Water and Sanitation Programme
Programme Eau et l’Assainissement
Project details
- Project number:2016.2198.6
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Benin
Summary
- Objectives:
The equal and sustainable access of community members, especially the poor, to clean water and sanitation as well as to hygiene is improved.
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Direction Générale de l'Eau, Ministère de l’Eau et des Mines
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:17 540 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2013.2074.6
Programm Wasser und Sanitärversorgung
Follow-on project
2021.2041.8
Integriertes Wasserressourcenmanagement im Kontext des Klimawandels
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 30.07.2004 - 31.12.2025 - Actual project implementation phase:01.07.2017 - 30.01.2022
other participants
- IGIP mbH
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
- Climate Change: Adaptation
Significant (secondary) policy objective
CRS code
14010 Water sector policy and administrative management
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation:
Etwa die Hälfte der Menschen in Benin hatte im Jahr 2017 weiterhin keinen Zugang zu unbedenklichem Trinkwasser: 45 Prozent der Menschen in den Städten und 58 Prozent der Menschen auf dem Land. Die kommunale Wasserversorgung ist teilweise mangelhaft. Die über die Wassergebühren erzielten Einnahmen sind nicht kostendeckend. Automatische Chlorierungsanlagen für hygienische Wasserbehandlung fehlen häufig. Beim Transport zwischen Zapfstelle und Haushalt oder bei der Aufbewahrung zu Hause verschlechtert sich die Wasserqualität oft weiter.
Es gibt nur teilweise Informationen, wie viel Wasser in welcher Qualität in den Wassereinzugsgebieten der wichtigen Flüsse Pendjari und Mékrou verfügbar ist. Pläne zum Management der vorhandenen Wasserreserven in der Region fehlen.
Hinzu kommt der durch den Klimawandel verschärfte Wassermangel in diesen ohnehin schon trockenen Gebieten. Dieser gefährdet die Landwirtschaft und damit die Nahrungsmittelversorgung.
Ziel:
Die Bevölkerung hat besseren Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser. Die Hygiene bei Transport und Aufbewahrung des Wassers ist verbessert.
Vorgehensweise:
Für bessere Wasserqualität von der Wassergewinnungsanlage bis zur Zapfstelle fördert das Vorhaben ausgewählte Kommunen bei der Installation von 320 Pumpen zur automatischen Chlorierung. Außerdem unterstützen die GIZ und ihre Partner die Ausbildung von Personal für den Betrieb der Anlagen.
Das Vorhaben verbesserte einen einfachen Test zur visuellen Ermittlung der Wasserqualität. Mit diesem können Haushalte auf einen Blick feststellen, wie sich die Wasserqualität zwischen Zapfstelle und Zuhause halten lässt – zum Beispiel durch Reinigen der Wassertransportbehälter.
Zur Verbesserung der kommunalen Wasserversorgung wurde ein einfaches Programm entwickelt, das die Daten zum Betrieb der Anlagen erfasst sowie die Betriebskosten und Einnahmen ausweist. Das Programm wird im Moment in 15 Kommunen getestet.
Zur besseren Erfassung des vorhandenen Wassers in den beiden Einzugsgebieten wird die Ausrüstung des Frühwarnsystems der zuständigen Behörde ergänzt und deren Personal ausgebildet. Aufgrund der dadurch verbesserten Datenlage lassen sich dann konkretere Aussagen zur verfügbaren Menge treffen und praktikable Pläne zum Management der Ressource erstellen.
Um der Bevölkerung den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Wasser und Ernährung zu vermitteln, wird unter anderem die Verwendung lokaler Reissorten mit geringerem Wasserbedarf erprobt.
Die Consultingfirma GITEC-IGIP unterstützt die Umsetzung des Vorhabens.
Wirkungen:
Im Oktober 2018 sind 184 Chlordosieranlagen für die Wasserversorgung von 680.000 Personen installiert.
Eine erste Hygienekampagne verbesserte mit Hilfe des Tests die Qualität des Trinkwassers in 238 von 1.400 Haushalten.
Die Verwendung lokaler Reissorten erhöhte 2017 den Reisertrag auf den Feldern der beteiligten Bauern um etwa 17 Prozent, von 1,60 auf 1,87 Tonnen pro Hektar.