Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit, Familienplanung und HIV-Prävention für Schülerinnen in Sambia
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2164.4
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Junge Menschen in Sambia (im Alter zwischen 10 und 24 Jahren) kennen Methoden der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, der HIV Prävention und des gewaltfreien Umgangs der Geschlechter untereinander.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Nationaler HIV/AIDS/STI/TB Rat
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 642 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.2078.5
Multisektorales HIV-Programm
Nachfolger-Projekt
2022.2056.4
Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit und HIV-Prävention für junge Sambierinnen II
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.05.2012 - 31.08.2026 - Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 22.11.2023
Sonstige Beteiligte
- Syspons GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
13020 Förderung reproduktiver Gesundheit
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Mädchen und junge Frauen in Sambia sind von der „dreifachen Bedrohung" unverhältnismäßig stark betroffen: Es ist das einzige Land in Subsahara-Afrika, in dem die Zahl der HIV-Neuinfektionen in dieser Gruppe gestiegen ist. Auch die Zahl der Frühverheiratungen ist im Laufe der Jahre kaum zurückgegangen. Dazu kommt, dass die Gewalt gegen Mädchen und Frauen nach wie vor allgegenwärtig ist.
Die sambische Regierung hat sich verpflichtet, die Sexualerziehung auszubauen und jungen Menschen umfassende Vorsorgeleistungen zur sexuellen Gesundheit und Familienplanung anzubieten. Eltern, Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens sowie religiöse oder traditionelle Führer*innen haben demgegenüber jedoch aufgrund sozialer Tabus und diskriminierender Geschlechternormen oft Vorbehalte. Zudem fehlen geeignete Instrumente und Methoden, um qualitativ hochwertige Unterstützung auf diesen Gebieten bereitzustellen.
Ziel:
Junge Menschen, besonders junge Frauen und Mädchen, können ihre Rechte und Beratungsleistungen besser wahrnehmen sowie bessere Maßnahmen für ihre sexuelle Gesundheit, Familienplanung, HIV-Prävention sowie gewaltfreie Geschlechterbeziehungen ergreifen.
Vorgehensweise:
Das Programm unterstützt den nationalen HIV/AIDS/STI/TB-Rat (National HIV/AIDS/STI/TB Council, NAC) bei politischen Dialogen, in die zivilgesellschaftliche Organisationen, Delegationen aus den Fokusprovinzen und Distrikten sowie Jugendliche einbezogen werden.
Es fördert zudem, einen interaktiven Mitmachparcours zu AIDS, Liebe und Sexualität in der Gesundheitssystem zu integrieren. Dazu gibt es ein Verleihsystem und Kooperationen mit Gesundheitsdiensten und Ausbildungsinstituten.
Das Projekt baut Kompetenzen von AIDS-Koordinator*innen in Provinzen und Distrikten aus. Diese tragen entscheidend dazu bei, dass vor Ort bereichsübergreifend und mit den besonderen Bedürfnissen von Jugendlichen zu HIV, Teenagerschwangerschaften und geschlechtsspezifischer Gewalt umgegangen wird. Ferner treten sie in einen Dialog mit religiösen und traditionellen Führer*innen, um den Rechten junger Menschen Geltung zu verschaffen
Stand: November 2022
Projektbeschreibung (EN)
Context
Girls and young women in Zambia are disproportionately affected by the ‘triple threat’. Zambia is the only country in Sub-Saharan Africa in which the number of new human immunodeficiency virus (HIV) infections has risen in this group. The number of child marriages has hardly decreased over the years, either. On top of this, violence against girls and women continues to lurk.
The Government of Zambia has committed to expanding sex education and providing young people with comprehensive sexual and reproductive health services. However, parents, teachers, health care workers and religious or traditional leaders are often wary of such measures due to social taboos and discriminatory gender norms. This is compounded by a lack of appropriate tools and methods for delivering high-quality support in these areas.
Objective
Young people, especially young women and girls, are more able to exercise their rights, make use of counselling services and take action on sexual health, family planning, HIV prevention and non-violent gender relations.
Approach
The programme supports the National HIV/AIDS/STI/TB Council (NAC) in conducting political dialogue with the involvement of civil society organisations, delegations from the focus provinces and districts, and young people.
It also supports the Join-in Circuit on AIDS, Love and Sexuality as a tool to integrate sex education into the health and education system. To this end, it developed a lending system for the toolkits and collaborates with health services and training institutes.
This project develops the skills of AIDS coordinators in provinces and districts. These coordinators play a key role in ensuring that HIV, teenage pregnancies and gender-based violence are addressed at the local level across all areas, in line with the particular needs of young people. Moreover, the project works with religious and traditional leaders to ensure that the rights of young people are respected.