Klimaschutz durch Walderhalt

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2092.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Dr. Jens Kallabinski 
  • Partnerländer: Laos

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das laotische Emissionsreduktionsprogramm ist durch verbesserte Forest Governance und nachhaltige Bewirtschaftung der Waldlandschaft umgeset

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Agriculture and Forestry

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:62 589 017 Euro

Kombifinanzierung

  • Green Climate Fund: 51 089 017Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    05.06.2019 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2019 - 31.03.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-
  • ARGE unique land use GmbH-DataVerse
  • Unique land use GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31210 Forstpolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Demokratische Volksrepublik Laos weist noch immer eine der höchsten Bewaldungsraten in Südostasien auf und ist reich an natürlichen Ressourcen wie Wasser und Mineralien. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung leben in der Nähe des Waldes und beziehen etwa 20 Prozent ihres Lebensunterhalts aus dessen Nutzung. Seit den 1960er Jahren sind die Waldflächen vor allem durch die Ausweitung der Landwirtschaft, den Wanderfeldbau, die Infrastrukturentwicklung und die Holzausbeutung dramatisch zurückgegangen.

Die Folge sind steigende Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverluste und abnehmender Wasser- und Bodenschutz. Das trifft besonders die ärmsten Teile der laotischen Gesellschaft, vor allem Frauen und ethnische Minderheiten, die zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts auf intakte Wälder angewiesen sind.

Ziel
Der Demokratischen Volksrepublik Laos gelingt es, die Emissionen infolge der Entwaldung und Walddegradation zu verringern, eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu fördern und den Erhalt und Ausbau des Kohlenstoffspeichers Wald voranzubringen.

Vorgehensweise
Die Verringerung der Emissionen infolge der Entwaldung und Walddegradation (REDD+) ist für die laotische Regierung eine Schlüsselstrategie zur deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Das Vorhaben leistet einen Beitrag zu einem förderlichen Umfeld für die Umsetzung von REDD+ durch

eine bessere Finanzmittelausstattung für die Umgestaltung der Waldbewirtschaftung;
die Überarbeitung und Verbesserung des Rechts- und Ordnungsrahmens für die Forstwirtschaft;
die Förderung der Durchsetzung des neuen Ordnungsrahmens (Governance).
Das Vorhaben unterstützt eine Land- und Agroforstwirtschaft, die ohne Entwaldung auskommt, durch

die Steigerung der Produktivität der dörflichen Landwirtschaft;
eine stärkere Einbindung der Bäuerinnen und Bauern in landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten;
die Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln und die stärkere Beteiligung des Privatsektors mit dem Ziel, das Land besser zu bewirtschaften und Druck von den Wäldern zu nehmen.
Das Vorhaben fördert eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Wiederherstellung von Waldlandschaften auf über 1,5 Millionen Hektar degradierter Flächen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Lao PDR still has one of the highest rates of forest cover in Southeast Asia and is rich in natural resources like water and minerals. More than 70 per cent of the population lives near the forest and draws about 20 per cent of its livelihood from its use. Since the 1960s, forests have diminished dramatically in recent decades mainly through the expansion of agriculture, shifting cultivation, infrastructure development and timber exploitation.

This results in rising greenhouse gas (GHG) emissions, biodiversity loss and a decline in water and soil protection. The most vulnerable groups are the poorest sections of Lao society, especially women and ethnic minorities who depend on intact forests for their livelihoods.

Objective
Lao PDR succeeds in reducing emissions from deforestation and forest degradation, promoting sustainable forest management, and fostering the conservation and enhancement of forest carbon stocks.

Approach
Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation (REDD+) is a key strategy for the Lao Government to substantially reduce GHG emissions.

The project is strengthening the enabling environment for REDD+ implementation by:

enhancing the availability of financing to transform forest management
revising and improving the legal and regulatory framework for forestry
improving the enforcement of the new regulatory framework (governance).
Supporting deforestation-free agriculture and agroforestry by:

enhancing productivity of village agriculture
increasing farmers’ integration into agricultural value chains
improving access to finance and private sector participation for improved land management to reduce pressure on forests.
Supporting the implementation of sustainable forest management and forest landscape restoration on over 1.5 million hectares of degraded land.