Stärkung der Klimagovernance im Rahmen der nationalen Klimabeiträge (NDCs)

Renforcement de la Gouvernance Climatique dans le cadre de la Contribution Déterminée au niveau National (CDN)

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2144.8
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Algerien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen zur Umsetzung der algerischen Klimabeiträge sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère des Affaires Etrangères

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 692 342 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2014.2468.8

    Umsetzung des nationalen Klimaplans

Nachfolger-Projekt

  • 2021.2194.5

    Unterstützung bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens in Algerien

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.10.1986 - 30.04.2028
  • Aktuelles Projekt:01.07.2018 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • Arge GFA Consulting Group GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ziel

Das Projekt „Stärkung der Klimagovernance im Rahmen der nationalen Klimabeiträge (NDCs)" unterstützt den Partner und die verschiedenen Schlüsselakteure bei der Verbesserung der Governance für die Umsetzung der nationalen Klimabeiträge.

Kontext

Durch die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens im Oktober 2016, hat die algerische Regierung die Bedeutung und Notwendigkeit des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel unterstrichen und sich zu nationalen Klimabeiträgen (NDCs) verpflichtet. Im Bereich der Minderung sehen diese eine Reduzierung von Treibhausgasen von 22 % mit internationaler Unterstützung bis 2030 vor, wovon 7 % aus Eigenmitteln finanziert werden sollen. Im Bereich der Anpassung verweisen die NDC auf die Notwendigkeit der Erarbeitung eines nationalen Anpassungsplans (NAP) um sich an die zunehmende Vulnerabilität und steigende Anzahl an Extremwetterereignissen anzupassen. Um in diesem Zusammenhang konkrete Minderungsstrategien und Anpassungsziele mit relevanten Schlüsselsektoren und -regionen in einem konsultativen Prozess zu definieren, bedarf es der Verbesserung von intersektoralen Abstimmungsprozessen und etablierten Strukturen. Hier setzt das Vorhaben an und stärkt die Klimagovernance insbesondere durch eine Verbesserung der intersektoralen und interministeriellen Zusammenarbeit sowie durch Förderung des Autauschs zwischen relevanten Schlüsselakteuren auf allen Ebenen, inklusive Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Unser Ansatz

Der Ansatz basiert auf vier strategische Schwerpunkten:
A. Stärkung der institutionellen Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel;
B. Entwicklung eines Systems zur Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV-System) für Treibhausgasemissionen;
C. Verbesserung der wissenschaftlichen Basis für politische Entscheidungen zum Klimawandel;
D. Entwicklung pilothafter Lösungsansätze für die durch den Klimawandel bedingten Herausforderungen auf lokaler Ebene.

Aktivitäten

Die Hauptaktivitäten des Projekts konzentrieren sich auf:
• Stärkung der Kapazitäten für den Prozess der Erstellung einer Roadmap für den Nationalen Anpassungsplan (NAP).
• Konzipierung eines MRV-Systems auf Basis von Bestandsaufnahmen, Kapazitätbedarfsanalysen und Stakeholderkonsultationen.
• Beratung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und relevanten Politikebenen.
• Unterstützung der Lehre durch Entwicklung eines universitären Curriculums mit Bezug zum Klimawandel.
• Unterstützung der Forschung durch Beratung bei der Konzeption von Forschungsprojekten.
• Ausarbeitung von Leitfäden zur Minderungs- und Anpassungsplanung auf lokaler Ebene.