Programme to support the decentralisation and fight against poverty
Programme d'Appui à la Décentralisation et à la Lutte contre la Pauvreté (ADLP)
Project details
- Project number:2016.2252.1
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Burundi
Summary
- Objectives:
Important elements of resilient local governance are improved.
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:8 950 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2013.2287.4
Programm zur Unterstützung der Dezentralisierung und der Armutsbekämpfung
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 11.12.2003 - 06.05.2020 - Actual project implementation phase:01.04.2017 - 06.05.2020
other participants
- Arge PEM-AMBERO-IP
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Principal (primary) policy objective
CRS code
15112 Decentralisation and support to subnational government
Evaluation
- Zentrale Projektevaluierung - Kurzfassung. Unterstützung der Dezentralisierung und Armutsbekämpfung (ADLP III) in Burundi
- Zentrale Projektevaluierung - Auf einen Blick. Unterstützung der Dezentralisierung und Armutsbekämpfung (ADLP III) in Burundi
- Évaluation centrale de projet. Appui à la décentralisation et à la lutte contre la pauvreté au Burundi (ADLP) - phase III. Rapport d'évaluation
- Évaluation centrale de projet - Synthèse. Troisième projet d'appui à la décentralisation et à la lutte contre la pauvreté au Burundi - ADLP III
- Évaluation centrale de projet - En bref. Troisième projet d'appui à la décentralisation et à la lutte contre la pauvreté au Burundi - ADLP III
Project description (DE)
Ausgangssituation
Die burundische Regierung hat sich mit dem Arusha-Friedensprozess 2000 verpflichtet, die Armut im Land zu mindern und langfristig Frieden zu schaffen. Die Dezentralisierung des Landes, also die Förderung der regionalen und kommunalen Selbstbestimmung, steht dabei als Mittel der Friedensentwicklung im Vordergrund. Um politische Entscheidungsprozesse und mehr Verantwortung auf die Kommunen zu übertragen, fehlen jedoch rechtliche Rahmenbedingungen. Weiterhin wird die lokale Bevölkerung kaum in Entscheidungen, die sie betrifft, eingebunden.
Dabei sind die Kommunen in Burundi die wichtigsten Ansprechpartner für die Bürger*innen im ländlichen Raum. Eine starke lokale Verwaltung wäre ausschlaggebend für eine positive Entwicklung des Landes. Derzeit verfügen die Kommunen jedoch über zu wenig Geld. Die Steuereinnahmen sind zu gering. Das Personal ist nicht ausreichend ausgebildet, so sind Kompetenzen wie kommunale Verwaltung, Finanzmanagement, Projektmanagement und Evaluierung kaum vorhanden. Wegen der geringen Einnahmen können die Kommunen diese Mängel nicht beheben, Fortbildungen für Mitarbeiter*innen beispielsweise sind nicht finanzierbar. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen sind nur schwach ausgeprägt und kaum eingebunden in Entscheidungen, die die Bürger*innen direkt betreffen.
Das kleine Land steht vor weiteren Herausforderungen. Burundi zählt zu den ärmsten Länder der Welt. Seit 2015 durchlebt das Land eine politische und wirtschaftliche Krise, die diese Situation noch zusätzlich verschlimmert. Mehr als die Hälfte der Bürger*innen haben dauerhaft nicht genug zu essen. Zudem ist die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch: 65 Prozent der 15- bis 35-Jährigen in Bujumbura, der größten Stadt Burundis, haben keine Arbeit. In den ländlichen Gebieten ist es ebenfalls mehr als die Hälfte der Menschen in dieser Altersgruppe.
Ziel
Lokalregierungen und kommunale Verwaltungen sind gestärkt. Die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung haben sich verbessert und sie wird stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden.
Vorgehensweise
Aufgrund der politischen Krise wird das Vorhaben derzeit regierungsfern umgesetzt, also unabhängig von der burundischen Regierung. Es verfolgt einen ganzheitlichen Beratungsansatz, um lokale Strukturen zu stärken. Das Programm wird in den elf Kommunen der Provinz Gitega und den sechs Kommunen der Provinz Mwaro umgesetzt.
Lokale Regierungsführung und bessere Rahmenbedingungen für die Dezentralisierungspolitik: Bestehende Kompetenzen der Kommunalverwaltung erfahren eine Stärkung. Weiterhin bindet das Vorhaben die Bevölkerung in kommunale Planungen und Entscheidungen ein. Gemeindeangestellte und Akteure zivilgesellschaftlicher Gruppen erhalten Fortbildungen und Beratung. Vorgesehen sind beispielsweise Trainings in kommunaler Planung, Projektmanagement und Monitoring sowie Schulungen über die Beschaffung und Verwaltung von Finanzmitteln. Zudem trägt das Vorhaben aktiv dazu bei, die Digitalisierung der Kommunen voranzutreiben, beispielsweise durch die Bereitstellung von Hard- und Software und Trainings in deren Nutzung.
Zivilgesellschaftliche Beteiligung: Durch Personalentwicklung, Organisationsberatung und Netzwerkförderung stärkt das Vorhaben zivilgesellschaftliche Organisationen sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung in die lokale Regierungsführung. Beispielsweise berät das Vorhaben zivilgesellschaftliche Gruppen und Bürgerinitiativen bei der Netzwerkbildung, damit sie die Interessen der Bürger*innen besser vertreten können.
Lokale Wirtschaftsförderung: Das Vorhaben verbessert die Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsentwicklung in den Kommunen und stärkt die lokale Wirtschaft in beiden Provinzen. Dazu erhalten unter anderem Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Beratung in Anbautechniken, um ihre Erträge zu steigern und dadurch die Nahrungsmittelsicherheit zu erhöhen. Von besonderer Bedeutung ist die Förderung von Frauen und Jugendlichen, zum Beispiel durch Workshops für Jugendliche, die eine wirtschaftliche Existenz gründen möchten. Zusätzlich berät das Vorhaben Kommunen dabei, Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche zu schaffen, etwa durch die Bereitstellung von Anbauflächen.
In all seinen Aktivitäten nutzt das Vorhaben moderne digitale Tools, um die Digitalisierung des Landes zu unterstützen.
Wirkungen
- Durch fachliche Trainings arbeitet die Kommunalverwaltung deutlich effektiver. So werden öffentliche Aufträge jetzt regelkonform vergeben. Auch die Buchführung in den Verwaltungen hat sich verbessert. Kommunalbeamt*innen werden zuverlässig bezahlt und die Steuereinnahmen in Gitega und Mwaro sind um 20 Prozent gestiegen. Durch diese Mehreinnahmen kann die lokale Infrastruktur, also beispielsweise Straßen oder Schulen, ausgebaut werden. Bürger*innen wird ein hochwertigerer Service angeboten.
- Die Bürgerbeteiligung ist stark gestiegen, belegen Umfragen des Vorhabens. 2017 hat fast die Hälfte der Bevölkerung an kommunalen Rechenschaftspflichtsitzungen teilgenommen. Über 70 Prozent der Menschen in Mwaro und Gitega fühlen sich gut eingebunden in den Entscheidungsfindungen ihrer Kommune.
- Mehr als 23.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben bessere Anbautechniken für Bananen, Kartoffeln und Mais erlernt. Dadurch konnten sie ihre Produktivität steigern. Neue Arbeitsplätze sind entstanden, wie zum Beispiel saisonale Stellen für Erntehelfer*innen. Im Vergleich zum nationalen Durchschnitt konnten die Provinzen Mwaro und Gitega etwa viermal mehr Kartoffeln und fünfmal mehr Bananen ernten.
- Über 430.800 Menschen konnten ihr Einkommen steigern. 32 Prozent davon sind Frauen und 22 Prozent Jugendliche. Durch Trainings in Korbflechterei, Ziegelherstellung oder Existenzgründung sind 535 Arbeitsplätze neu entstanden.
- In der Region kommen verstärkt digitale Tools zum Einsatz. Durch Beratung via SMS oder WhatsApp erzielen beispielsweise Kleinbäuerinnen und Kleinbauern höhere Erträge. Kommunen archivieren ihre Daten und Dokumente digital. Besonders die neuen Scanner befähigen die Kommunen, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden zu digitalisieren und damit deren Verschwinden vorzubeugen. Eine große Anzahl an kommunalem Personal wurde bereits in EDV-Kursen geschult.
Project description (EN)
The Burundi Government is committed to the 2000 Arusha peace process, which reduces poverty in the country and creates long-term peace. As a means of peacebuilding, the decentralisation of the country, which involves the promotion of regional and local self-determination, is at the forefront of this process. However, the legal framework needed to transfer policy-making processes and greater responsibility to local authorities is lacking. Furthermore, the local population is rarely involved in decisions that affect them.
Local authorities in Burundi are the most important contacts for citizens in rural areas. A strong local administration is crucial to the country’s positive development. However, local authorities currently lack funds as tax revenues are too low. Staff are not sufficiently trained, which means that skills such as local administration, financial management, project management and evaluation are virtually non-existent. Due to the low level of revenue, local authorities are unable to overcome these deficiencies; staff training courses, for example, are not financially viable. Civil society organisations are also poorly developed and have barely any involvement in decisions that directly affect citizens.
This small country faces further challenges. Burundi is one of the world’s poorest nations and since 2015 has experienced a political and economic crisis which has exacerbated this situation further. Over half of all citizens do not have enough to eat on a permanent basis. Youth unemployment is also extremely high, with 65 per cent of 15 to 35-year-olds in Bujumbura, the country’s largest city, unemployed. In rural areas, more than half of the population falls in to this age group.
Local governments and municipal authorities have been strengthened. The local population’s living conditions have improved and citizens are more involved in decision-making processes.
As a result of the political crisis, the programme is currently being implemented independently of the Burundi Government. It is pursuing a holistic advisory approach in order to strengthen local structures. The programme is being implemented in the 11 municipalities of Gitega Province and six municipalities of Mwaro Province.
Local governance and improved framework conditions for the decentralisation policy: Existing local administrative capacity is being enhanced. The programme is also involving the population in local planning and decision-making. Municipal employees and stakeholders of civil society groups are being given training and advice. For example, training on local planning, project management and monitoring, as well as training courses on procurement and management of financial resources are planned. The programme also plays an active role in helping promote the digitalisation of local authorities, for example by providing hardware and software and training staff on how to use it.
Civil society participation: The programme supports civil society organisations and the involvement of the local population in local governance through staff development, organisational advisory services and the promotion of networks. For example, the programme advises civil society groups and citizens’ initiatives in networking so that they are able to better represent the interests of citizens.
Local economic development: The programme improves the framework for economic development in municipalities and boosts the local economy in both provinces. This includes small-scale farmers receiving advice, for example in cultivation techniques to increase their yields, thus increasing food security. Of particular importance is the support of women and young people, such as through workshops for young people who want to start a business. The programme also advises local authorities in creating employment opportunities for young people, for instance through the provision of arable land.
The programme uses modern digital tools in all of its activities to support the country’s digitalisation.
- Local authorities are working much more effectively as a result of technical training courses. Public contracts are now awarded in accordance with regulations and accounting in the authorities has also improved. Local civil servants are paid on time and tax revenue in Gitega and Mwaro has risen by 20 per cent. As a result of this additional revenue, local infrastructure such as roads and schools can be developed. Citizens are provided with higher-quality services.
- Citizen participation has increased significantly, as demonstrated by the programme’s surveys. In 2017, almost half the population participated in local accountability meetings. More than 70 per cent of people in Mwaro and Gitega feel well-integrated in decision-making processes in their municipalities.
- Over 23,000 small-scale farmers have learnt better cultivation techniques for bananas, potatoes and maize. As a result, they have been able to boost their productivity. New jobs have been created, including seasonal employment for harvest workers. The Mwaro and Gitega provinces have harvested around four times more potatoes and five times more bananas compared to the national average.
- More than 430,800 people have increased their income, 32 per cent of which are women and 22 per cent are young people. Training courses in basket weaving, brick-making and in setting up a business have helped to create 535 jobs.
- Digital tools are used more frequently in the region. For example, small-scale farmers obtain higher yields thanks to advice provided via SMS or WhatsApp. Local authorities archive their data and documents digitally. In particular, new scanners enable them to digitalise birth, marriage and death certificates, thus preventing them from going missing. A large number of municipal staff have already received training courses on IT.
Project description (FR)
Depuis la signature de l’Accord de paix d’Arusha en 2000, le gouvernement burundais s’est engagé à réduire la pauvreté de sa population et à instaurer une paix durable. La décentralisation du pays, soit la promotion de l’autodétermination régionale et communale, constitue un moyen essentiel au développement de la paix. Toutefois, le Burundi manque encore d’un cadre juridique qui lui permettrait de transférer les processus décisionnels politiques et des responsabilités accrues vers les communes. En outre, les populations locales ne sont guère intégrées aux prises de décisions qui les concernent.
Les communes du Burundi sont les principales interlocutrices des citoyen·ne·s vivant dans les zones rurales. Une administration locale forte pourrait être déterminante pour un développement positif du pays. Or, les communes disposent de trop peu de ressources financières à l’heure actuelle. Les recettes fiscales sont trop faibles et les ressources humaines insuffisamment formées, ce qui entraîne une pénurie de compétences dans des domaines tels que la gestion des collectivités locales, des finances et des projets ainsi que l’évaluation. À cause de leurs maigres recettes, les communes ne sont pas en mesure de combler ces déficits, et les formations continues destinées aux collaborateur·trice·s sont impossibles à financer. Les organisations de la société civile ne sont également que très peu représentées et ne participent guère aux prises de décisions qui concernent directement les citoyen·ne·s.
Le Burundi a aussi d’autres défis à relever. Ce petit pays compte parmi les plus pauvres de la planète. Depuis 2015, il traverse une crise politique et économique qui aggrave encore davantage cette situation. Plus de la moitié des citoyen·ne·s ne mangent pas à leur faim. En outre, le chômage des jeunes atteint un niveau extrêmement élevé : 65 % des 15 à 35 ans se trouvent sans emploi à Bujumbura, la plus grande ville du Burundi. Il en est de même dans les zones rurales, où plus de la moitié des habitant·e·s appartiennent à cette catégorie d’âge.
Les gouvernements locaux et les collectivités locales sont renforcés. Les conditions de vie se sont améliorées pour la population locale qui est davantage intégrée aux processus décisionnels.
En raison de la crise politique, le projet est actuellement mis en œuvre dans un cadre non gouvernemental et travaille donc indépendamment du gouvernement burundais. Il poursuit une approche de conseil globale afin de renforcer les structures locales. Le programme est mis en œuvre dans les onze communes de la province de Gitega et dans les six communes de la province de Mwaro.
Amélioration de la gouvernance locale et des conditions-cadres propice à la politique de décentralisation : Le projet renforce les compétences des collectivités locales et implique la population dans les planifications et les prises de décisions à l’échelle communale. Les employés municipaux et les acteurs des groupes de la société civile reçoivent des formations continues et des conseils. Par exemple, il est prévu de dispenser des formations portant sur la planification communale, la gestion de projets et le suivi, ainsi que sur l’obtention et la gestion de ressources financières. Par ailleurs, le projet contribue activement à faire avancer la numérisation des communes en mettant notamment à leur disposition des matériels et logiciels informatiques et en leur proposant des formations sur leur utilisation.
Participation de la société civile : Par des activités de développement des ressources humaines, de conseil en organisation et de promotion des réseaux, le projet renforce les organisations de la société civile et l’intégration de la population dans la gouvernance locale. Par exemple, le projet conseille des groupes de la société civile et des initiatives citoyennes en matière de création de réseaux pour qu’ils puissent mieux représenter les intérêts des citoyen·ne·s.
Promotion de l’économie locale : Le projet améliore les conditions-cadres propices au développement économique des communes et renforce l’économie locale dans les deux provinces. Pour ce faire, les petit·e·s producteur·trice·s reçoivent, entre autres, des conseils en matière de techniques culturales afin d’accroître leurs rendements et d’augmenter ainsi la sécurité alimentaire. Une importance particulière est accordée à la promotion des femmes et des jeunes, par exemple au travers d’ateliers destinés aux jeunes qui souhaitent fonder une entreprise. En outre, le projet conseille les communes qui s’efforcent de créer des opportunités d’emploi pour les jeunes en mettant notamment à leur disposition des terres cultivables.
Dans toutes ses activités, le projet utilise des outils numériques modernes afin de soutenir la numérisation du pays.
- Des formations techniques permettent aux collectivités locales d’améliorer considérablement leur efficacité. Ainsi, les marchés publics sont désormais attribués conformément aux règles en vigueur. La comptabilité dans les administrations a également enregistré des progrès notables. Les fonctionnaires communaux sont payés ponctuellement et les recettes fiscales ont augmenté de 20 % dans les provinces de Gitega et Mwaro. Ces recettes supplémentaires peuvent être investies dans les infrastructures locales, telles que les routes ou les écoles. Les citoyen·ne·s bénéficient de services de meilleure qualité.
- La participation citoyenne a fortement augmenté d’après les enquêtes menées dans le cadre du projet. En 2017, près de la moitié de la population a participé aux réunions consacrées aux obligations de reddition de comptes au niveau communal. Plus de 70 % des habitant·e·s des provinces de Mwaro et Gitega se sentent bien intégré·e·s dans les processus décisionnels de leur commune.
- Plus de 23 000 petit·e·s producteur·trice·s ont appris de meilleures techniques culturales pour les bananes, les pommes de terre et le maïs. Cela leur a permis d’accroître leur productivité et de créer de nouveaux emplois, notamment en engageant des ouvrier·ère·s agricoles saisonnier·ère·s. Les provinces de Gitega et Mwaro ont pu récolter environ quatre fois plus de pommes de terre et cinq fois plus de bananes que la moyenne nationale.
- Plus de 430 800 personnes ont été en mesure d’accroître leurs revenus. Parmi celles-ci, 32 % sont des femmes et 22 % sont des jeunes. Les formations dans les domaines de la vannerie, de la briqueterie ou de la création d’entreprise ont permis de créer 535 emplois.
- Les outils numériques sont davantage utilisés dans la région. Des conseils donnés par SMS ou sur WhatsApp permettent par exemple aux petit·e·s producteur·trice·s d’accroître leurs rendements. Les communes archivent leurs données et leurs documents sous forme numérique. De nouveaux équipements, tels que les scanners, offrent notamment aux communes la possibilité de numériser les actes de naissance, de mariage et de décès et de prévenir ainsi leur perte. De nombreux employés communaux ont déjà été formés dans le cadre de cours d’informatique.