Sector Programme Forced Displacement

Project details

  • Project number:2017.4070.3
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: G210 Flucht, Migration, Rückkehr
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Summary

  • Objectives:

    German federal ministry of economic cooperation and development has positioned itself on forced displacement at national and international level.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:9 571 462 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2014.4045.2

    Unterstützung bei der Sonderinitiative Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge reintegrieren

Follow-on project

  • 2020.4070.7

    Sektorvorhaben Flucht - Kooperation UNICEF

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    13.08.2014 - 31.07.2026
  • Actual project implementation phase:01.08.2017 - 30.08.2020

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    15220 Civilian peace-building, conflict prevention and resolution

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
70,8 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Durch Krieg und Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen, politische, ethnische oder religiöse Verfolgung werden sie gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und das Risiko einer Flucht auf sich zu nehmen. Die meisten von ihnen fliehen in Nachbarländer, die meist selbst arm und von fragilen ökonomischen oder politischen Situationen geprägt sind. So kann die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen zu einer zusätzlichen Herausforderung werden: Oft fehlt es an Unterkünften und Arbeitsmöglichkeiten, die Schulen können nicht alle Kinder aufnehmen, Wasser und Nahrungsmittel werden knapp.

2014 rief das BMZ die Sonderinitiative „Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren" (SI Flucht) ins Leben. Als Ergänzung zur klassischen Entwicklungszusammenarbeit kann die SI Flucht gezielter auf die Herausforderungen der globalen Flüchtlingssituationen reagieren und Flüchtlinge wie Aufnahmeregionen unterstützen. Die Beschäftigungsoffensive Nahost ist seit 2016 Teil der Sonderinitiative Flucht – ein Instrument zur Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten, durch die Flüchtlinge ein eigenes finanzielles Einkommen erzielen können.

Ziel
Das Engagement des BMZ mit dem entwicklungsorientierten Ansatz zu Flucht und Vertreibung ist auf nationaler und internationaler Ebene stärker sichtbar.

Vorgehensweise
Das Sektorvorhaben Flucht berät und unterstützt das BMZ, um die Themen der SI Flucht qualitativ weiterzuentwickeln und die Sonderinitiative Flucht international und national bekannter zu machen. Im Mittelpunkt der Beratung stehen Themen wie Beschäftigung/Bildung, soziale Infrastruktur, Gesundheit (u.a. psychosoziale Unterstützung) und Friedensförderung. Schnittstellen gibt es zu Themen wie Migration, Frieden und Sicherheit sowie Gender.

Neben der fachlichen Beratung, unterstützt das Sektorvorhaben Flucht das BMZ bei der Gestaltung von Kooperationen mit nationalen und internationalen Gremien und Akteuren wie dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), Weltbank, Europäische Kommission, Think Tanks, Forschungsinstituten und der Zivilgesellschaft.