Tanzanian-German Programme to Support Health

Project details

  • Project number:2015.2178.0
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Tanzania

Summary

  • Objectives:

    The requirements for all household's access to quality health services are improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministry of Health

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:10 435 801 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2012.2243.9

    Programm zur Unterstützung des Gesundheitssektors

Follow-on project

  • 2018.2220.4

    Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Tansania

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    03.03.2010 - 31.03.2026
  • Actual project implementation phase:01.04.2016 - 31.03.2019

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

  • Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    12110 Health policy and administrative management

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Die Gesundheitsstrategie Tansanias (2015-2020) hat das Ziel, den rund 50 Millionen Menschen in Tansania Zugang zu Basisgesundheitsdiensten zu ermöglichen, die objektiven Qualitätskriterien entsprechen und sich stärker an den Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung orientieren. Dem stehen finanzielle Zugangsbarrieren und erhebliche Qualitätsmängel in den Gesundheitseinrichtungen gegenüber. Nur knapp ein Fünftel der Bevölkerung ist krankenversichert oder nutzt ein gemeindebasiertes Vorauszahlungssystem. Eine systematische Qualitätssicherung der Gesundheitsdienste erfolgt nicht. Es gibt weder verbindliche Qualitätsstandards, noch ein einheitliches Bewertungssystem oder qualitätsbezogene Berichterstattung. In den Verwaltungen sind wesentliche Rahmenbedingungen geschaffen worden, die Umsetzung der Dezentralisierungsreformen kommt aber nur langsam voran. Der Zugang der Bevölkerung zu qualitätsgesicherten Gesundheitsdiensten ist noch nicht gegeben.

Ziel
Der Zugang der Bürger/innen zu qualitätsgesicherten Gesundheitsdiensten ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben greift die zentralen Ziele der nationalen Gesundheitsstrategie Tansanias auf und trägt dazu bei, dass Qualitätssicherung, soziale Absicherung im Krankheitsfall und Teilhabe der Zivilgesellschaft im Gesundheitssystem verankert und in den Partnerregionen Tanga, Mbeya, Mtwara und Lindi umgesetzt werden. Das Vorhaben unterstützt die Partner bei Qualitätssicherung, Gesundheitsverwaltung und sozialer Absicherung im Krankheitsfall, letzteres in Kooperation mit der KfW Entwicklungsbank und dem Nationalen Krankenversicherungsfond. Zur Qualitätssicherung berät die britische Consulting OPTIONS. Es berät das Gesundheitsministerium, die Gesundheitsabteilung des President’s Office Regional Administration and Local Government und die dezentralen Verwaltungsstrukturen in den Partnerregionen. Dadurch trägt es zu wirksamerem, effizienterem Management und zu besserer Regierungsführung im Gesundheitssektor bei. Die Politikberatung wird durch die Stärkung der dezentralen personellen und institutionellen Leistungsfähigkeit ergänzt.
Von den nationalen Reformen wird die gesamte Bevölkerung Tansanias, von der Unterstützung der Partnerregionen die rund 7 Millionen Einwohner in Lindi, Mtwara, Tanga und Mbeya profitieren. Der Anteil der Armen ist hier mit 40 Prozent sehr hoch, ebenso der von Kindern und Jugendlichen; mehr als zwei Drittel der Einwohner sind unter 25 Jahre.

Wirkungen
Das Vorhaben hat die Erarbeitung nationaler Strategien für Gesundheitsfinanzierung, Qualitätsverbesserung, Personalentwicklung und die Zusammenarbeit von öffentlichem und privatem Sektor fachlich beraten und somit an der Ausgestaltung wesentlicher Reformen des Gesundheitssektors mitgewirkt. In den Partnerregionen wurden Qualitätsmanagementsysteme in Krankenhäusern institutionalisiert und messbare Qualitätsverbesserungen erzielt. Durch die Umstellung auf elektronische Datenverarbeitung in der Krankenhausverwaltung konnten Prozesse effizienter gestaltet und Eigeneinnahmen signifikant gesteigert werden.
Die Administration der Community Health Funds, eines dezentralen Krankenversicherungsansatzes, wurde verbessert. Mehr Menschen sind versichert und können Dienstleistungen ohne finanzielles Risiko in Anspruch nehmen.

WEITERE INFORMATIONEN
Tanzanian German Programme to Support Health (Lokale Website des Programms)
Development Partners Group – Health Tanzania