Stärkung der Resilienz von Wasserversorgern II
Strenghtening the Resilience of Water Utilities II
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2110.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Yarmouk Water Company sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Water and Irrigation
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:20 238 361 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.2481.1
Stärkung der Resilienz von Wasserversorgern
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 28.10.2015 - 30.07.2023 - Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 30.07.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
14020 Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement, große Systeme
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Jordanien ist weltweit eines der Länder mit den geringsten Wasservorkommen. Die verfügbaren Wasserressourcen – insbesondere das Grundwasser – werden seit Jahren stark überbeansprucht. Gleichzeitig geraten die Wasserressourcen durch das Bevölkerungswachstum, die Auswirkungen des Klimawandels und die wirtschaftliche Entwicklung immer weiter unter Druck. Trotz dieser Herausforderungen gelingt es der jordanischen Regierung, nahezu die gesamte Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen und die Sanitärversorgung zu verbessern.
Einige der Wasser- und Sanitärversorger weisen jedoch erhebliche Defizite in ihrer Leistungsfähigkeit auf. Diese sind auf interne Probleme wie hohe Wasserverluste durch technische und administrative Mängel und externe Faktoren wie steigende Energiepreise zurückzuführen.
Ziel
Die beiden Wasserversorger Yarmouk Water Company und Balqa Water Administration haben ihren Umsatz gesteigert und ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbessert, mit dem Ziel, die Kosten für Betrieb und Wartung zu decken und nachhaltige Dienstleistungen für die mehr als 3 Millionen Bürger und Flüchtlinge zu erbringen, die in den Gouvernoraten im Norden und in der Mitte des Landes leben.
Vorgehensweise
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hängt von der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Zahlungsmoral der Kunden ab. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fördert verschiedene maßgeschneiderte Programme. Diese sind darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit ausgewählter Abteilungen der Yarmouk Water Company und der Balqa Water Administration kurzfristig spürbar zu steigern. Das Projekt unterstützt die Leiter der Abteilungen Betrieb und Instandhaltung sowie des Kundendienstes bei der Identifizierung von Umsatzträgern und plant gezielte Interventionen und berufspraktische Fortbildungen, um die Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Arbeitszufriedenheit und die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Dabei arbeitet die GIZ mit lokalen und internationalen Beratern zusammen, um die zu Umsatzverlusten führenden Wasserverluste zu mindern und durch eine Prozessoptimierung, die Digitalisierung des kaufmännischen Managements und Organisationsentwicklung zügig zu einer besseren Kostendeckung zu gelangen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Jordan is one of the world’s most water-scarce countries. The available water resources – especially groundwater – have been heavily over-used for years. Meanwhile, the pressure on water resources continues to increase due to population growth, the impacts of climate change and economic development. Despite these challenges, the government of Jordan provides almost universal access to drinking water and improved sanitation.
However, the economic performance of some water utilities is extremely weak. This can be traced back to internal issues, such as high technical and administrative water losses and external circumstances, such as increasing energy tariffs.
Objective
The two water utilities, Yarmouk Water Company and Balqa Water Administration, have increased revenues and improved their economic performance with the ultimate goal to cover the costs of operation and maintenance to provide sustainable services to the more than 3 million citizens and refugees that reside in the Northern and middle governorates of Jordan.
Approach
Economic performance comes down to staff performance and customers’ payment morale. The Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH facilitates a series of tailor-made, short-term and high-impact performance improvement programmes in seven selected regional operating units of the Yarmouk Water Company and Balqa Water Administration. The project supports the heads of departments of operation and maintenance, and customer service to identify revenue drivers and designs targeted interventions and on-the-job trainings to increase staff productivity, job satisfaction and customer satisfaction.
GIZ cooperates with local and international consultants to fast-track the reduction of non-revenue water and the improvement of cost recovery through process optimisation, digitalisation of commercial management and organisational development.