Ernährung und Zugang zu Grundbildung
Projektdetails
- Projektnummer:2015.2144.2
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Malawi
Zusammenfassung
- Ziele:
Mit qualitativ hochwertigen Schulmahlzeiten versorgte Schülerinnen der geförderten Grundschulen in ausgewählten Distrikten nehmen regelmäßiger am Unterricht teil.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Education
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:32 290 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 21 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
2010.2270.6
Ernährung und Zugang zu Grundbildung in Malawi
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 27.01.2012 - 30.05.2022 - Aktuelles Projekt:01.03.2016 - 30.05.2022
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11110 Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen
Projektbeschreibung (DE)
In Malawi herrschen Ernährungs- und Nahrungsmittelunsicherheit sowie ein allgemein niedriger Bildungsstand: Viele Schulkinder in Malawi gehen mit leerem Magen zur Schule. Etwa 37 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind von chronischer Unterernährung betroffen und leiden unter Wachstumsstörungen. Der Anteil der Grundschulkinder mit Vitamin-A-Mangel liegt bei 42,4 Prozent, außerdem leiden 25 Prozent unter Blutarmut. Der wirtschaftliche Schaden, der durch chronische Unterernährung von Kindern entsteht, liegt Studien zufolge bei etwa 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von Malawi.
Da es an einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung fehlt, leiden die Kinder unter Konzentrationsschwächen und werden häufig krank. Dies führt zu Fehlzeiten und einer hohen Schulabbrecherquote. Infolgedessen zählen die Bildungsergebnisse von Grundschulkindern in Malawi zu den niedrigsten der Region.
Um den Ernährungszustand aller Schulkinder zu verbessern und eine gesunde Ernährung an Schulen und darüber hinaus zu fördern, hat die Regierung Malawis den National School Health and Nutrition Strategic-Plan überarbeitet und entsprechende School Health and Nutrition Guidelines erarbeitet. Bei diesem Vorhaben spielt der Ansatz der Home Grown School Meals eine wichtige Rolle, da er darauf abzielt, eine starke Zusammenarbeit von Schulen und Gemeinden zu fördern.
Die Bereitstellung einer nahrhaften Schulspeisung ist ein wirksames Mittel, um Kinder für die Schule zu motivieren. Gleichzeitig werden der Ernährungs- und Gesundheitszustand der Schulkinder verbessert und somit ihre Leistungsfähigkeit erhöht.
Das Projekt unterstützt das malawische Bildungsministerium bei der Umsetzung des Nationalen Plans. In 180 Grundschulen in 10 Distrikten fördert das Projekt Schulen und Gemeinden bei der Einführung von Schulmahlzeiten. Dies soll dazu beitragen, dass Schüler regelmäßig den Unterricht besuchen.
Um Schulen und Gemeinden in die Lage zu versetzen, auch nach Ende des Projektes Schulmahlzeiten anbieten zu können und die Ernährungs- und Hygienepraktiken nachhaltig zu verbessern, konzentriert sich das Projekt auf drei Bereiche:
(1) Verbesserung der Verfügbarkeit von hochwertigen Lebensmitteln für die Zubereitung der Mahlzeiten;
(2) Die Verbesserung der Ernährungsbildung und Hygienegewohnheiten von Grundschulkindern und Gemeindemitgliedern; und
(3) Capacity Development der Beteiligten.
Projektbeschreibung (EN)
Food and nutrition insecurity and a generally low level of education predominate in Malawi: Many Malawian school children usually go to class with an empty stomach. Around 37 per cent of children under five are affected by chronic malnutrition and their growth is stunted. 42.4 per cent of primary school children are vitamin A deficient and 25 per cent of them are anaemic. Studies estimate that the economic losses caused by chronic undernutrition among children are around 10 per cent of Malawi’s gross domestic product (GDP).
Due to a lack of a balanced and nutritious diet, children suffer from concentration deficiencies and often become ill, lowering their attendance rate and leading to a high drop-out rate in schools. As a result, learning outcomes of Malawian primary school pupils are among the lowest in the region.
In order to improve the nutritional status of all pupils and promote healthy diets at schools and beyond, Malawi’s Government has updated its National School Health and Nutrition Strategic Plan and prepared corresponding School Health and Nutrition Guidelines. Within this framework, the Home Grown School Meals approach plays an important role as it aims to encourage a strong level of involvement by schools and communities.
Providing nutritious school meals are a powerful tool to keep children in school. At the same time, it helps boost pupils’ nutritional and health status, enhancing their performance.
The project supports the Malawian Ministry of Education, Science and Technology in implementing the National Plan. At 180 primary schools in ten districts, the project promotes the Home Grown School Meals approach and supports the schools and communities in providing nutritious school meals. To enable the schools and communities to provide school meals even after the project ends and improve the nutrition and hygiene practices sustainably, the project focusses on three areas:
(1) Increasing the availability of high-quality foodstuffs for preparing school meals;
(2) Improving the nutritional knowledge and the hygiene practices of primary school pupils and community members; and
(3) Developing the capacity of stakeholders.