Support of the water sector's development
Project details
- Project number:2015.2177.2
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Tanzania
Summary
- Objectives:
The requirements for a poverty oriented water and sanitary supply and for a climate sensitive water resource management are strengthened.
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Ministry of Water and Livestock Development
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:9 683 945 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2012.2242.1
Programm Entwicklung des Wassersektors
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 29.12.2003 - 31.07.2019 - Actual project implementation phase:01.03.2016 - 31.07.2019
other participants
- Arge GFA Consulting Group GmbH/
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
- Climate Change: Adaptation
Significant (secondary) policy objective
CRS code
14030 Basic drinking water supply and basic sanitation
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation
Fast Dreiviertel der städtischen Bevölkerung Tansanias leben in Armutsgebieten ohne menschenrechtskonforme Basisversorgung mit Trinkwasser und Sanitärdienstleistungen. Der Schutz der Wasserressourcen und die Versorgungssicherheit sind aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums sowie der absehbaren Folgen des Klimawandels nicht gesichert.
Ziel
Die Voraussetzungen für eine armutsorientierte Wasser- und Sanitärversorgung, einschließlich eines klimasensiblen Wasserressourcenmanagements, sind gestärkt.
Vorgehensweise
Das Programm unterstützt national strukturbildende Maßnahmen, fördert ausgewählte Wasserversorgungsunternehmen in den Regionen und berät die für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen zuständigen Behörden in den Wassereinzugsgebieten Lake Rukwa und Lake Nyasa.
Durch seine Interventionen fördert das Programm das Menschenrecht auf Wasser- und Sanitärversorgung und trägt zur Verbesserung der Lebensbedingungen der armen städtischen Bevölkerung bei. So werden beispielsweise Regulierungen zugunsten der benachteiligten städtischen Bevölkerung angepasst; das tansanische Wasserministerium wird bei Investitionsmaßnahmen zur Versorgung städtischer Armutsgebiete unterstützt. Maßnahmen in ausgewählten Städten zur verbesserten Wasser- und Sanitärversorgung dienen als Beispiele für ähnliche Interventionen in anderen Städten. Das deutsche Consultingunternehmen GFA unterstützt bei der Planung und Umsetzung dieser Maßnahmen.
Bei der Wasserressourcensicherheit sind Schwerpunkte des Programms klimarelevantes Datenmanagement, Anpassung an den Klimawandel und Zugang zu Finanzierung, darunter zum Green Climate Fund. In Kooperation mit dem International Water Stewardship Programme (IWaSP) setzen Unternehmen, Regierungsbehörden und Zivilgesellschaft Projekte zur Verringerung von Wasserrisiken gemeinsam um.
Zum Programm gehören vier Komponenten:
1. Sektorielle Rahmenbedingungen und Sektorfinanzierung
2. Regulierung von kommerziell betriebenen Wasser- und Abwasserunternehmen
3. Wasser- und Sanitärversorgung in städtischen Armutsgebieten
4. Klimaangepasstes Wasserressourcenmanagement
Wirkungen
Umfassende Politik- und Strategiedokumente wurden für den Wassersektor erarbeitet und verabschiedet. Gesetze für Wasser- und Sanitärversorgung sowie Wasserressourcenmanagement bilden nun die rechtlichen Grundlagen für die laufenden Reformen.
Durch Beratung und Trainings des Programms wurden Arbeitsabläufe effizienter gestaltet sowie die Leistungsfähigkeit des Wasserministeriums und der über 100 Wasser- und Sanitärversorger des Landes verbessert. Die Regulierungsbehörde hat in Tariffragen, Wasserqualität und ökonomischer Betriebsführung verbesserte Kontroll- und Beratungsmechanismen eingeführt. Die Versorgungsbetriebe sind nun in der Lage, die Wasser- und Sanitärversorgung in ihren Liefergebieten nachhaltig zu gestalten. Durch die Einführung eines neuen Leistungsbewertungssystems steigerten die Wassereinzugsbehörden ihre Arbeitsergebnisse signifikant, zum Beispiel beim Datenmanagement und der Wasserbewirtschaftung.
Grundsätze wie dezentralisierte Eigenverantwortung bei Organisation und Betrieb der ländlichen Wasserversorgung sowie wirtschaftliche Betriebsführung und Kostendeckung in der städtischen Wasserversorgung sind tansanischen Fachleuten und Entscheidungsträgern bekannt. Armutsorientierung, Gender- und Menschenrechtsaspekte werden in der Wasser- und Sanitärversorgung verstärkt berücksichtigt.
Ein vom Wasserministerium geleitetes landesweites Dialogforum wurde eingerichtet. Es dient als zentrales Diskussions- und Entscheidungsforum für Themen des Klimawandels im Wasserbereich.
Weiterführende Informationen
• Webseite des Wasserprogrammes in Tansania
http://www.swsd.or.tz
• Water Stewardship Programme – GIZ-Globalvorhaben mit Aktivitäten in Tansania
http://www.giz.de/de/weltweit/27890.html
• Ministry of Water and Irrigation (MoWI)
http://www.maji.go.tz
• Energy and Water Utilities Regulatory Authority of Tanzania (EWURA)
http://www.ewura.go.tz
• Development Partners Group (DPG) Tanzania
http://www.tzdpg.or.tz
• Water Institute
http://www.wdmi.ac.tz
• The Association of Tanzanian Water Suppliers (ATAWAS)
http://atawas.or.tz
• Lake Rukwa Water Basin Office
http://www.lakerukwabasin.co.tz/management.html
• Lake Nyasa Water Basin Office
http://www.lakenyasabasin.com