Rural Development in Cotton Regions

Accompagnement des mutations du Bassin cotonnier du Cameroun - Programme d'Appui au Développement Rural

Project details

  • Project number:2016.2092.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Responsible Organisational unit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Contact person: Adeline Cartier 
  • Partner countries: Cameroon

Summary

  • Objectives:

    The economic performance of private actors in agriculture and livestock farming has increased, taking into account production systems adapted to climate change.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministère de l’Agriculture et du Développement Rural

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:19 400 000 Euro

Cofinancing

  • Europäische Union (EU): 9 400 000Euro

 

Previous project

  • 2013.2294.0

    Unterstützung der ländlichen Entwicklung

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    13.07.2016 - 31.12.2025
  • Actual project implementation phase:01.09.2020 - 31.12.2025

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Biodiversity

    Significant (secondary) policy objective

  • Desertification

    Significant (secondary) policy objective

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

  • Climate Change: Adaptation

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    43040 Rural development

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Das größte Baumwollanbaugebiet in Kamerun gilt als die Gegend mit der höchsten Armutsrate des Landes. Dazu gehören die Regionen Adamaoua, Nord und Extrême-Nord. Etwa 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung lebt von Landwirtschaft und Viehzucht und fast ein Drittel lebt direkt oder indirekt von der Baumwollindustrie. In der Gegend findet zurzeit ein demografischer Wandel statt, der Konflikte über den Zugang zu natürlichen Ressourcen und Migrationsbewegungen in großem Umfang auslöst. Dies führt zusammen mit einem fortschreitenden Verlust an Bodenfruchtbarkeit dazu, dass landwirtschaftliche Flächen nicht nachhaltig und wirtschaftlich genutzt werden. Von den Folgen sind Frauen und junge Menschen besonders betroffen. Etwa 24 bis 30 Prozent der Ackerflächen sind unfruchtbare Böden (etwa 1,7 Millionen Hektar). Außerdem hat das Bevölkerungswachstum zu einem Rückgang der verfügbaren Anbauflächen geführt. Diese Situation führt nicht nur zu Konflikten zwischen Acker- und Viehbäuer*innen und übt starken Druck auf Wälder und Nationalparks aus, sondern hat auch Auswirkungen auf den Klimawandel.

Ziel
Die Einführung moderner, an den Klimawandel angepasster landwirtschaftlicher Praktiken in Kameruns Baumwollanbaugebieten verbessert das wirtschaftliche Leistungsvermögen von Akteur*innen in den Bereichen Landwirtschaft und Viehzucht.

Vorgehensweise
Das ABC-PADER-Programm zielt darauf ab:
• sichere Besitzverhältnisse und ein nachhaltiges Landmanagement zu fördern, indem es eine geregelte und sichere Nutzung von Land, Weideflächen sowie von Wasser und Waldressourcen in acht ausgewählten Gemeinden sicherstellt. Ziel ist es, Konflikte zu vermeiden, Investitionen zu fördern, die Produktivität in Landwirtschaft und Viehzucht dauerhaft zu steigern und höhere Einkommen zu schaffen.
• für landwirtschaftliche Produzent*innen und Viehzüchter*innen den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern und Unternehmertum zu fördern.
• die Produktivität und Nachhaltigkeit beim Baumwoll- und im Fruchtfolgeanbau und in der Viehzucht zu verbessern, indem die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt werden. Zusätzlich fördert das Programm die Digitalisierung des Informationsaustauschs und den Ausbau der Leistungsfähigkeit von Organisationen für landwirtschaftliche Produzent*innen und Viehzüchter*innen.
• Branchenstrategien und Dialog zwischen den Institutionen zu unterstützen, um die Handlungsfähigkeit von staatlichen Akteur*innen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft in den Bereichen Landwirtschaft und Viehzucht zu verbessern. Hierzu gehören ein angemessener Rahmen für Beratungen und Dialogforen zur Strategieentwicklung in der Branche.
• Für die Bereiche Landwirtschaft und Viehzucht Möglichkeiten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung zu schaffen und bestehende Angebote auszubauen, damit sie den Bedarfen in der Branche entsprechen. Hierdurch wird sich die Arbeitsmarktfähigkeit junger Menschen und die Leistungsfähigkeit beruflicher Schulen im Hinblick auf Gender und Digitalisierung verbessern.