Beschäftigungsperspektiven in der digitalen Welt - DS4JI

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2132.1
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Beschäftigungsperspektiven junger Menschen, insbesondere von Frauen, sind in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft Südafrikas verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Departement of Communications and Digital Technologies

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 600 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2042.4

    Beschäftigungsperspektiven in der digitalen Welt II DS4JI II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.01.2020 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 30.04.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Südafrika hat weltweit eine der höchsten NEET-Raten (Not in Education, Employment or Training, zu Deutsch: nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung) bei Jugendlichen. Ein großer Teil der Jugendlichen hat bereits die Hoffnung verloren, jemals einen Arbeitsplatz zu finden. Davon besonders betroffen sind Mädchen und junge Frauen, deren Eintritt in den Arbeitsmarkt durch verschiedene Faktoren, wie unflexible Arbeitszeiten, fehlende Rollenvorbilder, Doppelbelastung durch Haushalt und Kinderbetreuung, besonders erschwert ist. Gleichzeitig fehlt es den Unternehmen an gut ausgebildeten Fachkräften, um ihre Wettbewerbs- und Wachstumsfähigkeit zu sichern, besonders im Hinblick auf die digitale Transformation und die Zukunft der Arbeit.

Faktoren für dieses Ungleichgewicht sind der Mangel an arbeitsmarktrelevanten und bedarfsorientierten Aus- und Weiterbildungsangeboten, die bisher wenig auf digitale Kompetenzen ausgerichtet sind. Ebenso die geringe Qualität des (Berufs-)Bildungssystems, mangelhaft ausgebildetes Ausbildungspersonal sowie strukturelle Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Der digitale Wandel und die damit verbundene Beschleunigung von Wirtschafts- und Innovationsprozessen verstärken diese Faktoren und erhöhen damit den Druck auf das südafrikanische Bildungs- und Ausbildungssystem, Fachkräfte mit entsprechenden digitalen Kompetenzen bereitzustellen.

Ziel

Die Beschäftigungsperspektiven junger Menschen, insbesondere von Frauen, sind in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft verbessert.

Vorgehensweise

Das Projekt fördert arbeitsmarktrelevante digitale Kompetenzen, um die Beschäftigungsfähigkeit südafrikanischer Jugendlicher zu erhöhen. Es unterstützt:

—den Zugang zu einer qualitativ verbesserten und bedarfsorientierten Berufsausbildung an vier ausgewählten Berufsschulen. Module zum Erwerb beschäftigungsrelevanter digitaler Kompetenzen für Auszubildende und Lehrkräfte werden in die Ausbildungsgänge integriert. Das Vorhaben schult die Fähigkeiten von Fach- und Führungskräften für die digitale Transformation und die Zukunft der Arbeit.

—den Zugang zu nachfrageorientierter Kompetenzentwicklung. Mindestens 2.000 junge Menschen unterstützt das Vorhaben in ausgewählten innovativen, nicht-formalen Ausbildungsmaßnahmen, die von der Privatwirtschaft oder durch zivilgesellschaftliche Initiativen angeboten werden.

—die Verbesserung von Rekrutierungsprozessen von 150 mittelständischen Unternehmen. Personalfachleute setzen neue, gendersensible Ansätze um, um Bewerber*innen mit nachgefragten digitalen Kompetenzen ermitteln zu können.

—die Vernetzung und Zusammenarbeit von Initiativen und Beteiligten sowie den Austausch von Lernerfahrungen im digitalen Transformationsprozess der südafrikanischen Wirtschaft.

Das Vorhaben wird zum Teil durch die G20-Initiative #eSkills4Girls finanziert, die darauf abzielt, die bestehende digitale Kluft zwischen den Geschlechtern zu überwinden. Daher bilden die Gruppe der Mädchen und jungen Frauen einen Hauptteil der Begünstigten des Projekts, um ihren Eintritt in den südafrikanischen Arbeitsmarkt durch den Erwerb digitaler Kompetenzen zu erleichtern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

South Africa has one of the highest NEET (Not in Education, Employment or Training) rates for young people worldwide. Many young people have already lost hope of ever finding a workplace. This affects girls and young women in particular, whose access to the labour market is especially difficult as a result of various factors such as rigid working hours, the lack of role models, and the double burden of managing the household and providing childcare. At the same time, companies lack well-trained experts to ensure their competitiveness and capacity for growth, particularly with regard to digital transformation and the future of work.

One reason for this imbalance is the shortage of needs-oriented initial and further training relevant to the labour market, which until now has had only a limited focus on digital skills. The low quality of the vocational education and training (VET) and general education system, poorly trained training staff and structural problems in the labour market also contribute to the situation. The digital transformation and associated acceleration of economic and innovation processes exacerbate these factors, thus increasing the pressure on the South African education and training systems to provide experts with the relevant digital skills.

Objective

The employment prospects of young people, especially of women, have improved in an increasingly digitalised economy.

Approach

The project promotes digital skills relevant to the labour market to enhance the employability of South Africa’s young people. It supports the following:

—Access to better quality and needs-oriented vocational training at four selected vocational schools. Modules on the acquisition of employment-related digital skills for trainees and teaching staff are integrated into the training courses. The project provides training on the skills of experts and managers for digital transformation and the future of work.

—Access to demand-led skills development. The project supports at least 2,000 young people in selected innovative, informal training measures, which are offered through the private sector and civil society initiatives.

—The improvement of recruitment processes by 150 medium-sized enterprises. Human resources experts are implementing new, gender-sensitive approaches to be able to identify applicants with sought-after digital skills.

—The networking and cooperation of initiatives and participants as well as the exchange of lessons learned in the digital transformation process of the South African economy.

The project is partially funded by the G20 initiative #eSkills4Girls, which aims to overcome the existing digital divide between genders. This is why girls and young women comprise the main part of the project’s beneficiaries, to facilitate their access to the South African labour market through acquiring digital skills.