Förderung von Inselnetzen zur ländlichen Elektrifizierung
Projektdetails
- Projektnummer:2016.2045.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: David Ochieng Otieno david.otieno@giz.de
- Partnerländer: Uganda
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für die Verbreitung dezentraler Dorfstromanlagen auf Basis erneuerbarer Energien unter Beteiligung des Privatsektors sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Energy and Mineral Development
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 800 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 3 700 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.05.2016 - 31.07.2025 - Aktuelles Projekt:01.04.2016 - 31.07.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
23210 Energieerzeugung, erneuerbare Quellen – verschiedene Technologien
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Uganda hat ein erhebliches Potenzial für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wasser, Biomasse und Wind. Aber nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Elektrizität, unabhängig von der Art der Erzeugung, und davon rund 24 Prozent für mehr als vier Stunden pro Tag. Außerhalb der Städte, wo 70 Prozent der Bevölkerung leben, liegt die Elektrifizierungsrate bei lediglich 38 Prozent. Für die wirtschaftliche Entwicklung und die Armutsreduktion ist dies ein großes Hindernis.
Als gangbare Lösung zur Behebung der Versorgungsdefizite will die ugandische Regierung private Investitionen für Inselnetze in Uganda fördern. Wo ein Ausbau des Stromnetzes finanziell nicht umsetzbar wäre, können Inselnetze die meisten Dörfer ähnlich zuverlässig wie ein Netzanschluss mit Energie versorgen. Allerdings muss der politische und gesetzliche Rahmen für Inselnetze weiterentwickelt werden, damit entsprechende Projekte im notwendigen Umfang durchgeführt werden können.
DKTI-Solartechniker: Solartechniker installieren Paneele auf einer abgelegenen Mini-Grid-Einheit im Distrikt Lamwo, Norduganda
Ziel
Inselnetze ermöglichen in Uganda eine zukunftsfähige und erschwingliche ländliche Elektrifizierung.
Vorgehensweise
Das Vorhaben umfasst unter anderem die folgenden Maßnahmen:
Politik steuern, indem die Fähigkeiten öffentlicher Akteure zur Planung und Regulierung der Elektrifizierung über Inselnetze verbessert und hierfür stabile Geschäftsmodelle erarbeitet werden.
Regelungsinstrumente und -mechanismen entwickeln, die privatwirtschaftliches Engagement fördern, Investitionssicherheit bieten und die Einführung aus erneuerbaren Quellen gespeister Inselnetze vorantreiben.
Technologie und Design fortentwickeln und durch Berufsbildungsangebote auf dem Gebiet der Solar- und Inselnetztechnik die Fähigkeiten der Privatwirtschaft zur Planung, zur Installation und zum Betrieb von Inselnetzen ausbauen.
Eine produktive Nutzung gewährleisten, indem durch Bildungsangebote und Finanzmittelzugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Kleinlandwirt*innen und Haushalte sichergestellt wird, dass Elektrizität als Triebkraft für wirtschaftliche Entwicklung genutzt wird.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Uganda has great potential for generating power from renewable sources such as solar, hydro, biomass, and wind. However, only about five per cent of the population has access to any kind of electricity, with around 24 per cent of them accessing electricity for more than four hours per day. Outside the cities, where 70 per cent of the population lives, the rate of electrification is a mere 38 per cent. This presents a major barrier to economic development and poverty reduction.
The Government of Uganda seeks to promote private investment for mini grids in Uganda, as they offer a viable solution to insufficient access to electricity. Mini grids can supply reliable and grid-like electricity in most villages where grid extension is unaffordable. The policy and regulatory framework for mini grids however still needs to be developed to enable mini grid projects to reach the necessary scale.
Objective
Mini grids are providing viable and affordable rural electrification in Uganda.
Approach
The project runs the following activities, among others:
• Steering policy by improving the capabilities of public actors to plan and regulate mini grid electrification and to develop stable business models for this.
• Developing regulatory instruments and mechanisms that promote private sector engagement, provide investment security and foster scaling up the implementation of renewable energy mini grids.
• Advancing technology and design to build private sector capabilities to plan, install and operate mini-grids by providing Technical and Vocational Education and Training (TVET) for solar and mini grid technicians.
• Ensuring productive use through training and access to finance for Small and Medium-sized Enterprises (SMEs), smallholder farmers and households ensuring electricity is used to drive economic development.