Finanzielle Inklusion in Tunesien

Inclusion financière en Tunisie

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2166.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Tunesien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Einkommensschwache, ökonomisch aktive Menschen, vorwiegend in ländlichen und peri-urbanen Räumen und insbesondere Frauen, nutzen vermehrt formelle Finanzdienstleistungen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Tunesisches Finanzministerium

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2078.6

    Förderung finanzieller und sozio-ökonomischer Inklusion in Tunesien

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.04.2020 - 31.07.2028
  • Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 01.03.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    24030 Finanzintermediäre des formellen Sektors

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Der Zugang zu Finanzdienstleistungen, wie Geldüberweisungen, Kredite oder Versicherungen, ist in Tunesien für viele unzureichend. Vor allem Menschen auf dem Land und im städtischen Umland haben dadurch eingeschränkte Möglichkeiten, sich sozioökonomisch in der Gesellschaft zu integrieren. Frauen betrifft dies überdurchschnittlich häufiger als Männer.
Es ist daher wichtig, den Zugang zu und die Nutzung von formellen und vor allem digitalen Finanzdienstleistungen zu fördern. Diese sollen zum Beispiel ermöglichen, die zunehmenden Rücküberweisungen der tunesischen Diaspora digital auf einer mobilen Geldbörse zu erhalten.

Ziel:
Das Angebot an Finanzdienstleistungen ist für die tunesische Bevölkerung verbessert und bedarfsorientiert gestaltet.

Vorgehensweise:
Das Vorhaben arbeitet mit wichtigen staatlichen Akteuren, wie dem Finanzministerium, der tunesischen Zentralbank, dem Beobachtungsstelle für finanzielle Inklusion und der Aufsichtsbehörde für Mikrofinanzierungi zusammen.
Dabei agiert es in vier Handlungsschwerpunkten:
• Es baut Kompetenzen für Koordinations- und Informationsstrukturen auf, womit es den Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen in ländlichen und stadtnahen Gebieten fördert.
• Es verbessert Finanzdienstleistungen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppen und unterstützt Dialoge zwischen öffentlichen Regulierungsbehörden und der Privatwirtschaft.
• Es sensibilisiert und schult die Zielgruppen zum Thema Finanzen gemeinsam mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die im Bereich der finanziellen Bildung tätig sind.
• Es begleitet und unterstützt staatliche Akteure bei der Entwicklung eines Fahrplans zur besseren Nutzung formeller Kanäle für Rücküberweisungen. Gleichzeitig ermutigt das Vorhaben die tunesische Diaspora zur Nutzung formeller Rücküberweisungskanäle.