Cooperation with Arab donors from Gulf Countries

Cooperation with Arab donors from Gulf Countries

Project details

  • Project number:2017.2143.0
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Middle East, Egypt, Jordan, Lebanon, Morocco, Palestinian Territories, Syria, Tunisia, Yemen

Summary

  • Objectives:

    The mutual understanding of development policy approaches between German and Arab actors of development cooperation has been improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministry of Planning and International Cooperation

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:5 000 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2014.2278.1

    Zusammenarbeit mit arabischen Gebern III (CAD)

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    18.12.2008 - 30.09.2022
  • Actual project implementation phase:01.03.2018 - 30.09.2022

other participants

  • ARGE Orient Matters-CANDID Foundation

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    15110 Public sector policy and administrative management

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Die arabischen Golfländer gehören zu den größten Gebern in Nahost und Nordafrika (Middle East & North Africa, MENA-Region). In den vergangenen Jahren haben sich diese vermehrt bei gemeinsamen Aktivitäten mit der internationalen Gebergemeinschaft engagiert, auch durch die gemeinsame Arbeit im Ausschuss für Entwicklungshilfe der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Unzureichende Koordinierungsmechanismen sowie mangelnde Kenntnisse zu den jeweiligen Verfahren und entwicklungspolitischen Ausrichtungen erschweren nach wie vor eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der deutschen und arabischen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Die von den Vereinten Nationen vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sehen jedoch eine engere Zusammenarbeit der EZ-Akteure vor: SDG 17 hat zum Ziel, diese globalen Partnerschaften zu stärken.
Um ein gemeinsames Verständnis zwischen deutscher und golfarabischer EZ zu erleichtern, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durch das Regionalprogramm "Zusammenarbeit mit arabischen Gebern (CAD)" beauftragt. Das 2009 initiierte Vorhaben strebt an, die Zusammenarbeit zwischen deutschen EZ-Akteuren und arabischen Gebern in der MENA-Region zu verbessern.

Ziel
Das gegenseitige Verständnis zu entwicklungspolitischen Ansätzen zwischen deutschen und arabischen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) für gemeinsame Kooperationen ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert Dreieckskooperationen und fachübergreifende Partnerschaften, organisiert den Wissensaustausch und trägt zur besseren Koordinierung und Abstimmung zwischen der deutschen und arabischen EZ bei. Das Vorhaben fördert Mittel und Ressourcen für gemeinsame entwicklungspolitische Ansätze zwischen deutschen und arabischen EZ-Akteuren, um die Agenda 2030 in den Partnerländern effizienter umzusetzen.
Das Vorhaben orientiert sich außerdem eng an den Ergebnissen der Dialogveranstaltungen zwischen OECD-DAC und der Koordinierungsgruppe der arabischen Geber (Arab Donor Coordination Group, ADCG). Diese fördern Dreieckskooperationen und andere Formen der Zusammenarbeit zwischen westlichen und arabischen Gebern durch gemeinsame Treffen sowie Datenaustausch. Thematisch trägt das Vorhaben zur Umsetzung der Schwerpunkte der Deauville-Partnerschaft bei. Ziel ist es, die Transformationsländer bei Reformprozessen politisch und finanziell zu unterstützen und diese internationale Unterstützung besser zu koordinieren. Gemeinsam mit arabischen Gebern werden Maßnahmen zur finanziellen Inklusion, wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen, Stärkung der Zivilgesellschaft in Nordafrika und dem Nahen Osten finanziert und umgesetzt. Durch Kooperationen mit arabischen Gebern zur Bewältigung der Flüchtlingskrise komplementiert das Vorhaben die Sonderinitiativen der Bundesregierung „Stabilisierung und Entwicklung in Nordafrika-Nahost" und „Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge reintegrieren".