Deutscher Beitrag zum EU-Programm Klima in Lateinamerika, EUROCLIMA+ in Lateinamerika

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2201.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C10 Länderübergreifd. Ansätze und Qualität
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Amerika NA, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Grenada, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama, Peru, Paraguay, El Salvador, Venezuela

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Leistungsfähigkeit der relevanten Akteure in Lateinamerika, das Pariser Abkommen mit Ausrichtung auf ein 1,5-Grad-Ziel umzusetzen, ist verbessert

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    GIZ im Auftrag des BMZ

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:33 675 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 24 575 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    14.12.2017 - 30.04.2025
  • Aktuelles Projekt:14.12.2017 - 30.04.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43010 Multisektorale Hilfe

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das Pariser Klimaabkommen fordert ambitioniertere Maßnahmen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Dafür müssen Wirtschaft und Entwicklung nachhaltiger gestaltet werden, besonders in den Bereichen Landwirtschaft, Ökosysteme, Verkehr und Energie.
Lateinamerika leistet einen wesentlichen Beitrag, um das Klima zu stabilisieren. Aber zahlreiche Herausforderungen wie etwa Urbanisierung, politische Instabilität, aber auch Bedrohung der Biodiversität erfordern ein stärkeres politisches Engagement.

Ziel
Entscheidungsträger*innen in Lateinamerika sind besser befähigt, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. Die Energie- und Verkehrssysteme sowie die Landwirtschaft der Partnerländer richten sich an den Klimazielen aus, Ökosysteme und Biodiversität sind besser geschützt und die Treibhausgasemissionen sind gesunken.

Vorgehensweise
Die Europäische Union (EU) kofinanziert das Vorhaben. Es unterstützt die 18 Kooperationsländer dabei, ihre Klimapolitik effektiver zu gestalten und den ökologischen Wandel voranzutreiben. Dafür arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit internationalen Partnern in verschiedenen Schwerpunktbereichen:
• Urbane Mobilität (mit Agence Française de Développement, AFD): Das Vorhaben entwickelt umweltfreundliche Stadtverkehrskonzepte und Finanzierungssysteme.
• Klimaresiliente Ernährungssicherung (mit Expertise France, EF): Es finanziert und setzt Pilotprojekte zu kleinbäuerlicher klimaangepasster Landwirtschaft um.
• Wald, Biodiversität und Ökosysteme (mit EF): Es übernimmt die projektbegleitendende Kompetenzentwicklung und technische Beratung.
• Klimafreundliche Energiesysteme (mit AFD und Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo, AECID): Es setzt sich für eine Energiewende in der Wirtschaft ein.

In Länderdialogen auf politischer Ebene identifiziert das Vorhaben neue Aktivitäten auf Basis der Bedarfe der einzelnen Länder, um die Klimaschutzbeiträge umsetzen zu können.

Stand: Februar 2025
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Paris Agreement calls for more ambitious measures to limit global warming. Economic and development activities must be more sustainable, particularly in the areas of agriculture, ecosystems, transport and energy.
Latin America is contributing significantly to climate stabilisation, but greater political commitment is needed to address numerous challenges such as urbanisation, political instability and the threat to biodiversity.

Objective
Decision-makers in Latin America are better empowered to implement the Paris Agreement. Energy and transport systems, as well as agriculture in partner countries, have been aligned with climate goals, ecosystems and biodiversity are better protected, and greenhouse gas emissions have been reduced.

Approach
The European Union is cofinancing the project, supporting 18 partner countries in increasing the effectiveness of their climate policies and driving forward the ecological transformation. As part of this, the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH is working with international partners in various priority areas:
• Urban mobility (with Agence Française de Développement, AFD): Developing environmentally friendly urban transport concepts and financing systems.
• Climate-resilient food security (with Expertise France, EF): Financing and implementing pilot projects on climate-adapted agriculture for smallholders.
• Forest, biodiversity and ecosystems (with EF): Providing project-related capacity development and technical advisory services.
• Climate-friendly energy systems (with AFD and Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo (AECID)): Promoting an energy transition in the private sector.

In country dialogues at the political level, the project identifies new activities based on the needs of individual countries to implement nationally determined contributions.

Last updated: March 2025