Capacity Building and support for the implementation of the Tunisian Adaption Plan

Renforcement de capacités et appui à la mise en oeuvre de la politique nationale d'adaption au changement climatique

Project details

  • Project number:2017.2205.7
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 3600 Nordafrika
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Tunisia

Summary

  • Objectives:

    The governance of climate change adaptation in Tunisia has been improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministerium für Lokale Angelegenheiten und Umwelt

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:2 004 966 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    12.08.2019 - 30.08.2022
  • Actual project implementation phase:12.08.2019 - 30.08.2022

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Biodiversity

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

  • Climate Change: Adaptation

    Principal (primary) policy objective

CRS code

    41010 Environmental policy and administrative management

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Die Auswirkungen des Klimawandels sind in Tunesien bereits spürbar. Einerseits herrschen zunehmend sehr hohe Temperaturen mit langen Trockenperioden, andererseits verringern sich die jährlichen Niederschlagsmengen. Wenn es Regen gibt, so zieht er oft sintflutartig über das Land. Direkte Auswirkungen des Klimawandels, wie Bodenerosion, knappe Wasserressourcen und eine verminderte landwirtschaftliche Produktion, treffen vor allem die ärmere Bevölkerung und gefährden Lebens- und Naturräume.

Die Anpassung an den Klimawandel in den Bereichen Wasser, Küstenschutz, Landwirtschaft, Ökosysteme, Gesundheit und Tourismus ist eine Priorität des 2015 auf nationaler Ebene festgelegten Beitrags zum Pariser Abkommen.

Es fehlen jedoch die finanziellen Mittel und eine entsprechende Leistungsfähigkeit der Institutionen, um die Anpassungspolitik systematisch umzusetzen. Das Engagement Tunesiens für die Agenda 2030 bildet aber eine gute Referenzbasis für das Vorhaben. Die Regierung hat im Dezember 2016 ein Dekret verabschiedet, das der Integration zentraler Agendapunkte in die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes dient.

Ziel
Die tunesische Regierung setzt die nationale Politik zur Klimaanpassung zunehmend besser um.

Vorgehensweise
Kern des Vorhabens ist der Auf- und Ausbau der Steuerungsfähigkeiten. Das Vorhaben unterstützt (1) die zentrale Steuerungseinheit der Klimapolitik im Umweltministerium, (2) die branchenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und (3) ein operationelles Forum, das alle Interessensgruppen vertritt.

Die Abstimmung zwischen den Ministerien und der landesweite Austausch der Interessensgruppen untereinander werden über innovative Veranstaltungs- und Lernformate intensiviert. Das Vorhaben unterstützt die Ausarbeitung des Anpassungskapitels zur Reduzierung von Emissionen. Dies dient der tunesischen Regierung dabei, ihre eingegangenen internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz einzuhalten.

Lokale Akteure werden darin geschult, klimawandelrelevante Maßnahmen in die Planung lokaler Entwicklungsprojekte zu integrieren.

Indem das Vorhaben auf Regierungsebene koordiniert, regionale und lokale Gebietskörperschaften im Interessensvertreterforum und lokale Projektträger unterstützt, stellt es einen Mehrebenenansatz sicher.

Konfliktpotenzial wird sowohl durch konfliktsensible Gestaltung der Fortbildungen als auch mittels der Auswahl des Partnervorhabens gemindert: Das Vorhaben bindet zivilgesellschaftliche Organisationen ein, gestaltet Kommunikation und Veranstaltungen transparent und teilhabend und berücksichtigt geschlechtsbezogene Aspekte sowie menschenrechtliche Fragen.