Grenzüberschreitendes Wassermanagement in der SADC-Region

Transboundary Water Management (TWM)

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2194.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Yves Brehm 
  • Partnerländer: SADC, Angola, Botsuana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Tansania, Südafrika, Sambia, Simbabwe

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Grenzüberschreitende Wasserressourcen in der SADC-Region werden nachhaltig bewirtschaftet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Southern African Development Community (SADC)-Sekretariat

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:41 430 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 27 500 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.2076.6

    Grenzüberschreitendes Wassermanagement in der SADC-Region

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.03.2005 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE Syspons-Mainlevel
  • GFA Consulting Group GmbH
  • NIRAS Germany GmbH
  • Particip GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    14015 Erhaltung von Wasserressourcen (einschließlich Datenerhebung)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das südliche Afrika leidet unter Wasserknappheit und einer ungleichmäßigen Verteilung der Wasservorkommen. Da das meiste Wasser aus grenzüberschreitenden Flüssen stammt, wirkt sich die Wassernutzung eines Landes oft negativ auf die Nachbarländer aus. Um die Wassersicherheit in der Region zu gewährleisten, ist ein wirksamer Schutz der Flusseinzugsgebiete notwendig.
Bestimmte Landnutzungsmethoden, eine wachsende Bevölkerung und unzureichende Einkommensmöglichkeiten führen zu Überweidung, Erosion mit schwerwiegenden Folgen für Weide-, Anbau- und Feuchtflächen.

Ziel
Die grenzüberschreitenden Wasservorkommen in der SADC-Region, vor allem im Einzugsgebiet des Oranje-/Senqu-Flusses, werden durch Konzepte für die integrierte Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten umweltfreundlich geschützt und genutzt.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt SADC bei der Umsetzung politischer Maßnahmen, Strategien, Leitlinien und Instrumente für eine bessere Zusammenarbeit zu grenzüberschreitenden Wasserressourcen.
Das Vorhaben:
- fördert politische Grundlagen
- unterstützt Institutionen
- begleitet die Umsetzung in ausgewählten Einzugsgebieten und Mitgliedstaaten der SADC
- fördert den Dialog zwischen den Mitgliedstaaten zu grenzüberschreitendem Wasserressourcenmanagement
Einen Schwerpunkt bildet ein umfassendes nationales Programm zur integrierten Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten (Integrated Catchment Management, ICM) in Lesotho, das von der Europäischen Union mit 27,5 Millionen Euro kofinanziert wird.
Lesotho gilt als „Wasserturm" des südlichen Afrikas. Alle wasserbezogenen Themen und Maßnahmen des Landes wirken sich unmittelbar flussabwärts im Einzugsgebiet des Oranje-Senqu aus. Die Akteure in Lesotho lernen aus den in der Region gesammelten Erfahrungen und können so einen Beitrag zur regionalen Agenda leisten. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Backround
Southern Africa is adversely affected by water shortages and an uneven distribution of water resources. Most of the water comes from transboundary rivers, so one country’s water use often has a negative impact in neighbouring countries. Ensuring water security in the region requires effective protection of the river basins.
Certain land use methods, a growing population and insufficient income opportunities are resulting in overgrazing and erosion, with serious consequences for pastures, cultivated areas and wetlands.

Objective
Transboundary water resources in the SADC region, particularly in the Orange-Senqu River basin, are protected and utilised in an environmentally friendly manner through concepts for the integrated river basin managements.

Approach
The project supports SADC in implementing policy measures, strategies, guidelines and instruments for improved cooperation on transboundary water resources.
The project:
- Promotes political foundations
- Supports institutions
- Assists implementation in selected river basins and SADC member states
- Promotes dialogue between member states on transboundary water resource management
A focus is put on a comprehensive national programme on integrated catchment management (ICM), with co-financing from the European Union worth EUR 27.5 million.
Lesotho is considered the ‘water tower’ of southern Africa. All of the country's water-related issues and measures have a direct impact downstream in the Orange-Senqu River basin. Actors in Lesotho are learning from experience gained in the region and can thus contribute to the regional agenda.