Employment promotion and Technical Vocational Education and Training

Formation Professionnelle et Emploi des Jeunes

Project details

  • Project number:2016.2100.2
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Togo

Summary

  • Objectives:

    The quantitative and qualitative integration of young women and men in the labor market has improved in six urban communities

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Planministerium (Ministère de la planification du développement et de la coopération)

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:12 357 593 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2014.2087.6

    Berufliche Bildung und Jugendbeschäftigung II

Follow-on project

  • 2019.2101.4

    Berufliche Bildung und Jugendbeschäftigung IV

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    24.10.2012 - 31.03.2027
  • Actual project implementation phase:01.11.2016 - 30.01.2021

other participants

  • GOPA Consultants GmbH
  • GOPA Worldwide Consultants GmbH

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

 

Project description (DE)

Ausgangssituation:

Die Wirtschaft Togos entwickelt sich nur langsam. Industrie und abhängige Beschäftigung gibt es nur in geringem Maße. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. Besonders junge Menschen, die den Großteil der Bevölkerung ausmachen, haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer.
Die togoische Regierung hat den Wunsch, das veraltete Berufsbildungssystem zu einem modernen dual-kooperativen System umzubauen. So können die Absolvent*innen den Anforderungen der Privatwirtschaft gerecht werden und Beschäftigung finden.
Ansätze in der Jugendbeschäftigung sind vorhanden, jedoch unzureichend aufeinander abgestimmt. Die Regierung Togos räumt dem Thema angesichts der hohen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Relevanz eine hohe Priorität ein, die sich in der Mittelzuteilung bislang jedoch nicht entsprechend widerspiegelt.

Ziel: Mehr junge Frauen und Männer sind in den Arbeitsmarkt integriert und verfügen über eine angemessene Beschäftigung.

Vorgehensweise:

Nachdem in früheren Phasen des Vorhabens wichtige Weichen in der beruflichen Bildung und der Jugendbeschäftigung gestellt wurden, geht es jetzt darum, die Reformen zu festigen und die Ansätze zu verbreiten. Diese werden seit 2019 durch technische Kurzzeitqualifikationen ergänzt, die auf Bedarfe des Marktes reagieren und so gezielt Beschäftigung schaffen.
Darüber hinaus passt das Vorhaben Aus- und Weiterbildungsangebote an und verbessert sie. Dazu fördert es den Dialog zwischen der politischen Ebene, der Umsetzungsebene und dem Privatsektor. Neue Ausbildungsberufe werden identifiziert, die vor allem junge Frauen sowie Menschen mit Behinderungen ansprechen. Diese sind besonders häufig von Bildungsangeboten ausgeschlossen und dadurch von extremer Armut betroffen.
Das Vorhaben berät die togoische Regierung zur Koordinierung und Qualitätssicherung von Maßnahmen der Jugendbeschäftigung und der beruflichen Bildung. Es hilft dabei, ein übergreifendes Steuerungssystem aufzubauen.

Wirkungen:

Ein duales Berufsbildungssystem ist in Togo etabliert. Der erste Jahrgang hat seine Ausbildung im Herbst 2018 abgeschlossen und wird nun beim Übergang in das Berufsleben unterstützt. Momentan werden in sechs togoischen Städten insgesamt fünf Berufe im dual-kooperativen System ausgebildet. Im Rahmen der Zusammenarbeit hat das Vorhaben über 40 nationale Expert*innen darin ausgebildet, Lehrpläne und Lehrmaterialen zu modernisieren. Die Voraussetzungen für eine selbstständige Entwicklung weiterer Ausbildungsgänge sind so geschaffen.
Um Perspektiven der selbstständigen Beschäftigung zu schaffen, wurden gemeinsame unternehmerische Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt. Diese helfen jungen Menschen, sich selbstständig zu machen oder ihr bestehendes Unternehmen besser zu führen, um so ein höheres Einkommen zu erzielen. Der Ansatz ermöglicht es, auch auf die Bedürfnisse junger Frauen und Männer mit geringer oder fehlender Schulbildung sowie auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen einzugehen. Die praktische Beratungserfahrung der mehr als 200 Trainer*innen für diesen Ansatz bildet eine Ressource in Sachen Unternehmensgründung und -führung, die über das Vorhaben hinausreicht.
Das Vorhaben hat die togoische Arbeitsagentur dabei unterstützt, ihre Angebote zur beruflichen Orientierung weiterzuentwickeln. Mehr als 100 Mitarbeiter*innen der Arbeitsagentur bildeten sich weiter und verbesserten so ihre Beratungsleistungen.
Darüber hinaus hat das Vorhaben die togoischen Handwerkskammern landesweit gestärkt, ihre Entscheidungsträger*innen sind durch Wahlen legitimiert. Die Kammern haben die Angebote für ihre Mitglieder erweitert und nehmen ihre Rolle als Vertreter des Privatsektors verstärkt ein.
Insgesamt wurde die Koordination der verschiedenen politischen Maßnahmen zu Jugendbeschäftigung und Beruflicher Bildung verbessert. Seit April 2018 schafft eine Koalition verschiedener Akteure eine koordinierende Dialogplattform.