Afrika N.A.-ESTHER-Allianz: Hochschul- und Klinikpartnerschaften im Bereich Gesundheitssystem stärken
Projektdetails
- Projektnummer:2016.2035.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1710 Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Afrika NA, Côte d'Ivoire, Kamerun, Äthiopien, Ghana, Guinea, Kenia, Malawi, Nigeria, Ruanda, Sierra Leone, Tansania, Uganda
Zusammenfassung
- Ziele:
Institutionen des Gesundheitswesens in ausgewählten Ländern Afrikas verbessern in Partnerschaft mit deutschen Gesundheitseinrichtungen die Versicherungen zum Patientenschutz.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 27.05.2016 - 30.12.2019 - Aktuelles Projekt:27.05.2016 - 30.12.2019
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitewww.giz.de/de/weltweit/41578.html
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12181 Medizinische Aus- und Fortbildung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Medizinische Expertise, moderne Technologien und erfolgreiche Ansätze zur Prozessoptimierung werden in zahlreichen afrikanischen Ländern von Gesundheitsfachleuten stark nachgefragt. Deutsche Institutionen sind renommierte und geschätzte Partner. Die Initiative Klinikpartnerschaften - Partner stärken Gesundheit fördert Partnerschaftsprojekte im Gesundheitsbereich. In den Projekten werden Fachkräfte fortgebildet und Gesundheitseinrichtungen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen gestärkt. Die Initiative unterstützt derzeit zwei Förderprogramme. Das Förderprogramm „Gesundheitspartnerschaften Global" setzt Projekte weltweit und in verschiedenen Fachgebieten um. Pro Jahr gibt es zwei Förderrunden. Das Förderprogramm „Hochschul- und Klinikpartnerschaften" in Afrika ist hingegen regional und thematisch fokussiert. Hochschulen und Kliniken in Deutschland mit Partnern in Subsahara-Afrika können sich in der Regel alle drei Jahre zu einem konkreten Thema bewerben.
Das Projekt „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit" ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS). Kooperationspartner sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Sekretariat der Initiative ist bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) angesiedelt. Zudem sind die Klinikpartnerschaften Teil der internationalen ESTHER-Allianz, deren Qualitätsstandards in den Förderprogrammen der Initiative umgesetzt werden.
Vorgehensweise
Das Förderprogramm Hochschul- und Klinikpartnerschaften in Afrika bedient einen Bedarf nach Wissensaustausch zwischen afrikanischen Ländern und Deutschland. Fachliche Expertise und Erfahrungen deutscher und afrikanischer Gesundheitseinrichtungen werden in die Partnerschaftsprojekte eingebracht. Zielgruppen der Förderung sind vor allem Hochschulen, Universitätskliniken, Lehrkrankenhäuser und Forschungsinstitute. Die Partnerschaften arbeiten sowohl in Nord-Süd- als auch in Süd-Süd-Kooperationen zusammen und haben in jeder Förderrunde einen anderen thematischen Schwerpunkt.
Die Partnerschaften stärken Gesundheitseinrichtungen, indem sie Komponenten der Gesundheitsversorgung effektiver gestalten. Eine Förderung von bis zu 150.000 Euro für den Wissenstransfer durch Training und Fortbildung, Hospitationen und Personalaustausch zwischen den Kooperationsländern sowie, in begrenztem Umfang, Begleitforschung sind möglich.
In der aktuellen Förderphase (2017-2019) steht das Thema Patientensicherheit im Mittelpunkt der 15 Partnerschaftsprojekte. Während sich das Gesundheitswesen in westlichen Ländern zunehmend auf ein aktives Fehlermanagement einstellt, sind in den Ländern Afrikas mit schwachen Gesundheitssystemen die Voraussetzungen für Patientensicherheit bei weitem noch nicht ausreichend. In den aktuellen Partnerschaftsprojekten zu Patientensicherheit stehen wissenschaftlich fundierte, praxistaugliche Ansätze im Vordergrund. Gemeinsam werden länderspezifische Lösungen für drängende Probleme der Versorgungsqualität erarbeitet und erprobt. Zu den Herausforderungen gehören Infektionsrisiken, Antibiotikaresistenzen, Hygienemängel, präzise medikamentöse Therapien, Laborsicherheit und Abfallmanagement.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Medical expertise, state-of-the art technologies and successful approaches for optimising medical processes are in great demand among health professionals in many African countries. German organisations are well-known and respected partners in this context. The Hospital Partnerships – Partners Strengthen Health initiative promotes partnership projects in the health sector. These projects provide health professionals with continuing training and strengthen health care institutions in low-income and medium-income countries. The initiative is currently supporting two funding programmes. The Health Partnerships – Global funding programme implements projects around the world in various specialist fields. There are two funding rounds per year. The University and Hospital Partnerships in Africa programme, on the other hand, has a regional and thematic focus. Universities and hospitals in Germany with partners in sub-Saharan Africa are usually eligible to apply for funding every three years for a specific specialist area.
Hospital Partnerships – Partners Strengthen Health is a joint initiative of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS). Cooperation partners are the German Federal Ministry of Health (BMG) and the World Health Organization (WHO). The initiative’s secretariat is located at the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. The hospital partnerships are also part of the international ESTHER Alliance, whose quality standards are applied in the initiative’s funding programmes.
Approach
The University and Hospital Partnerships in Africa funding programme responds to the existing need for sharing knowledge between African countries and Germany. The partnership projects pool the medical expertise and experience of German and African health care institutions, with support being mainly geared towards universities, university medical centres, teaching hospitals and research institutes. The partnerships work together both in North-South and in South-South cooperation arrangements and set a thematic priority in each funding round.
They strengthen health care institutions by making elements of health care provision more effective and efficient. Funding of up to EUR 150.000 is available for knowledge sharing through initial and continuing training, temporary placements and staff exchanges between the partner countries, and for minor accompanying research projects.
In the current support phase (2017-2019), our 15 partnership projects are focusing on patient safety. While the Western health care system is increasingly adopting policies of pro-active error management, the conditions for ensuring patient safety in African countries with weak health systems are still nowhere near adequate. The current partnership projects on patient safety are based first and foremost on approaches that are scientifically sound and are geared to practical application. Country-specific solutions are being devised and piloted on a joint basis to address urgent problems related to the quality of care. The challenges involved include the risk of infection, resistance to antibiotics, lack of hygiene, rational medical therapy, laboratory safety and waste management.