Decentralisation and Deconcentration Programme

Project details

  • Project number:2015.2094.9
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 2A00 Asien I
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Cambodia

Summary

  • Objectives:

    Government and line ministries at sub-national level improve in service delivery of prioritised services in a coordinated, population oriented and auditable way.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    National Committe for Subnational Democratic Development Secretariat; Ministry of Civil Service, MCS

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:4 910 000 Euro

Cofinancing

  • Europäische Union (EU): 1 850 000Euro

 

Previous project

  • 2011.2081.5

    Dezentralisierung und Verwaltungsrefom

Follow-on project

  • 2017.2004.4

    Dezentralisierungs- und Verwaltungsreform

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    30.10.2001 - 30.05.2022
  • Actual project implementation phase:01.05.2016 - 30.04.2019

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    15110 Public sector policy and administrative management

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Die politische und administrative Macht in Kambodscha lag für viele Jahre weitgehend in der Hand der Zentralregierung. Aktuell durchläuft das Land einen Prozess des Wandels, in dem Regierungsstrukturen und Verwaltungsverfahren an die Anforderungen eines entwicklungsorientierten Staates angepasst werden. Um die öffentliche Verwaltung effektiv, effizient, zuverlässig und bürgerorientiert zu gestalten, unterstützt die Regierung Kambodschas eine Dienstleistungskultur sowie die Motivation und fachliche Qualifikation öffentlicher Einrichtungen und ihrer Angestellten.

Um die lokale Selbstverwaltung weiterzuentwickeln, werden finanzielle und personelle Ressourcen sowie Kompetenzen zur Entscheidungsfindung schrittweise auf die lokale Ebene übertragen. Nichtsdestotrotz mangelt es den gewählten subnationalen Räten noch immer an Erfahrungen, Know-how und Personal, um die Politik in ihrem Verantwortungsbereich zu gestalten. Eingeschränkte Berechtigungen, wenig Eigenverantwortung sowie eine unzureichende Koordinierung der subnationalen Verwaltungen erschweren es den Räten und Verwaltungsbehörden, ihre Funktionen und Aufgaben transparent und gemäß der Rechenschaftspflicht wahrzunehmen und somit öffentliche Dienstleistungen effizient bereitzustellen.

Ziel
Subnationale Regierungen und Fachbehörden in Partnerdistrikten und -städten erbringen ausgewählte öffentliche Dienstleistungen abgestimmt und bürgerorientiert und kommen ihrer Rechenschaftspflicht nach.

Vorgehensweise
Das Programm baut auf einem Vorgängervorhaben auf, mit dessen Unterstützung Regierungsorgane und Nichtregierungsorganisationen bereits ein profundes Verständnis von Verwaltungsreformen, demokratischer Dezentralisierung und Rechenschaftspflicht erlangt haben. Seit Juli 2017 wird das Programm von der Europäischen Union kofinanziert.

Um Dezentralisierung und Verwaltungsreform umzusetzen, arbeitet das Programm auf nationaler Ebene mit dem Sekretariat des Nationalen Komitees für Subnationale Demokratische Entwicklung, dem Innenministerium, dem Ministerium für den öffentlichen Dienst sowie weiteren Sektorministerien zusammen.

Auf subnationaler Ebene unterstützt das Vorhaben die Partnerdistrikte fachlich, damit sie bessere öffentliche Dienstleistungen für die Bürger bereitstellen können. Es stärkt ferner die subnationalen Regierungen für die Erprobung und Umsetzung von Mechanismen, die bürgerorientierte, rechenschaftspflichtige Leistungserbringung ermöglichen.

Die Einrichtung von Bürgerbüros, sogenannte One-Window Service Offices, wird in Zusammenarbeit mit dem Programm auf Distrikte ausgeweitet; Entscheidungsbefugnisse subnationaler Räte und Regierungen werden gestärkt. Darüber hinaus werden das Sekretariat des Nationalen Komitees für Subnationale Demokratische Entwicklung, das Ministerium für den öffentlichen Dienst und die ausgewählten Sektorministerien dabei unterstützt, Mindeststandards für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen sowie die Einrichtung zugehöriger Feedbackmechanismen zu formulieren und zu verbreiten.

Die Kooperation zwischen subnationalen Regierungen und Fachbehörden sowie den ausgewählten Sektorministerien wird mithilfe des Vorhabens ebenfalls vorangebracht. Subnationale Räte, lokale Regierungen und Fachbehörden werden gestärkt, um ihr Dienstleistungspersonal abgestimmt und zunehmend leistungsorientiert zu führen. Dazu werden neue Instrumente der Personalführung und -entwicklung entworfen und eingeführt, beispielsweise Stellenbeschreibungen und eine regelmäßige Leistungsbewertung.

Die Einführung leistungsorientierter Personalführungsinstrumente wird die Leistungsfähigkeit des Personals verbessern. Es wird darüber hinaus erwartet, dass nationale und subnationale Regierungsinstitutionen bei der, zwischen den lokalen Regierungen und den Fachbehörden abgestimmten, Erbringung von Dienstleistungen vorbildliche Beispiele aufgreifen werden.

Darüber hinaus unterstützt das Programm die Kooperation nationaler und subnationaler Akteure im Rahmen der Übertragung von Gesundheits- und Bildungskompetenzen von den dekonzentrierten Fachbehörden zu den dezentralisierten subnationalen Regierungen. Letztere werden so mehrfach gestärkt: durch die Übernahme neuer Verantwortung, durch die Wahrnehmung der ihnen übertragenen Funktionen sowie durch die Ausübung ihres Initiativrechts als Teil ihres allgemeinen Mandats.

Experimentieren und Lernen sowie die Verbreitung von Erfahrungen bei der Umsetzung politischer Strategien spielen eine essenzielle Rolle bei der Förderung bewährter Praktiken und dem Voranbringen des Dezentralisierungsprozesses. Das Programm unterstützt die Anstrengungen der kambodschanischen Regierung, die Bürgerorientierung der öffentlichen Dienstleistungserbringung zu steigern sowie die Leistungsfähigkeit der subnationalen Regierungen zu verbessern, auf die Bedürfnisse der Bürger in ihrem Zuständigkeitsbereich zügig und effizient einzugehen.

Durch die Unterstützung des Programms wurde bereits die Anzahl der Ratsentscheidungen erhöht, die sich auf von Bürgern eingebrachte Bedürfnisse in Ratssitzungen beziehen. Dies führt zu einer vermehrten Erbringung ausgewählter Dienstleistungen, zum Beispiel in den Bürgerbüros und bei der Müllentsorgung.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde
--- 

 

Project description (EN)

Context
For many years, administrative and political power in Cambodia was largely in the hands of the central government. However, the country is currently undergoing a process of change in which government structures and administrative procedures are being adapted to the requirements of a development-oriented state. The Cambodian Government is working to promote a service culture and improve the motivation and skills of public bodies and their staff in order to make public administration effective, efficient, reliable and responsive.

To develop local self-governance, financial and human resources and decision-making capacities are gradually being transferred to the local level. Nevertheless, the elected sub-national councils still lack the experience, expertise and personnel required in order to shape policies in their areas of responsibility. Limited powers and autonomy as well as insufficient coordination make it difficult for the councils and administrations to perform their functions and tasks in a transparent and accountable manner and thus provide public services efficiently.

Objective
The aim is for sub-national administrations and councils in partner districts and municipalities to provide selected public services in a coordinated, responsive and accountable manner.

Approach
The programme builds on a predecessor project that has already helped government bodies and non-governmental organisations to gain a thorough understanding of administrative reforms, democratic decentralisation and accountability. The European Union has cofinanced the programme since July 2017.

To implement decentralisation and administrative reform, the programme works with the Secretariat of the National Committee for Sub-national Democratic Development, the Ministry of Interior, the Ministry of Civil Service and other sector ministries at national level.

At sub-national level, the project provides specialist support to partner districts and municipalities to allow them to provide better public services to citizens. It also strengthens the sub-national governments so that they can test and implement mechanisms that make responsive and accountable service provision possible.

Citizens’ offices, known as one-window service offices, are being extended to district level as part of the programme, and the decision-making powers of sub-national councils are being strengthened. In addition, the Secretariat of the National Committee for Sub-national Democratic Development, the Ministry of Civil Service and selected sector ministries are assisted in drawing up and disseminating minimum standards for providing public services and establishing appropriate feedback mechanisms.

The programme is also helping to improve cooperation between sub-national administrations and councils as well as selected sector ministries. Local administrations and councils are being strengthened to allow them to manage their service personnel in a coordinated and more performance-driven manner. To achieve this, new tools for HR management and development, such as job descriptions and regular performance appraisals, are being created and put into practice.

The implementation of performance-based HR management tools will improve the efficiency of the staff. A further expectation is that national and sub-national governments will follow examples of good practice from coordinated service delivery between local governments and sector offices.

The programme also supports cooperation between national and sub-national stakeholders as part of the transfer of health and education functions from deconcentrated sector offices to the decentralised sub-national governments. This strengthens the sub-national governments in a number of ways, as they take on new responsibility, perform the roles assigned to them and exercise their rights of initiative as part of their general mandates.

Experimenting, learning and disseminating experience when implementing political strategies play an essential role in promoting tried and tested practices and driving the decentralisation process forward. The programme supports the Cambodian Government’s efforts to make the provision of public services more responsive, improve the performance of the sub-national governments and respond quickly and efficiently to the needs of citizens within their spheres of responsibility.

Thanks to the programme’s support, the number of council decisions relating to needs voiced by citizens during council meetings has already increased. As a result, provision of selected services, such as solid waste management and services in the citizens’ offices, has also increased.