Allianz für Integrität (Afln)
Projektdetails
- Projektnummer:2015.6253.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Internat. Zusammenarbeit mit Regionen für Nachhalt, Brasilien, Ghana, Indonesien, Indien, Mexiko
Zusammenfassung
- Ziele:
Unternehmen in ausgewählten Partnerländern haben verbesserte Kapazitäten geschaffen, praxiserprobte Lösungsansätze zur Prävention und Bekämpfung von Korruption umzusetzen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 494 472 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2018.6253.1
Allianz für Integrität (Afln)
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 25.08.2015 - 30.04.2024 - Aktuelles Projekt:25.08.2015 - 30.06.2018
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitewww.allianceforintegrity.org
Entwicklungspolitische Kennungen
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15113 Korruptionsbekämpfungs-organisationen und -institutionen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Die „Allianz für Integrität" (AfIn) ist eine wirtschaftsgetriebene Multi-Stakeholder-Initiative unter Beteiligung von Unternehmen, verfasster Wirtschaft, Zivilgesellschaft, politischer Institutionen und internationaler Organisationen.
Ziel der AfIn ist die die Förderung integren Verhaltens bei Unternehmen, ihren Geschäftspartnern und weiteren relevanten Akteuren im Wirtschaftssystem. Darüber hinaus leistet die AfIn einen Beitrag zur Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen durch den Dialog zwischen dem öffentlichen Bereich und dem Privatsektor.
Handlungsprinzipien
Die AfIn lässt sich von folgenden Prinzipien leiten:
· Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren: AfIn verfolgt einen Multi-Stakeholder Ansatz.
· Offenheit: Unternehmen, Institutionen und Organisationen, können der AfIn beitreten, wenn sie deren Ziele und Prinzipien unterstützen.
· Umsetzungsorientierung und Nutzung von Synergien: AfIn greift vorhandene, bewährte Instrumente, Formate und Initiativen auf und baut darauf auf
Handlungsfelder
Um ihre Ziele zu erreichen organisiert die AfIn Aktivitäten auf unterschiedlichen Ebenen, mit unterschiedlichen Zielgruppen und Kooperations- sowie Umsetzungspartnern:
(1) Peer-to-Peer Learning und internationaler Dialog: Förderung gegenseitigen Verständnisses für die spezifischen Herausforderungen in unterschiedlichen Kontexten und Ländern; Austausch von Best-Practice Beispielen und Anregungen für die Verankerung von Integrität in der Organisation/ im Unternehmen
(2) Public Private Dialogue: Förderung eines vertrauensvollen Austauschs zwischen wirtschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren zur Gestaltung von Rahmenbedingungen für integres Verhalten
(3) Information und Überzeugung einer breiteren (Fach-)Öffentlichkeit: Verdeutlichung der Relevanz des Themas und Aufzeigen der Vorteile integren Verhaltens für Wirtschaft und Gesellschaft; Werbung um Engagement und Unterstützung der AfIn durch relevante Akteure
(4) Training & Train-the-Trainer Programme: Verbesserung der Compliance-Fähigkeit von Unternehmen in internationalen Lieferketten
Entscheidungsfindung und Organisation
Entscheidungen über Umsetzungsstrategien, Zielländer und Aktivitäten der AfIn werden innerhalb des Lenkungsgremiums grundsätzlich im Konsens getroffen. Im Lenkungsgremium sind alle Unterstützergruppen vertreten. Auf Beschluss des Lenkungsgremiums können weitere organisatorische Strukturen geschaffen werden, etwa zur Steuerung und Umsetzung von Aktivitäten in Zielländern und zur Finanzierung.