Verbesserung der energetischen Infrastruktur in der Region Oriental (APIELO)

Programme d’appui à l’amélioration de l’infrastructure énergétique dans les communes de l’Oriental (APIELO)

Projektdetails

  • Projektnummer:2016.2056.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Marokko

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Kapazitäten der staatlichen und privaten Akteure in der Region Oriental zum verstärkten Einsatz von klimafreundlichen Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien (RE) und Energieeffizienz (EnEff) sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Energie, Bergbau und Umwelt, (MEME)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    28.09.2017 - 30.01.2022
  • Aktuelles Projekt:29.09.2017 - 30.01.2022

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Einsatz von Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz hat für die marokkanische Regierung hohe Priorität. In der Nationalen Energiestrategie 2030 des Landes ist vorgesehen, den Anteil der erneuerbaren Energien an den installierten Stromerzeugungskapazitäten auf 52 Prozent zu erhöhen und bis 2030 Energieeinsparungen von 15 Prozent zu erreichen.
Wegen ihres großen Potenzials für erneuerbare Energien, insbesondere für Sonne, Wasserkraft und Biomasse, fällt der Region Oriental bei der marokkanischen Energiewende eine wichtige Rolle zu. So wurde bereits 2011 in Ain Beni Mathar das erste Solarthermiekraftwerk fertiggestellt und in Oujda des Berufsbildungszentrum Institut de Formation aux Métiers des Energies Renouvelables et de l´Efficacité Énergétique (IFMEREE) eröffnet.
Doch trotz dieser bereits zu einem frühen Zeitpunkt gestarteten, öffentlich geförderten Projekte gibt es nach wie vor zu wenige Unternehmen für erneuerbare Energien und Energiesparlösungen, die sich in der Region Oriental niederlassen. Deshalb werden „grüne" Technologien nur selten genutzt, und es entstehen in der Region nur wenige Arbeitsplätze in diesem Sektor. Öffentliche und private Akteure in der Region Oriental müssen sich zusätzliche Instrumente und Fachwissen aneignen, um die Strategien und politischen Maßnahmen der marokkanischen Regierung umzusetzen und vor Ort Projekte mit erneuerbaren Energien und Energiesparlösungen zu realisieren. Zielsektoren für die Umsetzung von nachhaltigen Energieprojekten in der Region Oriental sind z. B. das Bauwesen, das verarbeitende Gewerbe, die Landwirtschaft, der Verkehrssektor sowie das öffentliche Beleuchtungswesen.

Ziel
Durch die Unterstützung von lokalen öffentlichen und privaten Akteuren in ihrer neuen Rolle als Förderer von Energieprojekten leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Entwicklung eines Marktes für erneuerbare Energien und Energiesparlösungen in der Region Oriental, der zum Klimaschutz beitragen kann.

Vorgehensweise
Das Projekt setzt bei der Bearbeitung der vier nachstehend beschriebenen Handlungsfelder auf eine koordinierte Vorgehensweise.

Stärkung der regionalen Governance
Das Projekt erbringt Beratungsleistungen für die Regierungen und Institutionen der Regionen, Provinzen und Kommunen und befähigt sie dazu, die auf nationaler Ebene beschlossenen Strategien und Ziele auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in ihren jeweiligen Gebieten umzusetzen. Das Ziel besteht darin, die Koordinations- und Steuerungsmöglichkeiten der Akteure sowie ihre Fähigkeit zur Durchführung und Überwachung von Energieprojekten zu verbessern.
Die Regionaldirektion des Ministeriums für Energie, Bergbau und nachhaltige Entwicklung (MEMDD) koordiniert die Maßnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in der Region und ist daher ein wichtiger Partner unter den regionalen Institutionen.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
• Einrichtung eines Koordinierungsorgans zur Vorbereitung einer Entwicklungscharta, mit der ein gemeinsames Verständnis erreicht, gemeinsame Ziele für die Sektoren erneuerbare Energien und Energiesparen festgelegt und gemeinsame Aktionspläne für die Durchführung von entsprechenden Projekten entwickelt werden sollen.
• Bestandsaufnahme der potenziellen Initiativen in verschiedenen Wirtschaftszweigen zur Planung von vorrangigen regionalen Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien und Energiesparen.
• Bewertung des Beitrags von erneuerbaren Energien und Energiesparprojekten zum Klimaschutz und Bereitstellung von Daten für die nationale Berichterstattung.

Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen in Bezug auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Den öffentlichen und privaten Akteuren in der Region sollen die Vorteile der erneuerbaren Energien und Energiespartechnik vor Augen geführt werden, damit sie verstärkt die dafür notwendigen Kapazitäten aufbauen und diesen Bereich fördern.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
• Sensibilisierungskampagnen für politische Entscheidungsträger, Vertreter der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft sowie Landwirte über die Vorteile und die Einsatzmöglichkeiten von erneuerbaren Energien und Energiesparlösungen.
• Kontinuierliche Weiterbildung von Ingenieuren, Architekten, Technikern und anderen Fachkräften aus der Privatwirtschaft.
• Entwicklung von neuen, staatlich anerkannten Schulungsmodulen für erneuerbare Energien und Energiespartechnik

Unterstützung von Demonstrationsprojekten
Außerdem hat das Vorhaben das Ziel, nachhaltige Energieprojekte in städtischen und ländlichen Gebieten zu fördern, um aufzuzeigen, dass umweltfreundliche Technologien in unterschiedlichen Kundensegmenten technisch und wirtschaftlich machbar sind.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
• Beratung von Akteuren des öffentlichen und privaten Sektors bei der Einbindung von erneuerbaren Energien und Energiesparlösungen in Vorzeigeprojekte.
• Unterstützung bei der regelmäßigen Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Vorzeigeprojekte.
• Beratung von Akteuren in den Regionen, Provinzen und Distrikten bei der Nutzung der erworbenen Erfahrungen für lokale Entwicklungspläne mit dem Ziel, Investitionen in diesem Sektor zu fördern.

Förderung der Privatwirtschaft
Das Ziel des Projekts besteht darin, das Angebot an erneuerbaren Energien und Energiesparlösungen, die von privaten Unternehmen in der Region Oriental angeboten werden, zu verbessern. Dadurch soll die nachhaltige Entwicklung eines lokalen Marktes für klimafreundliche Technologien in der Region gefördert werden. Das Projekt berät Elektriker, Klempner, Bauunternehmer, Ingenieurbüros, Architekturbüros und andere Unternehmen bei der Entwicklung, Verbesserung und Vermarktung ihrer Leistungen und Produkte auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und Energiesparlösungen.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
• Aufbau eines Netzwerks von Unternehmen in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, um dafür zu sorgen, dass die Branche verstärkt wahrgenommen wird und in der Lage ist, sich an Ausschreibungen in der Region zu beteiligen.
• Coaching für Unternehmen zur Verbesserung der Vermarktung von Technologien und Produkten in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf der Grundlage von internationalen Qualitätsstandards.
• Vernetzung zwischen Ausbildungszentren und der Privatwirtschaft, um jungen Absolvent*innen den Berufseinstieg in privaten Unternehmen zu erleichtern.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Deploying renewable energy (RE) and energy efficiency (EE) technologies is a priority for the Moroccan Government. The target in the country’s National Energy Strategy 2030 is to increase the share of renewable energy to 52 per cent of Morocco’s installed electricity generation capacity and achieve energy savings of 15 per cent by 2030.
With its significant potential for renewable energy, particularly solar, hydro and biomass, the Oriental region has an important role to play in this transition. In 2011, the country’s first thermal power plant with a concentrated solar power (CSP) component was completed in Ain Beni Mathar, and the Renewable Energy and Energy Efficiency Training Institute (IFMEREE) was opened in Oujda.
However, in spite of these publicly funded early projects, there are still too few RE and EE enterprises setting up in the Oriental region. The use of ‘green’ technologies and the number of jobs opening up in this sector at a local level therefore remain very low. Public and private sector players in the Oriental region must acquire additional tools and expertise in order to put Morocco’s strategic policies into action and implement RE and EE projects at the local level. Target sectors for implementing sustainable energy projects in the Oriental region include i.e. construction, industry, agriculture, transport and public lighting.

Objective
By supporting local public and private sector players in their new role of promoting energy projects, the project encourages the development of a local RE and EE market in the Oriental region, which will contribute to climate protection.

Approach
The project has a coordinated approach to the four areas of action described below.

Strengthening regional governance
The project provides advisory services to regional, provincial and local governments and institutions to enable them to translate nationally determined RE and EE strategic policies and goals into action in their respective areas. The aim is to improve their coordination and steering capabilities and their capacity to implement and monitor energy projects. The MEMDD Regional Directorate (is an important partner as it) coordinates the RE and EE activities in the region.
The MEMDD Regional Directorate coordinates the RE and EE activities in the region and therefore plays the role of a key partner among the region’s institutions.
Key activities:
• Set up a coordinating body to prepare a development charter aimed at establishing a common understanding and shared goals for the RE and EE sector and joint action plans for implementing RE and EE projects.
• Draw up an inventory of potential RE and EE initiatives in different economic sectors with a view to planning priority measures at regional level.
• Asses RE and EE projects’ contribution to protecting the climate and provide data for national reporting.

RE and EE training and awareness
Public and private actors in the region need to gain awareness of the benefits of the RE/EE technologies and acquire the needed capacities to promote them
Key activities:
• Run awareness campaigns for political decision-makers, business and civil society representatives as well as farmers on the advantages and scope of RE and EE technologies.
• Provide continuous training aimed at engineers, architects, technicians and other professionals working in the private sector.
• Create new state-recognised RE and EE training modules.

Support for demonstration projects
The project also aims to support sustainable energy projects in urban and rural areas, with a view to demonstrating the technical and economic feasibility of these green technologies to different potential customer segments.
Key activities:
• Advise public and private sector players on incorporating RE and EE technologies through flagship projects.
• Provide support for regular evaluation of the technical and economic impact of flagship RE and EE projects.
• Advise regional, provincial and district groups on incorporating acquired experiences in local development plans to then trigger investments in the sector.

Support for the private sector
The project aims to improve the range of RE and EE services and products offered by private enterprises in the Oriental region. This will foster the sustainable development of a local market for climate-friendly technologies in the region. The project will provide advice to businesses (electricians, plumbers, constructors, engineering firms, architecture firms, etc.) on developing, improving and marketing their RE/EE services and products.
Key activities:
• Create a network of RE and EE enterprises for increased visibility in the sector that can respond to calls for tenders for RE and EE projects in the region.
• Provide coaching for enterprises to improve the marketing of RE and EE technologies and products based on international quality standards.
• Networking between training centres and the private sector to facilitate the integration of young graduates into the private sector.
 

 

Projektbeschreibung (FR)

Situation initiale
Le déploiement des énergies renouvelables (ER) et l’efficacité énergétique (EE) comptent parmi les priorités du gouvernement marocain. La Stratégie Énergétique Nationale Horizon 2030 prévoit ainsi que la part des énergies renouvelables atteigne 52% de la capacité installée de production d’électricité au Maroc d’ici 2030. Dans cette période, elle vise également à la réalisation de 15% d’économie d’énergie.
Forte de son potentiel considérable en ER, notamment solaire, hydroélectrique et en biomasse, la région de l’Oriental a un rôle important à jouer dans cette transition. La première centrale thermique avec une composante solaire CSP (Concentrated Solar Power) a d’ailleurs vu le jour en 2011 à Aïn Beni Mathar ainsi que l’Institut de Formation aux Métiers des Énergies Renouvelables et de l’Efficacité Énergétique (IFMEREE) d’Oujda.
Malgré ces premiers projets, encore trop peu d’entreprises EE et ER s’installent dans l’Oriental. L’utilisation de ces technologies « vertes » et le nombre de postes s’ouvrant dans ce secteur au niveau local restent en conséquence très faibles.
Pour que les orientations stratégiques adoptées par le Maroc se traduisent par le développement de projets ER et EE au niveau local, les acteurs publics et privés de la région de l’Oriental doivent acquérir des compétences et des outils supplémentaires. Les secteurs de la construction, de l’industrie, de l’agriculture, du transport et de l’éclairage public comptent parmi les secteurs de prédilection pour la mise en œuvre de projets énergétiques durables.

Objectif
En accompagnant les acteurs privés et publics locaux vers leur nouveau rôle de porteurs de projets énergétiques, le projet APIELO souhaite stimuler le développement d’un marché local EE et ER dans l’Oriental, contribuant ainsi à la protection du climat.

Approche
Le projet intervient de manière coordonnée sur les quatre leviers d’action suivants :

Renforcement de la gouvernance régionale
Le projet offre un appui-conseil aux institutions régionales, provinciales et locales pour qu’elles traduisent sur leur territoire les orientations et objectifs stratégiques EE et ER décidés au niveau national. Il s’agit ici d’améliorer leur coordination, leur pilotage ainsi que leurs capacités de mise en oeuvre et de suivi de projets énergétiques. La Direction Régionale du MEMDD, qui œuvre dans plusieurs provinces de la région, fait partie des partenaires clés parmi d’autres institutions de la région.
Activités clés prévues :
• Mise en place d’un organe de coordination pour l’élaboration d’une charte de développement menant à une compréhension et des objectifs communs du secteur ER/EE ainsi que des plans d’action communaux ciblant la réalisation de projets ER/EE.
• Réalisation d’un inventaire des potentiels en EE/ER dans les différents secteurs économiques en vue de planifier les mesures prioritaires au niveau régional.
• Analyse des projets ER/EE potentiels et réalisés vis-à-vis de la contribution à la protection du climat et mise à disposition des données pour le reporting national.

Formation et sensibilisation sur l’EE et les ER
Les acteurs des secteurs publics et privés doivent être sensibilisés aux avantages des énergies renouvelables et de l’efficacité énergétique, et acquérir les compétences pour les promouvoir.
Activités clés prévues :
• Conduite de campagnes de sensibilisation sur les avantages et les domaines d’application des technologies ER/EE à l’intention des décideurs politiques, des représentants d’entreprises et de la société civile ainsi que des agriculteurs.
• Réalisation d’une série de formations continues ciblant des ingénieurs, architectes, techniciens et autres professionnels du secteur privé.
• Création de nouveaux modules de formation reconnus par l’État en matière d’ER et d’EE.

Accompagnement des projets de démonstration
Le projet vise aussi à concrétiser des projets énergétiques durables dans des zones urbaines et rurales. L’idée est de démontrer la faisabilité technique et économique de ces technologies vertes auprès de différents segments de clients potentiels. Faire augmenter la demande en complément de l’amélioration de l’offre est crucial pour un développement coordonné du marché des ER et de l’EE.
Activités clés prévues :
• Conseil auprès des acteurs du secteur public et privé en matière d’intégration des technologies ER/EE à travers des projets phares.
• Appui lors de l’évaluation régulière des impacts techniques et économiques des projets phares ER/EE.
• Conseil des acteurs régionaux, provinciaux et communaux pour l’intégration des expériences faites dans les plans de développement territoriaux.

Appui au secteur privé
Le projet vise à améliorer la gamme de services et de produits ER/EE proposés par les entreprises privées dans la région de l’Oriental. Cela permettra de favoriser le développement durable d’un marché local en faveur des technologies respectueuses du climat dans la région. Le projet conseillera les entreprises (électriciens, installateurs, constructeurs, sociétés d’ingénierie, cabinets d’architecture, etc.) dans l’élaboration, l’amélioration et la commercialisation de leurs services et produits ER/EE.
Activités clés prévues :
• Création d’un réseau d’entreprises ER/EE pour une visibilité accrue dans le secteur afin de pouvoir répondre à des appels d’offres de projets ER/EE dans la région.
• Coaching des entreprises afin d’améliorer la commercialisation des technologies et produits ER/EE tout en se basant sur des normes internationales en termes de qualité.
• Réseautage entre les centres de formation et le secteur privé afin de faciliter l’insertion des jeunes diplômés dans le secteur privé.