Nachhaltiges Wasserressourcenmanagement
Projektdetails
- Projektnummer:2017.2185.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Somalia
Zusammenfassung
- Ziele:
Das zentrale und dezentrale Management der Wasserressourcen im Shabelle-Einzugsgebiet und deren Nutzung für landwirtschaftliche Rehabilitierung ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Energy and Water Resources (MoEWR)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:7 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2022.2239.6
Klimaresilientes Wasserressourcenmanagement in Somalia
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.01.2020 - 31.08.2026 - Aktuelles Projekt:01.11.2019 - 30.10.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Zugang zu den natürlichen Ressourcen Wasser und Boden ist von entscheidender Bedeutung für die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung Somalias. Während sich das Land langsam von den jahrelangen inneren Konflikten erholt, ist das Gebiet um den Fluss Shabelle ein wichtiger Faktor für die künftige Stabilität und den wirtschaftlichen Aufschwung. Das Flussgebiet bildet einen großen Teil der Region, die als „Brotkorb" Somalias gilt und in der 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet werden. Nachdem die Gegend in den letzten Jahren abwechselnd von Dürren und Überschwemmungen heimgesucht wurde, herrscht im Einzugsgebiet des Flusses eine instabile Sicherheitslage, und verschiedene Interessengruppen führen heftige Kämpfe um den Zugang zu den natürlichen Ressourcen. Die nationalen und unterstaatlichen Institutionen sind fragil. Bei der Fachkompetenz bestehen strukturelle Schwächen, und die zuständigen Institutionen haben nur begrenzte Kapazitäten, um ein nachhaltiges Wasserressourcenmanagement umzusetzen oder die Landwirtschaft wieder aufzubauen. Zur Bewältigung der genannten Herausforderungen müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Hierfür sind eine Stärkung der Institutionen sowie die Ausbildung und Qualifizierung des Personals erforderlich. Mithilfe einer Sektoranalyse sollen Instrumente wie eine Wasserüberwachung und ein integriertes Wasserressourcenmanagement entwickelt werden.
Ziel
Das nachhaltige Wasserressourcenmanagement im somalischen Teil des Einzugsgebiets des Shabelle hat sich verbessert.
Vorgehensweise
Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projekts ist die Entwicklung eines nachhaltigen Wasserressourcenmanagements in Somalia auf staatlicher und unterstaatlicher Ebene. In enger Zusammenarbeit mit dem somalischen Bundesministerium für Energie und Wasserressourcen (MoEWR) werden die institutionellen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen, die notwendig sind, um erste Maßnahmen zur Förderung einer effektiven Wassernutzung und eines effektiven Wassermanagements einzuführen. Dabei werden Partnerschaften mit lokalen NGOs und der Zivilgesellschaft gebildet. Die einzelnen Maßnahmen erfolgen im Rahmen der langfristigen und kurzfristigen Zusammenarbeit mit internationalen und regionalen Fachkräften; die Finanzierung ist gesichert.
Stand: Juni 2021
Projektbeschreibung (EN)
Context
Access to the natural resources water and soil is critical for food security and economic development in Somalia. The Shabelle river basin is vital to future stability and economic improvement as the country moves away from years of internal conflict. The basin is a major part of Somalia’s breadbasket and contributes 70 per cent of gross domestic product (GDP). Due to the alternate droughts and floods experienced over the past years, there is an unstable security situation in the catchment, with access to natural resources heavily contested by various interest groups. National and sub-state institutions are fragile. There is structural weakness in terms of technical competence, and water institutions have restricted capacity to practice the sustainable management of water resources or to rehabilitate agriculture. To address the challenges above, framework conditions must be improved. This means consolidating institutions as well as training and qualifying personnel. A sector analysis should help develop instruments such as water monitoring and integrated water resource management.
Objective
Sustainable management of water resources in the Somali part of the Shabelle catchment is improved.
Approach
The project, funded by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), aims to develop the sustainable management of water resources in Somalia at state and sub-state levels. The project works closely with the Somali Federal Ministry of Energy and Water Resources (MoEWR) to create the institutional and technical framework conditions required to pilot measures that will promote effective water use and management. Partnerships are formed with local NGOs and civil society. There are both long- and short-term collaborations with international and regional experts, and funding is provided.
Last update: June 2021