Stärkung der Kapazitäten von IGAD und seiner Mitgliedstaaten zur Unterstützung regionaler Migrationspolitiken

Projektdetails

  • Projektnummer:2017.2043.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: IGAD - Intergovernmental Authority on Development, Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Sudan, Somalia, Südsudan, Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Umsetzung des Mandats der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) im Bereich Migration und Flucht ist verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Intergovernmental Authority on Development (IGAD)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:18 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2019.2067.7

    Verbesserung von Migrations- und Flüchtlingspolitiken in der IGAD Region

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.06.2018 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:15.06.2018 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • Particip GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15190 Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Das Horn von Afrika ist geprägt von sehr fragiler und teilweise fehlender Staatlichkeit sowie internen und grenzüberschreitenden Konflikten und Naturkatastrophen. Die Region beherbergt mehr als dreieinhalb Millionen Menschen auf der Flucht und über acht Millionen Binnenvertriebene. Sie wurden aufgrund bewaffneter Konflikte, individueller Verfolgung, schwerer Menschenrechtsverletzungen oder durch Naturkatastrophen vertrieben.
Die Intergovernmental Authority on Development (IGAD) ist eine regionale Organisation von Staaten in am Horn von Afrika, die ihre Mitglieder unter anderem bei der Friedenssicherung und Integration unterstützt. Zu ihren Mitgliedsstaaten gehören Somalia, Äthiopien, Kenia, Dschibuti, Uganda, Sudan und Südsudan. Die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten sind gleichzeitig Herkunfts-, Durchgangs- und Aufnahmeländer von Migrant*innen und von Menschen auf der Flucht.
Die „New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten" des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (Office of the United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) bildet einen politisch bindenden Rahmen für zwei weltweite Pakte: Den „Globalen Pakt für Flüchtlinge" zu Lastenverteilung und Schutz von Menschen auf der Flucht sowie den „Globalen Migrationspakt", der die Grundsätze einer sicheren, geordneten und regulären Migration festlegt.

In diesem Kontext setzt die IGAD einen regionalen Ansatz für somalische Flüchtlinge um und kann auch in der Umsetzung des „Globalen Migrationspakts" eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie Mitgliedsstaaten bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützt. Abgesehen vom Potenzial der IGAD ist ein stärkerer Fokus auf nationale Koordination und Umsetzung sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit erforderlich.

Ziel:
Die Intergovernmental Authority on Development (IGAD) setzt ihren Auftrag im Bereich Migration und Flucht verbessert um.

Vorgehensweise:
Als erste Regionalorganisation verabschiedete die IGAD im Jahr 2012 einen regionalen Politikrahmen zu den Themen Migration und Flucht. Auf dessen Grundlage formulierte die IGAD einen Migrationsaktionsplan. Auch die Nairobi-Verpflichtung und ihr Aktionsplan bündeln Maßnahmen, die langfristige Lösungen für somalische Flüchtlinge in den IGAD-Mitgliedsländern schaffen sowie rückkehrende somalische Flüchtlingen reintegrieren.
Als regionale Organisation verfügt die IGAD über das Mandat, regionale und nationale Migrationspolitiken zu harmonisieren, weltweite Politikprozesse umzusetzen, das Wissensmanagement und den Dialog sowie die Unterstützung grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu fördern. Das Vorhaben verbessert die Voraussetzungen, internationale, kontinentale und regionale Rahmenwerke in den Bereichen Migration und Flucht umzusetzen. Durch regionale und nationale Workshops und Konsultationen werden die IGAD-Mitgliedstaaten unterstützt, übergeordnete Politiken und/oder Gesetze national umzusetzen.
Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben IGAD-Initiativen und lokale Verwaltungen dabei, Dienstleistungen für aufnehmende Gemeinden, Menschen auf der Flucht und Migrant*innen in ausgewählten Grenzregionen bereitzustellen. Außerdem verbessert es die Voraussetzungen, Lernerfahrungen und Daten zum Thema Migration und Flucht der IGAD-Region zu erfassen. Gleichzeitig wird der Dialog zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren – wie zum Beispiel Statistikinstituten und Forschungseinrichtungen – gefördert und ein verbessertes Klima zum Informationsaustausch in den politisch sensiblen Bereichen Migration und Flucht angestrebt.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Horn of Africa is characterized by sometimes lacking rule of law as well as internal and cross-border conflicts and natural disasters. The region is home to more than three and a half million of refugees and about eight million IDPs, due to armed conflict, individual persecution, serious human rights violations or by natural disasters.
The Intergovernmental Authority on Development (IGAD) is a regional organization of states in the Horn of Africa, which supports its members in areas such as peacekeeping and integration. Its member states include Somalia, Ethiopia, Kenya, Djibouti, Uganda, Sudan and South Sudan. The majority of member states are simultaneously countries of origin, transit and receiving countries of migrants and refugees.
The " New York Declaration on Refugees and Migrants" of the United Nations High Commission for Refugees (UNHCR ) is the politically binding framework for two global pacts: the "Global Compact for refugees" on the distribution of burdens and protection of refugees as well as the "Global Compact for Migration" , which sets out the principles of safe, orderly and regular migration.

In this context IGAD is facilitating a regional approach for Somali refugees and plays also an important role in the implementation of the "Global Compact for Migration ". Apart from the potential of IGAD a strong focus is on national coordination and implementation, as well as cross-border cooperation.
Objective
The Intergovernmental Authority on Development (IGAD) is strengthened to implement its mandate for migration and refugee.
Approach
As the first regional organization IGAD adopted in 2012 a regional policy framework on migration and refugee. On this basis IGAD formulated a migration action plan. Even the Nairobi action plan , pooling measures for the long-term solutions for Somali refugees in the IGAD member countries and to return and reintegrate Somali refugees.
As a regional organization IGAD has the mandate, to harmonize regional and national migration policies, to implement global policy processes, to facilitate the knowledge management as well as to promote dialogue and cross-border cooperation. The project improves the conditions to implement international, continental and regional frameworks in the area of migration and refugees through regional and national workshops and consultations with the IGAD - Member States.
In addition, the project supports IGAD initiatives and local administrations in providing services for host communities, refugees and migrants in selected border regions. Furthermore it supports to gather learning experiences and data on migration and refugees in the IGAD region. At the same time the dialogue between state and non-state actors - such are statistics offices and research institutions – are supported.