Verbesserung der Netz- und Systemintegration variabler erneuerbarer Energien

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Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2101.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die methodischen, personellen und technologischen Kapazitäten nationaler und kommunaler Akteure im Elektrizitätssektor zur Umsetzung der Energiewende sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Department of Electricity and Energy

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2187.7

    Verbesserung der Netz- und Systemintegration variabler erneuerbarer Energien II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.10.2019 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.10.2019 - 20.06.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Südafrika steht vor weitreichenden Veränderungen im Energiesektor. In der alternden Kraftwerksflotte sollen bis 2030 Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von rund 11 Gigawatt (GW) stillgelegt werden. So entsteht ein erheblicher Bedarf an neuen Erzeugungskapazitäten, der größtenteils aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll.

Allein bis 2030 sollen weitere 24 GW an Solar- und Windleistung installiert werden. Auch eine Reform des südafrikanischen Stromsektors ist vorgesehen, mit der sich die Sektorstrukturen und die Rolle der beteiligten Akteure grundlegend verändern werden. Mit Blick auf einen Übergang zu einem wettbewerbsorientierten Markt soll das vertikal integrierte staatliche Versorgungsunternehmen Eskom entflochten werden. Die sich ändernden Rahmenbedingungen sind eine gute Ausgangsbasis für die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft in dem Land.

Ziel
Die methodischen, personellen und technologischen Fähigkeiten nationaler und kommunaler Akteure im Stromsektor zur Umsetzung der Energiewende sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt im Rahmen des South African-German Energy Programme (SAGEN) und gemeinsam mit südafrikanischen Partnern eine gerechte Energiewende in Südafrika. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt SAGEN-CET in Zusammenarbeit mit dem Department of Mineral Resources and Energy (DMRE), dem National Treasury (NT), Eskom und der South African Local Government Association (SALGA) durch.

Das Vorhaben stellt für Politikverantwortliche und Versorgungsunternehmen internationales Know-how über die künftige Gestaltung des Strommarkts und die Energiewende bereit. Schwerpunkte sind unter anderem die Förderung der Regulierung zugunsten zukunftsfähiger und belastbarer Versorgungsunternehmen, die Bewältigung der strukturellen und sozioökonomischen Herausforderungen im Energiesektor und die Unterstützung geeigneter Rahmenbedingungen für eine grüne Wasserstoffwirtschaft in Südafrika.

In enger Zusammenarbeit mit südafrikanischen Universitäten und Bildungseinrichtungen unterstützt das Vorhaben die Kompetenzentwicklung bei Branchensachverständigen und Führungskräften zur Gestaltung und Umsetzung der Energiewende. Ferner wird die Erprobung technologischer Innovationen gefördert.

Stand: Juni 2022 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
South Africa is facing far-reaching changes in the energy sector. Due to the aging power plant fleet, old coal-fired power plants with an installed capacity of approximately 11 gigawatts (GW) will be decommissioned by 2030. This will result in a significant need for new generation capacity, which will largely be provided from renewable energies.

By 2030 alone, an additional 24 GW of solar and wind capacity are to be installed. In addition, South Africa is facing a power sector reform that will fundamentally change the structures of the power sector and the roles of the actors involved. The vertically integrated state-owned utility Eskom will be unbundled, envisaging a transition process towards a competitive market. The changing frameworks present a good starting point for the development of a green hydrogen economy in the country.

Objective
The methodological, personnel and technological capabilities of national and municipal actors in the power sector for the implementation of the energy transition are improved.

Approach
The project works under the South African-German Energy Programme (SAGEN) and collaborates with South African partners to support a just energy transition in South Africa. The Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implements SAGEN-CET in cooperation with the Department of Mineral Resources and Energy (DMRE), the National Treasury (NT), Eskom and the South African Local Government Association (SALGA).

The programme provides international know-how for policy makers and utilities on the future power market design and energy transition. Among other things, the focus lies on promoting regulation to enable viable and resilient (distribution) utilities, on managing the structural, socio-economic challenges in the energy sector or supporting the framework conditions for a green hydrogen economy in South Africa.

In close collaboration with South African universities and skills development institutions, the programme supports the development of competences amongst sector experts and executives to shape and implement the transition. Furthermore, the programme promotes the piloting of technology innovations.

Last update: June 2022