Deutsch-Bangladeschsisches Hochschulnetzwerk für nachhaltige Textilien
Projektdetails
- Projektnummer:2016.2053.3
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Bangladesch
Zusammenfassung
- Ziele:
Ausgewählte Fakultäten an bangladeschischen Universitäten nutzen das deutsch-bangladeschische Hochschulnetzwerk für die Umsetzung von Forschungs- und Qualifizierungsleistungen entsprechend dem Bedarf einer verantwortungsvollen Unternehmensführung im Textil- und Bekleidungssektor.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Finance
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 220 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2020.2120.2
Hochschulbildung und Führungskräfteentwicklung für Nachhaltige Textilien in Bangladesch
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.11.2016 - 30.06.2025 - Aktuelles Projekt:01.06.2017 - 06.02.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11420 Hochschulbildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Konfektionsbekleidungsbranche von Bangladesch ist in den letzten Jahren rasant gewachsen und ist weiterhin auf Expansionskurs. Inzwischen ist Bangladesch zum zweitgrößten Textilexporteur der Welt aufgestiegen. Mit 13 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die Textil- und Bekleidungsindustrie die wichtigste Branche des Landes und leistet einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung.
Allerdings haben die prekären Beschäftigungsverhältnisse die einstige Vorzeigeindustrie des Landes in den letzten Jahren in Verruf gebracht. Deshalb steht die Branche nun vor der Herausforderung, Sozial- und Umweltstandards zu erfüllen und verantwortliche Geschäftspraktiken im Denken und Handeln ihrer Führungskräfte zu verankern. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, angehenden Managern bereits an der Hochschule das Nachhaltigkeitskonzept zu vermitteln und sie darin zu schulen. Hier nimmt das Hochschulnetzwerk Einfluss darauf, wie die künftigen Fach- und Führungskräfte sowie die Umweltwissenschaftler des Landes an Fragen der Nachhaltigkeit herangehen. Dadurch leistet das Vorhaben einen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und fördert die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsnormen durch die Textilindustrie.
Ziel
Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen führt im Ergebnis zu besser ausgebildeten Führungskräften für das mittlere Management, denen die Bedeutung von Sozial- und Umweltstandards für die Nachhaltigkeit in der Konfektionsbekleidungsbranche bewusst ist.
Vorgehensweise
Das Vorhaben stärkt die Kapazitäten von staatlichen und privaten Hochschulen durch Förderung einer engen Zusammenarbeit zwischen deutschen und bangladeschischen Universitäten. Die wichtigsten Handlungsfelder im Überblick:
1. tärkung der für die Konfektionsbekleidungsbranche relevanten Studiengänge durch die Aufnahme von nachhaltigkeitsbezogenen Themen in die Studienpläne. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Ethik, Qualitätsmanagement und sozialer Dialog. Darüber hinaus werden die Studiengänge um praxisorientierte Veranstaltungen ergänzt, um die Hochschullehre zu verbessern und es den Studierenden zu ermöglichen, praktische Berufserfahrung zu sammeln.
2. tärkung der Beziehungen zwischen der Forschung an ausgewählten staatlichen und privaten Hochschulen und der Konfektionsbekleidungsbranche.
3. erbesserung der Fähigkeiten und Kompetenzen der Führungskräfte des mittleren Managements in der Konfektionsbekleidungs- und Textilbranche durch Aufbaustudiengänge zum Thema soziale und ökologische Nachhaltigkeit.
Als Partnerinstitution des Projekts ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vorgesehen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The ready-made garments (RMG) sector in Bangladesh has experienced tremendous growth in recent years and looks set to continue along the same expansionary trajectory in future. Bangladesh is the world’s second largest apparel exporter. With a 13 per cent share of Gross National Product (GNP), it is the country’s most important industry and critical to economic development.
However, over the past ten years, precarious working conditions in Bangladesh’s RMG industry have brought it into disrepute. The challenges the industry now face include complying with social and environmental standards and mainstreaming responsible business practices within the managerial mindset. Taking all this into account, it makes sense to train future managers to think in terms of sustainability while still at university. By shaping the professional outlook of the county’s future management personnel, engineers and environmental scientists, HEST can help promote Bangladesh’s sustainable economic development and foster RMG sector compliance with environmental and labour standards.
Objective
University cooperation results in better qualified mid-level managers who understand the importance of social and environmental standards for a sustainable RMG sector.
Approach
The project aims to build the capacities of public and private universities by fostering close cooperation between tertiary-level institutions in Germany and Bangladesh. Key intervention areas include:
• Srengthening study programmes relevant to the RMG sector by adding sustainability topics to the curriculum, for example, ethics, quality management and social dialogue. This includes the addition of practice-oriented courses designed to enhance university teaching skills and give students hands-on workplace experience.
• Srengthening links between research at selected public and private universities and the RMG sector.
• Improving the skills and competencies of mid-level managers in the RMG and textiles sectors through post-graduate courses on social and environmental sustainability.
The German Academic Exchange Service (DAAD) is the partner institution