Fonds zur Förderung der personellen Zusammenarbeit mit Partnern der internationalen Agrarforschung - PIAF
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2085.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G530 Ernährungs- und Landnutzungssysteme
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Kolumbien, Ägypten, Äthiopien, Ghana, Honduras, Indonesien, Indien, Kenia, Sri Lanka, Marokko, Malawi, Mexiko, Nigeria, Peru, Philippinen, Thailand, Tansania, Uganda, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Internationale Agrarforschungszentren verfügen über gestärkte personelle Kapazitäten zur Erarbeitung von entwicklungsrelevanten Forschungsergebnissen
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 600 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 06.12.2018 - 30.10.2024 - Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 30.10.2024
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
nicht verfügbar
CRS-Schlüssel
31166 Landwirtschaftliche Beratung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
AUSGANGSSITUATION
Die Herausforderungen an die globale Agrar- und Ernährungswirtschaft bleiben vielfältig und komplex. Zwar gab es regional Erfolge in der Bekämpfung von Hunger und Armut. Dennoch nimmt die Zahl der fehl- und mangelernährten Menschen zu, auch in Schwellen- und Industrieländern. Gleichzeitig geht fruchtbarer Boden durch Erosion, Bebauung und unsachgemäße Bewirtschaftung verloren. Die Artenvielfalt ist bedroht. Der Klimawandel führt zudem zur Ausbreitung neuer Tier- und Pflanzenkrankheiten sowie zu mehr Dürren, Starkregen und Überschwemmungen.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind kontinuierliche Anpassungen und innovative Lösungen nötig, die auch Kleinbäuerinnen und -bauern mit geringen Ressourcen umsetzen können. Diese reichen von der Züchtung dürretoleranter Sorten, über klimaintelligente Anbaumethoden, bis zu alternativen Produkten für den Pflanzenschutz und die Tiergesundheit. Digitale Anwendungen für den Informationsaustausch werden ebenfalls immer wichtiger.
ZIEL
Internationale Agrarforschungszentren verfügen über ausreichend Personal und starke Partnerschaften, um Agrarinnovationen für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft zu entwickeln.
VORGEHENSWEISE
Das Vorhaben unterstützt Forschungszentren der entwicklungsorientierten internationalen Agrarforschung darin, inklusive Lösungsansätze zu entwickeln. Zudem erleichtert es die Anwendung dieser Lösungen durch Partner der Entwicklungszusammenarbeit und der Wirtschaft.
Es vermittelt deutsche und europäische Fachkräfte an die 15 Agrarforschungszentren der globalen Partnerschaft für eine ernährungssichere Zukunft (CGIAR) sowie an das World Vegetable Center und das Internationale Zentrum für Insektenphysiologie und -ökologie (icipe).
Darüber hinaus bietet das Vorhaben Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen für Forschende in Kooperationsländen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Außerdem fördert es Vernetzung und Wissenstransfer zwischen internationaler Agrarforschung und deutscher Entwicklungszusammenarbeit.
Projektbeschreibung (EN)
CONTEXT
The challenges facing the global agricultural and food sector remain numerous and complex. Despite regional successes in combating famine and poverty, the number of undernourished and malnourished people is increasing, including in emerging economies and industrialised countries. At the same time, fertile soil is being lost through erosion, construction and inappropriate land management. Biodiversity is under threat. On top of this, climate change is contributing to the spread of new animal and plant diseases, as well as more droughts, heavy rains and floods.
To tackle these challenges, a range of continuous adaptation measures and innovative solutions are needed that are suitable for smallholder farmers with limited resources. These solutions include everything from drought-tolerant varieties and climate-smart cultivation methods to alternative products for crop protection and animal health. Digital applications for sharing information are also playing an increasingly important role.
OBJECTIVE
With sufficient personnel and strong partnerships, international agricultural research centres have the capacity to develop agricultural innovations for resource-efficient agriculture.
APPROACH
The project supports research centres working in the field of development-oriented international agricultural research in establishing inclusive approaches. It also assists development cooperation partners and the private sector in applying these solutions.
The project places German and European experts with the 15 agricultural research centres of CGIAR, the global research partnership for a food-secure future, as well as with the World Vegetable Center and the International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe).
In addition, the project offers training and further education opportunities for researchers in countries where Germany engages in development cooperation. It also promotes networking activities and knowledge transfer between international agricultural research and German development cooperation.