Programm für die Reform des Wassersektors in Sambia II
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2097.6
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Voraussetzungen für transparente Planungs- und Umsetzungsprozesse für die Sicherstellung der WuSV sowie für die Kompetenzentwicklung für Fachkräfte im Wassersektor sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Mehrere Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:12 600 706 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.2076.9
Programm für die Reform des Wassersektors
Nachfolger-Projekt
2022.2058.0
Nexus Energie- und Wasser-Programm für Sambia
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 31.10.2003 - 30.06.2027 - Aktuelles Projekt:01.09.2019 - 18.09.2023
Sonstige Beteiligte
- GFA Consulting Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14032 Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitär-versorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Sambia ist vergleichsweise zu anderen Ländern des südlichen Afrikas besonders reich an Wasser. Trotzdem ist das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung vor allem für die arme Bevölkerung nicht gesichert. Rund 15 Prozent der städtischen und 40 Prozent der ländlichen Bevölkerung haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Auch die Verbreitung von Sanitärdienstleistungen ist bei weitem nicht angemessen. Vor allem vorstädtische Wohngebiete in der Nähe der großen Städte Sambias sind davon betroffen. Das für den Bereich Wasser zuständige Ministerium bearbeitet seine Aufgaben nicht ausreichend effizient. Fehlende Transparenz ist häufig die Folge. Auch die Ausstattung der beteiligten Institutionen entspricht nicht den Anforderungen. Das Ausbildungsniveau von Facharbeiter*innen ist unzureichend. Die Lehrpläne der Ausbildungsinstitute in Lehrberufen wie Wasserwerker*in, Sanitärinstallateur*in und Elektromechaniker*in sind veraltet. Das gilt ebenso für die Ausstattung mit Lehrmaterial und Werkzeugen. Die Ausbilder*innen benötigen dringend Fortbildungen. Aus diesen und weiteren Gründen können die Systeme zur Trinkwasser- und Sanitärversorgung weder gründlich geplant und gebaut noch wirtschaftlich und umweltgerecht betrieben werden.
Ziel
Die Voraussetzungen für eine transparente Planung und Umsetzung zur Sicherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung sind verbessert. Die Bedingungen zur Kompetenzentwicklung für Fachkräfte in der Wasserwirtschaft sind ebenfalls verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt seine Partner*innen in den Prozessen zur Verbesserung der nationalen und lokalen Wasser- und Sanitärversorgung. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit dem Wasserministerium zur Umsetzung der Kernprozesse zur Förderung von Transparenz und Rechenschaftslegung. Verbesserte regionale Planungsgrundlagen des Ministeriums sollen die Umsetzung in den Distrikten erleichtern. Das betrifft zum Beispiel gendersensible Distrikt-Investitionspläne. Außerdem arbeitet das Vorhaben in der Luapulaprovinz in Nordsambia mit vier bis sechs Distrikten an Plänen zur Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung im ländlichen Raum. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Prinzipien der Ernährungssicherheit.
Ergänzend setzt das Vorhaben Maßnahmen der Berufs- und Weiterbildung in der Wasserwirtschaft um. Die Qualität der Berufsausbildung für zukünftige Fachkräfte soll verbessert werden. Dazu überarbeitet das Vorhaben Ausbildungsgänge, schult Lehrkräfte und stellt Lehrmaterial zur Verfügung. Auch das Angebot an modularen Fortbildungskursen für Fachleute soll sich erhöhen. Geplant ist, eine Steuerungsgruppe für die Berufsbildung in der Wasserwirtschaft einzusetzen, die regelmäßig die Qualifizierungsbedarfe mit den entsprechenden Angeboten der Berufsschulen abgleicht.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Compared to other countries in Southern Africa, Zambia is particularly rich in water. Despite this wealth, the human right to water and sanitation is not secured for a significant part of the population, in particular for low-income groups. Around 15 per cent of the urban population and 40 per cent of the rural population have no access to drinking water. The provision of sanitation services is also by no means adequate. This particularly affects suburban residential areas in the proximity of Zambia’s major cities. The ministry responsible for water does not work efficiently enough, which often results in a lack of transparency. The resources of the institutions involved also fail to meet the requirements. The level of training of skilled workers is insufficient. The curricula of training institutes for professions such as water operators, plumbers and electricians are outdated, as are the available teaching materials and tools. Instructors urgently require further training themselves. For these reasons, the systems for drinking water and sanitation cannot be thoroughly planned and constructed and cannot be operated in an economically efficient or and sustainable manner.
Objective
The prerequisites for transparent planning and implementation for ensuring water supply and sanitation as well as the conditions competence development of skilled workers in the water sector are improved.
Approach
The project supports its partners in the processes to improve the national and local water supply and sanitation. It focuses on strengthening the Ministry of Water in implementing the core processes for promoting transparency and accountability. Improved regional planning by the ministry will facilitate implementation in the districts. This applies, for instance, to gender-sensitive district investment plans. In addition, the project is working with four to six districts in the Luapula Province in northern Zambia on plans to improve the water supply and sanitation in rural areas, paying particular attention to the principles of nutrition and food security.
To supplement this, the project is implementing education and training measures in the water sector. Aiming to improve the quality of vocational education and training for future professionals, the project is revising training courses, training teaching staff and providing teaching material. The project also aims to increase the range of modular training courses on offer for experts. It plans to establish a steering group for vocational education and training in the water sector, which will regularly align the qualification requirements with the corresponding courses offered by vocational schools.