Förderung der Rechtsstaatlichkeit

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2111.7
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Zentralasien NA, Kirgistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Transparenz, Rechtssicherheit und der Zugang zum Recht sind für Wirtschaftsakteure verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Justizministerien der zentralasiatischen Länder

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:25 524 957 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 12 200 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2014.2142.9

    Förderung der Rechtsstaatlichkeit in Zentralasien

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.10.2002 - 30.04.2025
  • Aktuelles Projekt:01.02.2018 - 30.04.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15130 Entwicklung von Recht und Gerichtswesen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan möchten ihre Rechtsstaatlichkeit verbessern. Mit Ausnahme von Tadschikistan haben bereits alle Länder Zentralasiens moderne Gesetze zum behördlichen Verwaltungsverfahren und -gerichtsprozess verabschiedet. Die Länder stehen jedoch vor unterschiedlich großen Herausforderungen bei der Einführung in die Praxis.

Ziel
Behördliche und gerichtliche Entscheidungen gegenüber Wirtschaftsakteuren entsprechen zunehmend den gesetzlichen Verfahrensbestimmungen des reformierten Verwaltungsrechts.

Das Vorhaben unterstützt die Behörden und Gerichte dabei, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen und eine einheitliche Rechtspraxis im noch jungen Verwaltungsrecht Zentralasiens einzuführen.
Zu diesem Zweck fördert das Vorhaben die zentralasiatischen Regierungen und öffentlichen Verwaltungen darin, die gesetzlichen Bestimmungen des reformierten Verwaltungsrechts einzuhalten. Gleichzeitig baut es Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Staat aus und verbessert dadurch eine gute Regierungsführung.
Die Strategie zur Kompetenzentwicklung des Vorhabens agiert dabei in vier Bereichen:
1. Die Kooperation zwischen den Ministerien für Wirtschaft, Inneres und Justiz fördern, um das Verwaltungsverfahrensgesetz umzusetzen.
2. Verwaltungsverfahren, wie etwa Steuer- und baurechtliche Genehmigungsverfahren, vereinheitlichen.
3. Behörden und Gerichte dazu befähigen, interne Verwaltungsabläufe an die neuen gesetzlichen Standards anzupassen.
4. Eine kontinuierliche Fortbildung von Richter*innen, Anwält*innen, Verwaltungsbeamt*innen sowie anderen Rechtsanwender*innen sicherstellen, um die neuen Standards bei Verwaltungsentscheidungen anzuwenden. Fachliteratur bereitstellen, die in Zentralasien in diesem Rechtsgebiet noch fehlt.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkmenistan and Uzbekistan want to improve their rule of law. These Central Asian countries, with the exception of Tajikistan, have already adopted modern laws on official administrative procedures and the judicial administrative process. However, putting these into practice is presenting the countries with varying degrees of challenges.

Objective
Official and judicial decision-making regarding economic actors is increasingly in line with the legal procedural provisions of reformed administrative laws.

Approach
The project assists authorities and courts in implementing the legal requirements and introducing a unified legal practice in Central Asia’s still fledgling administrative law.
To this end, the project supports the Central Asian governments and public administrations in complying with the legal provisions of reformed administrative laws. At the same time, it builds trust and cooperation between citizens and the state, thereby improving good governance.
The project’s capacity development strategy covers four areas:
1. Promoting cooperation between the ministries of economy, the interior and justice to implement administrative procedure laws.
2. Harmonising administrative procedures relating to tax, building permits and more.
3. Empowering authorities and courts to adapt internal administrative procedures to the new legal standards.
4. Establishing continuous training for judges, lawyers, administrative officials and other legal practitioners to apply the new standards in administrative decision-making. Providing specialist literature currently lacking in Central Asia for this legal area.