Kapazitätsaufbau im Bildungswesen
Projektdetails
- Projektnummer:2017.2148.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Äthiopien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Absolventinnen und Absolventen der Berufs- und Hochschulen an ausgewählten Standorten finden vermehrt Beschäftigung in Wachstumssektoren
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Federal Ministry of Education
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:23 395 793 Euro
Kombifinanzierung
Norwegian Agency for Developement Cooperation (NORAD): 6 564 515Euro
Europäische Union (EU): 2 331 278Euro
Vorgänger-Projekt
2014.2007.4
Kapazitätsaufbau im Bildungswesen
Nachfolger-Projekt
2019.2040.4
Kapazitätsaufbau im Bildungswesen
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 27.01.2012 - 30.11.2027 - Aktuelles Projekt:01.07.2018 - 30.04.2022
Sonstige Beteiligte
- ARGE GOPA Worldwide Consultants GmbH-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11330 Berufliche Bildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Erwerb relevanter Kompetenzen ist eine Voraussetzung für Beschäftigung und produktive Arbeit. Im äthiopischen Growth and Transformation Plan (GTP) wird dem Bildungssektor deshalb eine Schlüsselrolle zugeschrieben im Hinblick auf die Steigerung des Wirtschaftswachstums, die Erreichung von Entwicklungszielen und den Plan, Äthiopien bis 2025 zu einem Land mit mittlerem Einkommen zu machen. Äthiopien hat große Fortschritte beim quantitativen Ausbau der tertiären Bildung gemacht, doch im Hinblick auf Qualität und Relevanz besteht weiterhin Aufholbedarf. Sowohl die berufliche Ausbildung als auch die Hochschulbildung ist nicht ausreichend an den Bedarfen der wachsenden Wirtschaft ausgerichtet und in den meisten Bereichen nicht praxisrelevant. Dies führt dazu, dass einerseits die Chancen der Absolvent*innen auf dem Arbeitsmarkt gering sind und gleichzeitig der Privatsektor keine gut ausgebildeten Fachkräfte findet, die den Anforderungen an die zunehmende Spezialisierung, Mechanisierung und Internationalisierung der Wirtschaft entsprechen.
Ziel
Die Absolventinnen und Absolventen der Berufs- und Hochschulen an ausgewählten Standorten finden vermehrt Beschäftigung in Wachstumssektoren.
Vorgehensweise
Das deutsch-äthiopische Projekt für Kapazitätsaufbau im Bildungswesen fördert die Qualität und Relevanz der Berufs- und Hochschulbildung und verbessert so die Beschäftigungsaussichten junger Äthiopier. In Kooperation mit dem äthiopischen Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung (MoSHE) und seinen nachgeordneten Behörden bringt das Projekt Akteuer aus dem Bildungssystem und der Wirtschaft zusammen, um gemeinsam ein modernes, auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum ausgerichtetes Bildungssystem zu entwickeln. Durch den Aufbau von Beziehungen zur Wirtschaft trägt das Projekt dazu bei, dass im Bildungssektor ein Verständnis für die Bedürfnisse und Lücken auf dem Arbeitsmarkt entsteht und auf dieser Grundlage bedarfsorientierte, flexible und innovative Ausbildungslösungen entwickelt werden.
Im Berufsbildungssektor unterstützt das Projekt nationale und regionale Berufsbildungsakteure bei der Einführung von neuen innovativen kooperativen Ausbildungsgängen zusammen mit dem Privatsektor in den Bereichen der Industriemechanik und -mechatronik, Metallverarbeitung, im Bausektor und im Hotelgewerbe.
Im Bereich der Hochschulbildung berät das Projekt die Universitäten zur Beschäftigungsorientierung durch engere Einbindung von Privatfirmen in die Hochschulbildung sowie die Einbeziehung von Praxiselementen in der Lehre, z.B. durch verpflichtende Praktikaprogramme. Außerdem werden die Universitäten darin gestärkt, eine bessere Ausbildung im Bereich Entrepreneurship anzubieten und Serviceleistungen für Studierende und Absolvent*innen bei Gründung von Start-ups auszubauen.
Im Bereich der Beschäftigungsförderung entwickelt das Projekt Dialogformate zwischen Bildungs- und Wirtschaftsakteuren in ausgewählten Wachstumssektoren, um gemeinsam die Relevanz der Ausbildungs- und Studiengänge für diese Sektoren zu verbessern. Durch die Aufarbeitung und Nutzung von arbeitsmarktrelevanten Daten und Informationen bedarfsorientierte Qualifizierungsmaßnahmen für Absolvent*innen identifiziert und umgesetzt, wie zum Beispiel kurze Aufbautrainings für Absolvent*innen im Bausektor, Karriereberatungs- und Vvermittlungsleistungen durch die Karrierezentren der Berufsschulen und Universitäten oder Vorbereitungskurse für den Übergang in die Berufswelt.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The Ethiopian Growth and Transformation Plan (GTP) assigns a key role to the education sector for accelerating economic growth, achieving developmental goals and becoming a middle-income country by 2025. While the country has made a great progress in quantitative expansion of tertiary education, quality and relevance are still lagging be-hind. Both vocational training and higher education lack demand-orientation and practice elements in teaching and learning. Because of this, many young people do not obtain critical job skills and youth unemployment rates are high.
Objective
Graduates of vocational and higher education institutions increasingly find employment in Ethiopia’s industrial growth sectors.
Approach
The Ethio-German Sustainable Training and Education Programme (STEP) improves the employment prospects of young Ethiopians by promoting quality and relevance in vocational training and higher education. In cooperation with the Ministry of Science and Higher Education (MoSHE) as well as related agencies and institutions, the programme establishes strong linkages between the education and the private sector to support the development of a modern education system geared towards employment and economic growth. In this, employers, education providers and public authorities come together to identify their needs and jointly develop education and training solutions that best tackle the skill mismatch.
To achieve its objective, the programme clusters its activities under four action fields.
Skills development
The programme supports its partners on both sides of the labour market to jointly design and implement demand-driven long- and short-term training. The goal is to equip students and recent graduates with adequate vocational, soft, digital and entrepreneurial skills to prepare them for jobs in construction, hospitality, light manufacturing, metal manu-facturing and agro-processing sectors.
Matching supply and demand
STEP facilitates better matching by promoting dialogue and cooperation between education providers and employers to ensure the relevance of training contents and to create new pathways into employment for TVET and higher education graduates. Therein, the programme creates sector dialogues to engage the private sector and other key stakeholders, promotes quality career services and supports placement measures.
Institutional capacity development
STEP strengthens the institutional capacity of key stakeholders in the education and the private sector by equipping them with knowledge and tools for implementation of demand-driven vocational training and higher education. Strong institutions will ensure sustainability and long-lasting impact of the programme’s innovations.
Education policy support
The programme supports national education policy actors to manage current changes in the education sector with evidence-based decision-making and informed policies and strategies. Therein, the programme supports its partners in developing tools (e.g. EMIS, resource mobilisation mechanisms) for effective education system management as well as in revising education policies and strategies to ensure a harmonised policy implementation.