Ernährungssicherung durch Resilienzstärkung in den neuen Siedlungen von Kismayo
Projektdetails
- Projektnummer:2017.1848.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Somalia
Zusammenfassung
- Ziele:
Vorraussetzungen für eine verbesserte Ernährungssicherheit (Zugang und Verwertung von Nahrungsmittel)
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:20 700 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.05.2017 - 30.04.2024 - Aktuelles Projekt:10.05.2017 - 30.04.2024
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
73010 Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Somalia gehört zu den fragilsten Ländern der Welt (Rang 2 im Fragile States Index 2022). Die immer häufigeren Extremwetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Zyklone verwüsten weitflächig Wohnsiedlungen, Anbaugebiete und Viehbestände. Sie zerstören die Existenz- und Nahrungsgrundlage der überwiegend ländlichen Bevölkerung. Derzeit herrscht eine der heftigsten Dürreperioden der letzten Jahrzehnte. Ihre Auswirkungen gefährden die Lebensgrundlage fast der Hälfte der somalischen Bevölkerung.
Die Projektregion, Lower Juba, gehört sowohl zu den von der Dürre betroffenen Regionen als auch zu den Regionen, die dürrebedingte Binnenvertriebene aufnehmen. Die steigende Zahl der Dürre-Vertriebenen und Rückkehrenden verschärft die bereits angespannte Ernährungssituation zusätzlich. Es fehlt insbesondere der Zugang zu Brauch- und Trinkwasser, klimaresistenten Nahrungsquellen sowie Einkommensmöglichkeiten.
Ziel
Die Lebensgrundlage für Binnenvertriebene, freiwillige somalische Rückkehrer*innen sowie die ansässige Bevölkerung in Kismayo ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben steigert die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) vulnerabler Haushalte in Kismayo. Direkte Maßnahmen in der Landwirtschaft, im Wasser- und Sanitärbereich sowie einkommenssteigernde Maßnahmen zielen auf bessere Ernährung der Bevölkerung ab.
So etablierte das Vorhaben eine Wasseragentur, die Trinkwasser bereitstellt. Es arbeitet außerdem mit dem regionalen Wasserministerium zusammen, um dessen Koordinierungs- und Regulierungsfunktionen zu fördern. Weitere Trainings in Schulen unterstützen Ernährungs- und Hygienepraktiken.
Ein weiteres Ziel ist, die Einkommen der Menschen zu erhöhen. Dafür schafft das Vorhaben Einkommensmöglichkeiten (Cash for Work), fördert die Beschäftigungsfähigkeit und stellt energiesparende Kohleöfen bereit.
Zusätzlich trägt das Vorhaben dazu bei, das Wissen der Bevölkerung über Ernährung zu verbessern und passende Lebensmittel anzubauen.
Alle Aktivitäten tragen übergreifend dazu bei, dass sich die Bevölkerung besser gegenüber Dürren behaupten kann.
Stand: Januar 2023
Projektbeschreibung (EN)
Context
Somalia is one of the most fragile countries in the world (second place on the Fragile States Index 2022). Increasingly frequent extreme weather events such as droughts, flooding and cyclones cause widespread devastation to residential areas, farmland and animal stocks, destroying the livelihoods and food resources of the largely rural population. There is currently one of the most severe droughts in recent decades. Its effects endanger the livelihood of almost half the population of Somalia.
The project region of Lower Juba is one of those affected by the drought, but also a region that receives internally displaced persons as a result of drought conditions elsewhere. The rising number of persons displaced by drought and returnees intensifies the already precarious food situation. There is a lack of access to potable and non-potable water, climate-resistant food sources and income opportunities in particular.
Objective
The livelihood of internally displaced persons, voluntary Somalian returnees and the local population in Kismayo is improved.
Approach
The project improves the resilience of vulnerable households in Kismayo. Direct measures in agriculture and water and sanitation services plus measures to raise incomes are aimed at providing better nutrition for the population.
For instance, the project is establishing a water agency that provides drinking water. It also cooperates with the regional ministry of water to support its coordination and regulatory functions. Additional training courses in schools promote nutrition and hygiene practices.
A further aim of the project is to raise people's earnings by creating income opportunities (cash for work), promoting employability and providing energy-saving charcoal-burning stoves.
The project also plays a part in improving people's knowledge of nutrition and growing suitable food.
All these activities contribute to the population being able to better survive the droughts.
Last update: January 2023