Exchange, Education and Conflict Transformation through Sport for Development
Exchange, Education and Conflict Transformation through Sport for Development
Project details
- Project number:2016.4057.2
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Middle East
Summary
- Objectives:
Sport for development is increasingly used in refugee camps and host communities in Jordan and northern Iraq to psychosocial care, violence prevention and peace building between refugees and locals .
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Zuständige Ministerien der Partnerländer
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:12 650 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
not available
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 23.05.2016 - 31.01.2024 - Actual project implementation phase:01.07.2016 - 31.01.2024
other participants
- not available
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
CRS code
11110 Education policy and administrative management
Evaluation
not availableProject description (DE)
Jordanien beherbergt aktuell ca. 665.000 registrierte syrische Flüchtlinge. Die Schätzung der tatsächlichen Anzahl liegt bei 1,2 bis 1,4 Millionen. Ca. 84% der Flüchtlinge leben außerhalb der jordanischen Flüchtlingslager in aufnehmenden Gemeinden. Eine zentrale Herausforderung für diese Gemeinden besteht neben der Grund- und Gesundheitsversorgung darin, qualitative Bildungsangebote im schulischen und außerschulischen Bereich, psychosoziale Betreuung sowie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche anzubieten. Syrische und jordanische Kinder und Jugendliche werden in ca. 200 Doppelschichtschulen getrennt voneinander von jeweils jordanischen bzw. syrischen Lehrkräften unterrichtet. In den Schulen wird kein Miteinander gelebt. Über Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote, die Einheimischen, Flüchtlingen und Binnenvertriebenen offenstehen, kommt es zu einem Austausch. Das gemeinsame Erlebnis forciert das gegenseitige Kennenlernen und wirkt möglichen Konflikten und Gewaltbereitschaft entgegen. Sport kann den Menschen dabei helfen, Selbstvertrauen aufzubauen, Zuversicht zu schöpfen und das Gefühl lähmender Hilflosigkeit zu verringern, wie es in Fluchtsituationen häufig zu beobachten ist.
Das Vorhaben, welches in der Region im Irak und in Jordanien aktiv ist, hat eine in der formalen und non-formalen Bildung eingesetzte international weit beachtete und anerkannte Methodik entwickelt, in deren Anwendung Lehrkräfte, Trainer*innen sowie Multiplikator*innen ausgebildet werden. Politischer Träger in Jordanien ist das MoE, Umsetzungspartner sind das Asian Football Development Project (AFDP) neben weiteren jordanischen Sportverbänden, wie die Jordan Football Association (JFA), Jordan Handball Federation (JHF) und die Jordan Basketball Federation (JBF) auch zivilgesellschaftliche Stiftungen und NROs, wie z.B. Palestine Association for Children’s Encouragement of Sports (PACES) oder Madrasati. Das Vorhaben arbeitet landesweit mit besonderem Schwerpunkt in den Aufnahmegemeinden der nördlichen Provinzen. Die Aktivitäten werden gemeinsam für Kinder und Jugendliche von Einheimischen und Flüchtlingsfamilien durchgeführt. Auch die Trainer-Teams sind gemischte Teams. Es werden jeweils Mindestanteile von Teilnehmerinnen und Teilnehmern angestrebt.