Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2118.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Mongolei
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Rahmenbedingungen für die nachhaltige Entwicklung von Schutzgebieten sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Environment and Tourism
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 749 190 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 2 819 190Euro
Vorgänger-Projekt
2014.2129.6
Biodiversität und Anpassung von bewaldeten Schlüsselökosystemen an den Klimawandel
Nachfolger-Projekt
2023.2203.0
Unterstützung von Schutzgebieten als Beitrag zum Erhalt von Ökosystemleistungen
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 02.03.2012 - 31.07.2028 - Aktuelles Projekt:01.03.2019 - 30.05.2024
Sonstige Beteiligte
- ACT Assist GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die biologische Vielfalt der Mongolei bildet die wirtschaftliche und kulturelle Grundlage des Landes. Um sie zu erhalten, wurden große Flächen des Landes unter Schutz gestellt. Klimawandel und Übernutzung der Naturressourcen gefährden aber dennoch die Artenvielfalt und Ökosysteme.
Ein Großteil der Landbevölkerung lebt in Randzonen, die Schutzgebiete umschließen. Armut ist dort ein Grund für die Übernutzung natürlicher Ressourcen – doch Schäden an den Schutzgebieten beeinträchtigen auch die Lebensgrundlage der Bevölkerung.
Ziel
Die Rahmenbedingungen für die langfristige Entwicklung von Schutzgebieten in der Mongolei sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das Ministerium für Umwelt und Tourismus zum rechtlichen Rahmen für Naturschutzgebiete. Auf diese Weise fördert es die finanzielle Selbstbestimmung der Schutzgebietsverwaltungen. Diese können so unabhängiger agieren und eigene Einnahmen in das Management der Schutzgebiete investieren.
Das Vorhaben fördert zudem koordiniertes Handeln von Schutzgebieten und Interessengruppen, um Potenziale für großräumigen Landschaftsschutz zu nutzen.
Um der Bevölkerung Alternativen zur bisherigen Übernutzung zu bieten, unterstützt das Vorhaben umweltverträglichen Tourismus und berät zur dauerhaften Bewirtschaftung der Naturressourcen.
Seit 2021 fördert das Vorhaben gemeinsam mit mit der Europäischen Union, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sowie mit Frankreich und Tschechien innovatives Landschaftsmanagement und den Wechsel von bedarfsorientierter zu umweltschonender Waldnutzung.
Begleitend geht es darum, eine Umweltkommunikationsstrategie zu entwickeln und teilweise umzusetzen. Medienkampagnen und Bildungsmaßnahmen vermitteln der Bevölkerung, Besucher*innen der Schutzgebiete sowie Fachleuten Wissen und eine positive Einstellung.
Mit allen Maßnahmen schafft das Vorhaben Voraussetzungen für ein umweltverträgliches Management der Schutzgebiete und den Schutz von Artenvielfalt sowie der Lebensgrundlage der Bevölkerung.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Mongolia’s biological diversity forms the basis for the country’s economy and culture. To conserve biodiversity, large areas of the country have been placed under protection. However, climate change and the exploitation of natural resources are still threatening the biodiversity and ecosystems there.
A large proportion of the rural population lives in buffer zones surrounding protected areas. Poverty is one driver of natural resource overexploitation in the country – but damage to protected areas also has a detrimental effect on the population’s livelihoods.
Objective
The framework conditions for the long-term development of protected areas in Mongolia are improved.
Approach
The project advises the Ministry of Environment and Tourism on the legal framework for nature reserves. In this way, it promotes the financial self-determination of the protected area administrations, allowing them to operate more independently and invest their own income into managing the protected areas.
The project also promotes coordinated action by protected areas and interest groups in order to harness potential for large-scale landscape protection.
Aiming to offer the population alternatives to the past overexploitation, the project supports eco-friendly tourism and advises on the sustainable management of natural resources.
Since 2021, the project has been promoting innovative landscape management and the transition from demand-oriented to environmentally friendly forest use in cooperation with the European Union and the Food and Agriculture Organization of the United Nations, as well as with France and the Czech Republic.
To accompany this, it is working on developing an environmental communication strategy and implementing it to some extent. Media campaigns and educational measures impart knowledge and a positive attitude to the population, visitors to the protected areas, as well as experts.
With all these measures, the project creates the prerequisites for environmentally responsible protected area management while conserving biodiversity and safeguarding livelihoods.