Übergangshilfe als Instrument der Krisenbewältigung
Projektdetails
- Projektnummer:2016.1805.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G260 Übergangshilfe
- Ansprechpartner: Sonja Palm sonja.palm@giz.de
- Partnerländer: Entwicklungsländer (regional NA)
Zusammenfassung
- Ziele:
Übergangshilfe ist als das Instrument der Krisenbewältigung des BMZ etabliert Übergangshilfe ist als das Instrument der Krisenbewältigung des BMZ etabliert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:30 776 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2012.1991.4
Übergangshilfe zur Stärkung der Resilienz
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 11.06.2009 - 31.03.2027 - Aktuelles Projekt:01.04.2016 - 31.03.2027
Sonstige Beteiligte
- L. de Moliere, Dr. F. Kutzner,
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
72050 Nothilfekoordinierung und Unterstützungsmaßnahmen
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Anzahl sowie Dauer und Intensität von Krisen – wie gewaltsame Konflikte und Naturkatastrophen – haben in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen verlieren dabei oft ihre Lebensgrundlage und können sie vielfach nicht allein wiederaufbauen. Staatliche Strukturen sind oft nicht in der Lage oder willens, die Folgen abzufedern und die Bevölkerung zu schützen.
Humanitäre Akteur*innen und die Entwicklungszusammenarbeit sollen sich daher besser aufeinander abstimmen und ihre Programme verknüpfen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) trägt mit der strukturbildenden Übergangshilfe dazu bei.
Ziel
Die strukturbildende Übergangshilfe ist als Instrument der Krisenbewältigung des BMZ etabliert und qualitativ weiterentwickelt. Die Widerstandfähigkeit der Bevölkerung und der lokalen Strukturen ist erhöht.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das BMZ dabei, die strukturbildende Übergangshilfe fachlich weiterzuentwickeln und bekannter zu machen. Im Mittelpunkt steht die Resilienz der bedrohten Bevölkerung und der lokalen Strukturen. Dazu müssen Akteur*innen der Humanitären Hilfe, der Entwicklungszusammenarbeit und der Friedensförderung verzahnt werden (HDP-Nexus). Das Vorhaben berät und unterstützt das BMZ in folgenden Bereichen:
• Ernährungssicherung, Wiederaufbau von Basisinfrastruktur und -dienstleistungen, Katastrophenrisikomanagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt und zivile Konfliktbearbeitung. Maßnahmen aus diesen Bereichen greifen ineinander und sollen auch die Geschlechtergleichberechtigung und Klimawandelanpassung verbessern
• Messung von Wirkungen, Auswertung von Evidenzen und Daten und Aufbereitung der politischen Kommunikation
• Fachlicher und strategischer Austausch mit Umsetzungsorganisationen der Vereinten Nationen, insbesondere dem Welternährungsprogramm (WFP) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), sowie über 30 Nichtregierungsorganisationen
Projektbeschreibung (EN)
Context
In recent years, around the world, crises – such as violent conflicts and natural disasters – have been increasing in number, duration and intensity. They often deprive poorer population groups of their livelihoods, leaving them without the means to rebuild on their own. State structures are often unable or unwilling to mitigate the effects and protect the population. To improve the situation, humanitarian and development cooperation stakeholders should coordinate their activities and align their programmes with another. The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) contributes to this effort through transitional development assistance.
Objective
Transitional development assistance is established and refined as one of BMZ’s crisis management instruments. The resilience of the population and of local structures is increased.
Approach
The programme advises BMZ on developing and raising awareness of transitional development assistance. The main focus is on the resilience of the threatened population and of local structures. This requires stakeholders from humanitarian aid, development cooperation and peacebuilding to be integrated (HDP nexus). The programme advises and supports BMZ in the following areas:
Food security, reconstruction of basic infrastructure and services, disaster risk management, social cohesion and civil conflict transformation. Measures from these areas are connected and are also intended to improve gender equality and climate change adaptation;
Measuring results, evaluating evidence and data, and preparing political communications;
Technical and strategic dialogue with implementing organisations of the United Nations, particularly the World Food Programme (WFP) and the United Nations Children’s Fund (UNICEF) as well as more than 30 non-governmental organisations.
Last update: February 2025