Trade for Development Fund
Project details
- Project number:2015.2099.8
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Benin, Brazil, Dem. Rep. Congo, Gambia, Cambodia, Sri Lanka, Malawi, Thailand, Ukraine, Uzbekistan, Viet Nam, Zambia
Summary
- Objectives:
The implementation of the german international trade related obligations in partner countries is supported
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:11 000 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
2002.2476.6
Fonds Handelspolitik und -förderung
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 20.12.2002 - 30.10.2022 - Actual project implementation phase:15.01.2016 - 30.10.2022
other participants
- not available
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
CRS code
33120 Trade facilitation
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation
Entwicklungsländern bietet die Teilnahme am grenzüberschreitenden Handel eine Chance, Armut zu reduzieren: Für lokale Produkte können neue regionale und internationale Märkte erschlossen werden und Arbeitsplätze im Exportsektor entstehen. Verbraucher können von einer größeren Produktvielfalt und niedrigeren Preisen profitieren. Auf diese Weise kann breitenwirksames Wachstum erzielt und Armut nachhaltig reduziert werden – vorausgesetzt die Handelsförderung wird entwicklungsorientiert gestaltet. Ob die Rahmenbedingungen in Partnerländern und Wirtschaftsgemeinschaften förderlich für grenzüberschreitenden Handel sind, hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab: der Ausgestaltung des immer komplexeren internationalen Handelssystems sowie nationaler und regionaler Politiken und Strukturen. In Entwicklungsländern gibt es zum Beispiel häufig eine Vielzahl nichttarifärer Handelshemmnisse, wie etwa komplizierte und langwierige Zollverfahren. Diese Prozesse müssen transparenter und einfacher gestaltet werden, um Kosten zu sparen und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Vielen Partnerländern – vor allem den am wenigsten entwickelten Ländern – fehlen jedoch die Ressourcen und die Fähigkeiten, um internationale Verhandlungen zu beeinflussen und lokale Reformen anzustoßen. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie das Abkommen zu Handelserleichterungen der Welthandelsorganisation (WTO) fordern von Deutschland, Entwicklungsländer bei ihrer Integration in den Welthandel besser zu unterstützen. Dafür muss Handelsförderung im Angebot der deutschen Entwicklungszusammenarbeit breiter verankert werden. Besonderen Handlungsbedarf gibt es bei den handelserleichternden Maßnahmen: Deutschland ist nach dem jüngst vereinbarten WTO-Abkommen über Handelserleichterungen verpflichtet, Entwicklungsländer bei dessen Umsetzung zu unterstützen.
Ziel
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit trägt zu Handelserleichterungen in Entwicklungsländern bei, vor allem in am wenigsten entwickelten Ländern.
Vorgehensweise
Um Anreize zur Förderung von Handel in Partnerländern zu schaffen, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Fonds „Handel für Entwicklung" eingerichtet. Im Auftrag des BMZ plant und führt die GIZ fondsfinanzierte Projekte durch, die zunächst zu Handelserleichterungen in Entwicklungsländern führen. Am wenigsten entwickelte Länder werden bei der Auswahl der Projektländer verstärkt berücksichtigt.
Ziel des Fonds ist es, Handelsförderung mittelfristig in den Programmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu verankern. Über den Fonds können handelserleichternde Maßnahmen flexibel an bestehende Programme angebunden werden. Ansätze, die über den Fonds erfolgreich erprobt wurden, sollen nach Beendigung der Fondsmaßnahme über laufende Programme weitergeführt werden. So wird die Nachhaltigkeit der Fördermaßnahmen gewährleistet.
Wirkungen
Über den Fonds werden verschiedene Projekte umgesetzt. Ein Beispiel dafür, was im Rahmen einer Fondsmaßnahme erreicht werden kann, ist das Projekt zur Erleichterung des Handels zwischen Dakar, der Hauptstadt des Senegals, und der malischen Hauptstadt Bamako.
Waren zwischen dem Senegal und Mali zu transportieren, ist teuer und zeitraubend. Damit der Handel zwischen Dakar und Bamako in Zukunft schneller und preiswerter wird, unterstützt die GIZ die beiden Länder im Auftrag des BMZ dabei, ihre Transitverfahren zu vereinfachen und aneinander anzupassen. Grenzübergreifend arbeitende Komitees wurden eingerichtet, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und mit den nationalen Entscheidungsträgern umzusetzen. Erste Maßnahmen zur Vereinheitlichung von Zoll- und IT-Systemen wurden getroffen sowie Informationsmaterialen zu den Transitprozessen erstellt. Darüber hinaus wurden Schulungen für Transporteure durchgeführt. Die bis dato sehr hohen Eskortgebühren für unversiegelte LKW im Senegal wurden im Rahmen des Projektes halbiert. Insgesamt führt dies zu mehr Transparenz und Planungssicherheit und damit Zeit- und Kostenersparnis für Fahrer und Händler an den Grenzübergängen. Zudem wird die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Länder im Handel gestärkt. Der verbesserte Warenfluss kommt auch den Konsumenten zugute, wenn Einsparungen zu niedrigeren Verkaufspreisen für Waren führen.
Project description (EN)
Context
For developing countries, trade with other countries offers a wealth of opportunities: it opens up access to new regional and international markets for local goods, creates jobs in the export sector, and enables consumers to benefit from more product diversity and lower prices. Trade can thus help to generate pro-poor growth and reduce poverty on a sustainable basis – provided that trade promotion is oriented towards development. wo key factors determine whether the conditions in place in partner countries and economic communities are conducive to cross-border trade: the increasingly complex world trade system, and national and regional policies and structures. However, many partner countries – especially the Least Developed Countries (LDCs) – lack the capacities to influence international negotiations or initiate reforms at the local level.
On the international level, Germany committed itself to providing more intensive support for developing countries’ integration into world trade. This in turn requires that trade promotion be mainstreamed more broadly in German development cooperation. Trade facilitation is one area in which there is a particular need for action: the recently concluded WTO Agreement on Trade Facilitation obliges Germany to support developing countries in implementing the provisions of the Agreement.
Objective
The implementation of the German international trade related obligations in partner countries is supported.
Approach
In order to create incentives for trade promotion in partner countries, the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) has established the Trade for Development Fund. As a first step, funding will be provided for trade facilitation measures in developing countries. Over the medium term, the Fund aims to mainstream trade promotion in German development programmes, for example by linking trade facilitation measures to existing projects on a flexible basis. In the interest of sustainability, measures which have been successfully piloted within the Fund framework should continue under other longer-term programmes after support from the Fund comes to an end. LDCs are given priority in the selection of project partners, reflecting their greater need for support.
Results
The Fund is helping to mainstream trade promotion on a broader basis in Germany’s development cooperation portfolio. By implementing pilot projects which aim to facilitate trade in developing countries, Germany is meeting its international obligations in the field of trade. Support provided via the Fund enables partner countries, including LDCs, to utilise the positive potential of regional and international trade more effectively in pursuit of their development objectives. This makes a contribution to sustainable economic development.