Werte, Religion und Entwicklung
Sekretariat BMZ Anteil
Projektdetails
- Projektnummer:2017.2012.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Äthiopien, Nigeria, Tansania
Zusammenfassung
- Ziele:
In der deutschen Entwicklungspolitik ist die Bedeutung von Werten und Religion für Entwicklung als Querschnittsthema verankert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 351 684 Euro
Kombifinanzierung
US Agency for International Development: 451 684Euro
Vorgänger-Projekt
2014.2471.2
Religion und Entwicklung
Nachfolger-Projekt
2019.2300.2
Sektorprogramm Religion und Entwicklung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 03.09.2014 - 30.06.2026 - Aktuelles Projekt:01.04.2017 - 30.05.2020
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Werte, Religion und Entwicklung
Ausgangssituation
Religiöse Werte beeinflussen Denken und Handeln vieler Menschen weltweit. Sie haben eine bedeutende politische und gesellschaftliche Gestaltungskraft, auch in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ).
Religiöse Akteure gehören weltweit zu den wichtigsten zivilgesellschaftlichen Kräften und sind vielfältig für nachhaltige Entwicklung engagiert. Erst vor wenigen Jahren haben Staaten begonnen, den Einfluss religiöser Akteure auf Entwicklung systematisch zu betrachten und die positiven Potenziale in die bi- und multilaterale EZ einzubinden. Akteure der staatlichen EZ sind zu Religion oftmals jedoch noch zurückhaltend.
Das Ziel 17 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung „Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben" zu verwirklichen, bedeutet auch, die gesellschaftliche Bedeutung religiöser Akteure anzuerkennen und positive Entwicklung durch Kooperationen zu stärken.
Ziel
Die Kompetenzen der deutschen staatlichen EZ zur Zusammenarbeit mit religiösen Akteuren sind ausgebaut. Die Potenziale von Religionen für nachhaltige Entwicklung werden genutzt, um die Wirksamkeit der deutschen EZ zu erhöhen.
Vorgehensweise
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ ) hat 2016 das Strategiepapier „Religionen als Partner in der Entwicklungszusammenarbeit" verabschiedet. In dieser Religionsstrategie wird systematisch beschrieben, wie Partnerschaften mit religiösen Akteuren gestaltet werden können.
Das Vorhaben arbeitet dazu in drei eng verzahnten Handlungsfeldern:
- Es unterstützt das BMZ dabei, das Thema in Dokumenten wie Länder- und Schwerpunktstrategien zu verankern. Dafür arbeitet es Grundlagen aus.
- Es begleitet Programme in Kooperationsländer weltweit, um Anregungen zu geben, diese Grundlagen umzusetzen.
- Es trägt zur nationalen und internationalen Zusammenarbeit von Institutionen und religiösen Akteuren bei.
Stand: April 2025
Projektbeschreibung (EN)
Values, Religion and Development
Context
These values have significant political and social creative potential, and this is also true for the partner countries of German development cooperation (DC).
Worldwide, religious actors are among the most important civil-society forces and are engaged in sustainable development in many different ways. In recent years, state actors have begun to systematically study the influence of religious actors on development and integrate its positive potential into bilateral and multilateral DC. However, state DC actors often continue to have reservations.
Achieving SDG 17 of the 2030 Agenda for Sustainable Development – Strengthen the means of implementation and revitalise the global partnership for sustainable development – also entails acknowledging the social significance of religious actors and strengthening positive development by cooperating.
Objective
The capacity of DC for cooperating with religious actors is strengthened. The potential of religions for sustainable development is harnessed in order to increase German DC’s effectiveness.
Approach
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) adopted the strategy paper ‘Religious communities as partners for development cooperation’ in 2016. This strategy on religion systematically describes how partnerships with religious actors can be shaped.
The programme works in three closely interlinked fields of activity derived from the strategy:
- It supports the BMZ in including the issue in documents such as country and priority area strategies. To this end, it develops principles.
- It accompanies programmes in cooperation countries worldwide in order to provide suggestions for implementing these principles.
- It promotes national and international cooperation between institutions and religious actors.
Last update: April 2025