Nachhaltige Entwicklungspfade für Länder mittleren Einkommens im Rahmen der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik
Projektdetails
- Projektnummer:2017.2174.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: L-AMERIKA ECLAC, Brasilien, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, Mexiko, Paraguay
Zusammenfassung
- Ziele:
Ausgewählte Länder in Lateinamerika und der Karibik verfügen über Umsetzungsstrategien der Agenda 2030, die einen umweltschonenden, sozialverträglichen, inklusiven und progressiven Strukturwandel fördern.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 800 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2019.2160.0
Inklusive und nachhaltige intelligente Städte im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika und
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 05.06.2018 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.07.2018 - 30.07.2020
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41010 Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Seit 1980 arbeiten die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Englisch: ECLAC, Spanisch: CEPAL) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zusammen, um die soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung in der Region zu verbessern. Die CEPAL analysiert und erarbeitet dabei Politikvorschläge für die Region. Seit 2003 verbindet die beiden Akteure eine strategische Partnerschaft, die die Zusammenarbeit in jeweils zweijährigen Kooperationsprogrammen weiter intensiviert.
Ziel
Ausgewählte Länder in Lateinamerika und der Karibik verfügen über Strategien, einen umweltschonenden, sozialverträglichen, inklusiven und progressiven Strukturwandel einzuleiten.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik. Es erarbeitet Strategien und Maßnahmen für die langfristige Entwicklung in ausgewählten Pilotländern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einem umweltfreundlichen und sozialverträglichen Wirtschaftswachstum.
Das Projekt unterstützt die Pilotländer dabei, Entwicklungspotenziale zu identifizieren, diese in Politik umzusetzen und entsprechende Fähigkeiten aufzubauen. In der CEPAL entstanden dafür drei abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen. Die erste befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Planung, Finanzierung und Einhaltung der Agenda 2030. Schwerpunkt der zweiten Arbeitsgruppe ist der digitale Wandel. Das dritte Arbeitsfeld ist die „Green Economy", ein ökologisches, profitables und inklusives Wirtschaftswachstum.
Das Vorhaben versteht sich als Vermittler für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Lateinamerika/Karibik. In Dialogveranstaltungen und Expertenrunden stößt es Erfahrungsaustausche und Partnerschaften zwischen den Regionen an. Des Weiteren treibt das Programm die Vernetzung der CEPAL mit bilateralen Projekten der deutschen und/oder europäischen Entwicklungszusammenarbeit der Region voran.
Wirkungen
Fünf nationale Entwicklungspläne wurden erarbeitet. Zudem hat das Vorhaben die Entwicklung einer nationalen Strategie für 2030 in Ecuador unterstützt. Das Projekt stärkte in Paraguay außerdem den nationalen Planungsprozess. Schwerpunkt der Arbeit in Costa Rica war die Integration von Klimaschutzaspekten in Investitionsprojekte.
Die zweite Arbeitsgruppe hat ausgewählte Länder dabei unterstützt, den digitalen Wandel integrativ und sozial verträglich zu gestalten. So hat die Arbeitsgruppe in Costa Rica am Seminar „Die vierte industrielle Revolution: Maximierung der Vorteile der digitalen Transformation" teilgenommen. Mit dem Senat und dem Arbeitsministerium in Chile wurde im März 2019 ein Seminar zum Thema „Die Transformation der Beschäftigung angesichts der digitalen Revolution und Automatisierung" veranstaltet. In verschiedenen Ländern der Region hat das Vorhaben Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Arbeitsmärkte diskutiert.
Im dritten Themenkomplex wurden den Ländern vor allem Bedingungen und Beispiele für ein grünes Wachstum aufgezeigt. Im Oktober 2018 fand in Chile zum Beispiel das zweite Regionale Forum für Energieplaner statt. Dort verständigten sich Regierungsvertreter*innen und internationale Delegierte im Rahmen eines Aktionsplans 2018-2019 auf konkrete Aktivitäten. In Costa Rica hat das Projektteam den nationalen Plan zur Dekarbonisierung der Wirtschaft im Bereich Elektromobilität unterstützt, also die Senkung des Kohlendioxidausstoßes. Auch eine Strategie zur Nutzung nachwachsender Ressourcen für die Wirtschaft wurde erarbeitet. In Mexiko wurde ein Vorschlag zur Finanzierung von Elektrobussen entwickelt. Mit den Regierungen Brasiliens und der Dominikanischen Republik hat das Vorhaben in diesem Zusammenhang ebenfalls gearbeitet.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Since 1980, the United Nations Economic Commission for Latin America and the Caribbean (abbreviated to ECLAC in English and CEPAL in Spanish) and the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) have been working together to promote environmentally sustainable economic development and social cohesion in the region. ECLAC’s mandate is to analyse and develop region-wide policy proposals. Since 2003, ECLAC and BMZ have engaged in a strategic partnership that ensures closer cooperation through various 2-year cooperation programmes.
Objective
Selected countries in Latin America and the Caribbean have strategies in place to facilitate structural change that is environmentally friendly, socially acceptable, inclusive and progressive.
Approach
The project supports the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development in Latin America and the Caribbean. Focusing on environmentally friendly and socially acceptable economic growth, it develops strategies and measures for long-term development in selected pilot countries.
The project helps these countries to identify development potentials, devise policies for their implementation, and establish the relevant capacities. ECLAC has set up three inter-departmental working groups for this purpose: The first focuses on the relationship between planning, financing and adherence to the 2030 Agenda, the second up on digital change and the third on the ‘green economy’ – i.e. ecological, profitable and inclusive economic growth.
In terms of its role, the project regards itself as a facilitator for cooperation between Germany and Latin America/the Caribbean. In dialogue events and specialist discussions, it fosters exchanges of experience and partnerships between regions. In addition, the project seeks to intensify networking between ECLAC and bilateral projects that form part of German and/or European development cooperation in this region.
Results
In addition to helping prepare five national development plans, the project has also assisted Ecuador with the creation of a national strategy for 2030 and strengthened the national planning process in Paraguay. The focus of work in Costa Rica has been on integrating climate protection considerations into investment projects.
The second working group has assisted selected countries in structuring digital change in an integrative and socially acceptable manner. In Costa Rica, for example, it took part in a seminar on ‘The fourth industrial revolution: maximizing the benefits of the Digital Transformation in Costa Rica’. And together with the Senate and Ministry of Labour in Chile, it organised a seminar in March 2019 on ‘The transformation of employment in the face of the digital revolution and automation’ . Thanks to the project, the impacts of technological change on labour markets have been debated in various countries throughout the region.
The third thematic area showcases the prerequisites for green growth in the target countries and provides corresponding examples. At the second Regional Forum for Energy Planners, which took place in Chile in October 2018, government representatives and international delegates successfully agreed on specific activities within the framework of an action plan for 2018-2019. And in Costa Rica, the project team lent its support to the electromobility component of the country’s plan for decarbonising its economy, i.e. for reducing carbon dioxide emissions, which included co-developing a strategy for harnessing renewable resources. Having co-designed a financing proposal for electric buses in Mexico, the project has since performed similar work for the Governments of Brazil and the Dominican Republic.
Projektbeschreibung (ES)
Situación de partida
Desde el año 1980, la Comisión Económica para América Latina y el Caribe (CEPAL) de las Naciones Unidas y el Ministerio Federal de Cooperación Económica y Desarrollo (BMZ) de Alemania cooperan para mejorar el desarrollo social, ecológico y económico en la región. La CEPAL analiza y elabora propuestas para la formulación de políticas en este sentido. Desde 2003, el BMZ y la CEPAL están unidos, además, en una alianza estratégica que intensifica aún más la cooperación en forma de programas bianuales sucesivos.
Objetivo
Determinados países seleccionados de América Latina y el Caribe cuentan con estrategias para poner en marcha un cambio estructural inclusivo, progresivo, favorable para el medio ambiente y socialmente responsable.
Procedimiento
El proyecto apoya la implementación de la Agenda 2030 para el desarrollo sostenible en América Latina y el Caribe, y elabora estrategias y medidas para el desarrollo a largo plazo en determinados países piloto seleccionados. La prioridad es impulsar un crecimiento económico respetuoso con el medio ambiente y socialmente responsable.
El proyecto apoya a los países piloto para identificar los potenciales de desarrollo, traducirlos en políticas y desarrollar las capacidades adecuadas. Para ello se han creado tres grupos de trabajo interdepartamentales en la CEPAL. El primero se ocupa de la cohesión entre la planificación, la financiación y el cumplimiento de la Agenda 2030. El segundo pone el foco en la transformación digital. El tercer campo de trabajo es la "economía verde", es decir, el crecimiento económico ecológico, rentable e inclusivo.
El proyecto actúa como mediador para la cooperación entre Alemania y América Latina y el Caribe. Fomenta la creación de alianzas y el intercambio de experiencias entre las regiones, a través de eventos de diálogo y rondas de expertos. También promueve el trabajo en red de la CEPAL con proyectos bilaterales de la cooperación alemana y/o europea para el desarrollo en la región.
Resultados
Se elaboraron cinco planes de desarrollo nacionales. El proyecto también apoyó el desarrollo de una estrategia nacional para 2030 en Ecuador y respaldó el proceso de planificación nacional en Paraguay. La labor en Costa Rica se centró en la integración de aspectos de protección climática en los proyectos de inversión.
El segundo grupo de trabajo prestó apoyo a determinados países seleccionados para configurar la transformación digital de modo inclusivo y socialmente responsable. Así, el grupo de trabajo participó en el seminario "La cuarta Revolución Industrial: maximizar las ventajas de la transformación digital" en Costa Rica. En marzo de 2019 se llevó a cabo en Chile un seminario sobre el tema "La transformación del empleo ante la revolución digital y la automatización", organizado en forma conjunta con el Senado y el Ministerio del Trabajo y Previsión Social. En varios países de la región, el proyecto discutió los efectos de la transformación tecnológica en los mercados de trabajo.
En el tercer complejo temático, se informó, en particular, a los países sobre las condiciones del crecimiento verde, y se presentaron algunos ejemplos. En octubre de 2018, por ejemplo, tuvo lugar en Chile el II Foro Técnico Regional de Planificadores Energéticos. Allí, representantes gubernamentales y delegados y delegadas internacionales acordaron actividades concretas en el marco de un plan de acción para el período 2018-2019. En Costa Rica, el equipo del proyecto prestó un aporte al plan nacional para descarbonizar la economía —es decir, reducir las emisiones de dióxido de carbono—, brindando apoyo en el ámbito de la movilidad eléctrica. También se desarrolló una estrategia para el uso de recursos renovables en la economía. En México se elaboró una propuesta para el financiamiento de autobuses eléctricos. El proyecto también trabajó con los Gobiernos de Brasil y la República Dominicana en este contexto.