Technologiegestützte Anpassung an den Klimawandel im ländlichen Tadschikistan und Kirgisistan (DKTI)
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2134.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Zentralasien NA, Kirgistan, Tadschikistan
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Kapazitäten der staatlichen Institutionen zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel der vulnerablen Bevölkerung im ländlichen Tadschikistan und Kirgisistan sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Katastrophenschutz-Behörden in Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.12.2018 - 30.04.2023 - Aktuelles Projekt:01.04.2019 - 30.04.2023
Sonstige Beteiligte
- GAF AG
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
43040 Ländliche Entwicklung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Tadschikistan und Kirgisistan sind stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Gleichzeitig gehören sie zu den ärmsten Ländern Zentralasiens. Eine zunehmende Landschaftsdegradierung und der Verlust von Waldflächen verschärfen die ohnehin schon hohe Schutzbedürftigkeit der ländlichen Bevölkerung gegenüber dem Klimawandel. Die staatlichen Verwaltungen können entsprechende Anpassungsmaßnahmen für die Menschen in den Bergregionen nur grob planen, weil die bestehenden Grundlagendaten unzureichend sind. Vor allem fehlen klimarelevante geographische Informationen sowie moderne Techniken, um diese Geodaten zu verarbeiten, zu verwalten und an relevante Behörden weiterzugeben.
Ziel
Die zuständigen Behörden in Tadschikistan und Kirgisistan haben die Planungen zur Klimaanpassung in ländlichen Gebieten mit Hilfe von moderner Informationstechnologie und Geodatenmanagement verbessert.
Vorgehensweise
Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen die Beratung und Unterstützung der staatlichen Projektpartner im Geodatenmanagement. Gemeinsam sollen nationale Geodateninfrastrukturen in beiden Ländern aufgebaut werden. Nur so lassen sich geographische Informationen gewinnen, auswerten und anwenden. Die Verarbeitung von Fernerkundungsdaten trägt dazu bei, Datenlücken zu schließen. Über Webportale können die beteiligten Akteure relevante Informationen abrufen und austauschen. Die verbesserten Grundlagendaten werden in die Erstellung von Anpassungsplänen in Tadschikistan einfließen. Das Vorhaben begleitet deren Umsetzung in den Kommunen durch internationale Organisationen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Tajikistan and Kyrgyzstan are severely affected by the impacts of climate change. At the same time, they are among the poorest countries in Central Asia. Increasing landscape degradation and the loss of woodland and forests are intensifying the already high vulnerability of the rural population to climate change. The state administrations can make only rough plans for corresponding adaptation measures for people living in mountainous regions because the existing baseline data is insufficient. Above all, they are lacking climate-related geographical information and modern technologies to process and manage this geodata and to pass it on to the relevant authorities.
Objective
The responsible authorities in Tajikistan and Kyrgyzstan have improved the plans for climate adaptation in rural regions with the aid of modern information technology and geodata management.
Approach
The focus of the activities is on advising and supporting the government’s project partners in geodata management. Working together, the aim is to establish national geodata infrastructures in both countries as this is the only way in which geographical information can be gathered, evaluated and used. The processing of remote sensing data helps close data gaps. The stakeholders involved can access and exchange relevant information using web portals. The improved baseline data will be incorporated when drawing up adaptation plans in Tajikistan. The project is supporting the implementation of these plans in the municipalities by international organisations.