Improving the healthcare delivering System for IDPs, refugees and host communities in the Kurdistan Region
Project details
- Project number:2016.1851.1
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Iraq
Summary
- Objectives:
The medical and psycho-social care of IDP, refugees and host populations is improved
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Ministry of Planning
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:52 615 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
not available
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 31.03.2016 - 30.10.2022 - Actual project implementation phase:31.03.2016 - 30.10.2022
other participants
- Arge iproplan Planungsgesellschaft
- ITC Krankenhaus und Medizintechnik-
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
- Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health
Significant (secondary) policy objective
CRS code
72010 Material relief assistance and services
Project description (DE)
Ausgangssituation
Seit dem Ausbruch der Syrienkrise und dem Vormarsch des sogenannten „Islamischen Staates" haben rund eine Millionen Binnenvertriebene und 250.000 Syrer in der nordirakischen autonomen Region Kur-distan Zuflucht gesucht. Die große Zahl an aufgenommenen Binnenvertriebenen und Flüchtlingen führ-te zu einer enormen Überlastung des Gesundheitssystems. Zudem sind viele Menschen durch ihre Fluchterfahrungen traumatisiert. Die kurdischen Behörden können es nicht aus eigener Kraft schaffen, die medizinische und psychosoziale Versorgung der großen Zahl an Betroffenen sicherzustellen.
Ziel
Binnenvertriebene, Flüchtlinge und die Bevölkerung in den Aufnahmegemeinden in der Provinz Dohuk werden medizinisch und psychosozial besser versorgt.
Vorgehensweise
Gemeinsam mit den lokalen Behörden arbeitet die GIZ daran, die Gesundheitsversorgung für Binnen-vertriebene, Flüchtlinge und Bewohner in den aufnehmenden Gemeinden zu verbessern.
Im Vorgängerprojekt wurden im Jahr 2015 bereits sechs Basisgesundheitszentren in verschiedenen Camps errichtet und ausgestattet sowie zwei Krankenhäuser umfangreich renoviert. Jetzt wird das Leis-tungsangebot durch weitere bauliche Maßnahmen in den Bereichen Geburtshilfe und Notfallmedizin, die Bereitstellung von medizinischer Ausstattung und Trainings für medizinisches und technisches Per-sonal weiter ausgebaut. Vier der Basisgesundheitszentren in den Camps wurden zunächst von Nichtre-gierungsorganisationen betrieben; inzwischen hat die zuständige Gesundheitsverwaltung deren Leitung übernommen. Zahlreiche Mitarbeiter der Betreiber und des medizinischen Personals rekrutieren sich aus Binnenvertriebenen und Flüchtlingen in den Camps. Die Gesundheitszentren bieten sowohl den Bewohnern in den Camps als auch der umliegenden Gemeinden unentgeltlich eine medizinische Grundversorgung an. Um Notfälle besser und in größerer Zahl behandeln zu können, wird die Notfallversorgung des Azadi Lehrkrankenhauses in Dohuk ausgebaut. So werden zusätzliche Versorgungs- und Behandlungskapazi-täten geschaffen. Zusammen mit der Bereitstellung von medizinischen Geräten werden künftig Notfall-patienten besser versorgt. Ein Schwerpunkt wird in der Behandlung von speziellen Notfällen wie Poly-trauma und akuten Herz-Kreislauferkrankungen liegen.
Anhand von Bedarfsanalysen werden Weiterbildungsinhalte für das medizinische und technische Per-sonal definiert und entsprechende Schulungen durchgeführt. Zusätzliche Schwerpunkte sind Fortbil-dungen im Management von Krankenhäusern sowie die Ausbildung von Fachkräften im psychosozia-len Bereich. Hierfür kooperiert das Projekt mit Kliniken aus Europa und der Region, die über die nötige Fachexpertise verfügen.
Wirkungen
Drei Basisgesundheitseinrichtungen in verschiedenen Camps wurden finanziell unterstützt, die Partner-organisationen MEDAIR und International Medical Corps (IMC) waren mit der Leitung betraut. Damit wurde die Grundversorgung von circa 50.000 Binnenvertriebenen temporär gesichert. Im Januar 2017 wurde die kurdische Nichtregierungsorganisation Heevie mit dem Betrieb einer weiteren Basisgesund-heitsstation beauftragt. Dadurch werden weitere 10.000 Binnenvertriebene und Flüchtlinge vorüberge-hend medizinisch grundversorgt. Im Kabarto Camp wurde eine Geburtsstation errichtet und im Sommer 2016 in Betrieb genommen. Die medizinische Betreuung der Camps wurde bis in das Frühjahr 2019 fortgesetzt, indem die Gesundheitsverwaltung durch die GIZ unterstützt wurde. Seit der Wiederaufnah-me der finanziellen Transferleistungen durch die Zentralregierung in Bagdad übernimmt diese nun die Finanzierung der Gesundheitszentren in den Camps.
Zahlreiche Fachkräfte der Gesundheitsbehörde sowie Mitarbeiter der Krankenhausverwaltung wurden über einen Zeitraum von vier Monaten im Gesundheitsmanagement fortgebildet. Zusätzlich wurden Trainings zur Stärkung des Gesundheitssystems in weiteren Bereichen wie zum Beispiel der Gesund-heitsfinanzierung oder dem Wartungsmanagement durchgeführt.
Downloads/Externe Links
https://www.mohiraq.org/ MoH Iraq
http://www.duhokhealth.org/en DoH Duhok
http://duhokhealth.org/en/azadi Azadi Hospital
http://www.brha-duhok.org/ BRHA Duhok
Project description (EN)
Initial Situation
Objective
Approach
Outcome
Downloads/External Links
https://www.mohiraq.org/ MoH Iraq
http://www.duhokhealth.org/en DoH Duhok
http://duhokhealth.org/en/azadi Azadi Hospital
http://www.brha-duhok.org/ BRHA Duhok