Entwicklung des Wasser- und Sanitärsektors
Projektdetails
- Projektnummer:2016.2111.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Uganda
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Umsetzungskapazitäten der Institutionen des ugandischen Wassersektors sind im Hinblick auf Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und eine breitenwirksame Sanitärversorgung gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Water and Environment
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:12 460 506 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 4 000 000Euro
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 500 000Euro
DFID (bis 30.08.2020) - Neu: FCDO: 2 175 506Euro
Vorgänger-Projekt
2013.2201.5
Programm Entwicklung des Wasser- und Sanitärsektors
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 04.06.2008 - 30.01.2021 - Aktuelles Projekt:01.09.2017 - 30.01.2021
Sonstige Beteiligte
- Arge GFA-OIEau-IRC Uganda
- Fichtner GmbH & Co KG
- Fichtner Water & Transportation
- GFA Consulting Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Auswirkungen des Klimawandels, starkes Bevölkerungswachstum und Degradierung von Wassereinzugsgebieten führen vor allem im semiariden Norden und Nordosten Ugandas zum Rückgang der verfügbaren Wasserressourcen, zunehmenden Dürren und Überflutungen. Die Veränderungen verstärken die Notwendigkeit, die Wasserressourcen effektiv und klimasensibel zu bewirtschaften sowie die Wasserspeicher für die Landwirtschaft effizient zu nutzen.
Landesweit ist darüber hinaus der Zugang der Bevölkerung zu nachhaltiger Trinkwasser- und Sanitärversorgung, mit 79 und 19 Prozent, nach wie vor unzureichend. Problematisch ist die Sanitärversorgung vor allem in der Hauptstadt Kampala: Mehr als 90 Prozent der Stadtbevölkerung sind abhängig von lokalen, dezentralen Sanitärlösungen die Managementdienste für Fäkalschlamm benötigen. Diese Dienste sind entlang der sanitären Entsorgungskette jedoch unzureichend und werden weder reguliert noch kontrolliert. Ein tragfähiges Gesamtkonzept fehlt.
Das Wasser- und Umweltministerium hat begonnen, Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der Situation zu schaffen. Den Institutionen des ugandischen Wassersektors fehlen insgesamt jedoch ausreichende Ressourcen, Know-how und Leistungsfähigkeit, um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und eine breitenwirksame Sanitärversorgung umzusetzen.
Ziel
Ressourcen, Know-how und Leistungsfähigkeit der Institutionen des Wassersektors sind gestärkt, um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und eine breitenwirksame Sanitärversorgung umsetzen zu können.
Vorgehensweise
Das Vorhaben kombiniert politisch-strategische Beratung zur nachhaltigen Gestaltung der institutionellen Rahmenbedingungen mit Organisationsentwicklung und Fachberatung bei den Durchführungspartnern sowie mit Fachkräfteausbildung. Es umfasst drei Handlungsfelder:
1. Klimasensibles Wasserressourcenmanagement. Im Mittelpunkt stehen das Management von Wassereinzugsgebieten und die effiziente Nutzung von Wasserspeichern für die Landwirtschaft.
2. Städtische Sanitärversorgung zur Umsetzung nachhaltiger Sanitärkonzepte
3. Berufliche Qualifizierung von Wasserfachkräften. Zentraler Bestandteil ist die Fachkräfteausbildung für Wasser- und Sanitärversorgung am Ausbildungszentrum des größten ugandischen Wasserversorgers National Water and Sewerage Corporation (NWSC). Die Umsetzung unterstützt die GFA Consulting Group.
Das Vorhaben arbeitet vor allem mit nationalen Institutionen, in Norduganda, in der Region Karamoja sowie in Kampala.
Das Vorhaben wurde beauftragt durch das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und kofinanziert durch die Europäische Union, die Abteilung für internationale Entwicklung des Vereinigtes Königreichs (DFID) sowie die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Projektbeschreibung (EN)
Context
The impacts of climate change, strong population growth and the degradation of water catchment areas are leading to a decrease in water resource availability and an increase in droughts and flooding, especially in the semi-arid northern and north-eastern parts of Uganda. These changes are intensifying the need for effective, climate-sensitive water resources management and for water reservoirs for agriculture to be used efficiently.
Throughout the country, the population still does not have adequate access to a sustainable drinking water supply (79 per cent) and sanitation (19 per cent). Sanitation remains especially challenging in the capital Kampala. More than 90 per cent of the urban population is reliant on local, decentralised sanitation solutions that require faecal sludge management services. However, these services are inadequate along the sanitary disposal chain and are neither regulated nor monitored. A sustainable master plan does not exist.
The Ministry of Water and Environment has started to create the general conditions for improving the situation. On the whole, however, Ugandan water sector institutions still do not have adequate resources, expertise and capacity to implement climate change adaptation measures and inclusive sanitation.
Objective
The resources, expertise and capacity of water sector institutions have been strengthened to enable them to implement climate change adaptation measures and inclusive sanitation.
Approach
The project combines advice on policy and strategy for the sustainable design of institutional framework conditions with organisational development, technical advice for implementing partners and training of skilled professionals. It operates in three areas of activity:
1. Climate-sensitive water resources management with a focus on water basin management and efficient use of water reservoirs for agriculture.
2. Urban sanitation to implement sustainable sanitation strategies.
3. Vocational training and education for water experts. The core element here is training of water supply and sanitation experts at the vocational training school run by Uganda’s largest water utility, the National Water and Sewerage Corporation (NWSC). GFA Consulting Group is supporting implementation.
The project mainly works with national institutions, in northern Uganda, in the Karamoja region and in Kampala.
The project is commissioned the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and co-funded by the European Union, the UK’s Department for International Development (DFID) and the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC).