Innovationswerkstatt

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.6252.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3920 Region Süd
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Internat. Zusammenarbeit mit Regionen für Nachhalt, Kamerun, Äthiopien, Ghana, Indonesien, Kenia, Mexiko, Senegal, Tansania

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das Vorhaben hat zum Ziel, innovative Konzepte für nachhaltige Entwicklung in Partnerlandnetzwerken bedarfsorientiert umzusetzen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 402 649 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.11.2014 - 31.12.2017
  • Aktuelles Projekt:06.11.2014 - 31.12.2017

Sonstige Beteiligte

  • denkmodell GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43010 Multisektorale Hilfe

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Partnerschaftliche Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um globale Herausforderungen in Zukunft gemeinsam nachhaltiger bearbeiten zu können. Die internationale Gemeinschaft hat mit der Paris-Deklaration und der Accra Agenda for Action die Bedingungen für partnerschaftliche Zusammenarbeit definiert und mit der Entwicklungspartnerschaft von Busan bekräftigt. Die Erwartungen an eine angemessene Beteiligung der Partnerländer haben sich bisher jedoch nicht erfüllt. Zahlreiche und vielfältige internationale Dialogprozesse haben es bisher kaum geschafft, die Weltgemeinschaft zu einem schonenderen Umgang mit Ressourcen zu bewegen, die Ernährung für die wachsende Weltbevölkerung sicherzustellen oder die Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit ist dann erfolgreich, wenn alle Partner motiviert und bereit sind, sich in einer Gruppe internationaler Akteure länderübergreifend zu engagieren und dafür einzusetzen, Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Erfolgreich waren und sind Maßnahmen in der internationalen Zusammenarbeit, in denen Lösungen nicht nur theoretisch erarbeitet werden, sondern in denen gemeinsam Konzepte und Projekte entwickelt werden und deren Umsetzung Teil des Projektverlaufs ist. Wissensaustausch, mit dem Blick auf die Anwendung, und globale Vernetzung sind Mittel zum Zweck, um umsetzungs- und tragfähige Lösungen zu erarbeiten.

Ausgangspunkt des Vorhabens sind die globalen Herausforderungen in der Landwirtschaft, der Gesundheit und der Umwelt. Dadurch werden die Potenziale der gemeinsamen Erarbeitung nachhaltiger Lösungen nicht genutzt, die in einem länder- und/oder kulturraumübergreifenden Dialog angelegt sind. Innovative Konzepte für nachhaltige Entwicklung von Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt werden in regionenübergreifenden Netzwerken folglich zu wenig bedarfsorientiert umgesetzt.

Ziel
Teilnehmer an der Innovationswerkstatt entwickeln gemeinsam Lösungen, die angepasst an die Bedingungen vor Ort die Lebensbedingungen – beispielswiese von Kleinbauern, Müttern und Kindern sowie als Naturschützer ausgebildeten jungen Erwachsenen – langfristig verbessern.

Vorgehensweise
Die Innovationswerkstatt ist ein Raum für neues Denken und Handeln in der internationalen Zusammenarbeit. Er soll die Stakeholder in themenspezifischen Netzwerken zu Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Naturschutz dabei unterstützen, gemeinsam neue Lösungswege zu gehen. Zentrale Methodik ist die Bedarfsermittlung durch die Stakeholder in ihren jeweiligen Ländern sowie kontinentübergreifender Wissenstransfer zwischen den Netzwerken der Länder zum Austausch über erfolgreiche Beispiele.

Je 2 bis 3 Länder Asiens, Afrikas, Osteuropas und/oder Lateinamerikas sowie Deutschland werden einbezogen. Geplant ist, dass ein Akteurs-Netzwerk pro Land für jedes der drei Themen – Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Naturschutz – gemeinsam Lösungen erarbeitet. Dabei soll es drei Prozesse durchführen: Bedarfsermittlung, Wissenstransfer und Umsetzung. Das Vorhaben gibt (finanzielle) Impulse zur Projektentwicklung und -umsetzung durch alternative Finanzierungsmöglichkeiten, schafft Raum und Zeit für die Zusammenarbeit der Akteure und Netzwerke und begleitet die Teilnehmenden mit modernen Methoden zu Selbstorganisation, flachen Hierarchien, Teamentwicklung und anderen Themen. Die Netzwerke tauschen ihr Wissen und gute Praktiken aus, entwickeln Lösungen, bereiten deren Anwendung vor und setzen sie pilothaft um.
Erste Arbeitsthemen sind:

1. Voraussetzungen für die Umsetzung innovativer Ansätze
2. Einsatz neuer Medien in der Gesundheitsversorgung (e-Health)
3. Einsatz von IKT-Lösungen in der Landwirtschaft (ICT4Ag)
4. Beschäftigung junger Erwachsener in Naturschutzprojekten (future4nature) 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Working together as partners is the key to tackling global challenges on a more sustainable basis in future. The international community set out the conditions for partnership-based cooperation in the Paris Declaration on Aid Effectiveness and the Accra Agenda for Action, reinforcing them in the Busan Partnership for Effective Development Co-operation. However, hopes for adequate participation by partner countries have yet to be fulfilled. Despite numerous and wide-ranging international dialogue processes, barely any progress has been made so far in terms of mobilising the international community to be more economical in its use of resources, ensuring food security for the growing global population, and improving health care worldwide.
For partners to work together effectively, they all need to be motivated and prepared to engage in cross-border activities within a group of international actors and to play their part in developing and implementing solutions. The international cooperation projects that have been and continue to be successful are those which not only create solutions at a theoretical level, but which also enable participants to jointly develop and implement concepts and projects. Knowledge sharing, with a view to application, and global networking are means to an end, the end being the development of viable and sustainable solutions.
The project starts by addressing the global challenges that are facing the agricultural, health care and conservation sectors. These issues are preventing actors from exploiting the potential of cross-border and/or cross-cultural dialogue for jointly developing sustainable solutions. As a result, there is too little focus on needs when implementing innovative concepts for sustainable development in agriculture, health care and conservation within cross-regional networks.

Objective
Innovation factory participants jointly develop solutions that are adapted to local circumstances and deliver long-term improvements in the living conditions of groups such as smallholders, mothers and children, and young adults trained in conservation.

Approach
The innovation factory provides a space for developing new concepts and approaches within international cooperation. It is designed to help stakeholders in topic-specific networks on health care, agriculture and conservation to work together to develop new solutions. The factory's methodology centres around stakeholders identifying needs in their respective countries and the national networks sharing knowledge with each other across continents to identify effective approaches.
In addition to Germany, the project involves two or three countries from each of the following continents/regions: Asia, Africa, Eastern Europe and/or Latin America. The plan is for one network of actors per country to work together to develop solutions in each of the areas of health care, agriculture and conservation. This work will involve three processes: identifying needs, transferring knowledge and implementing measures. The innovation factory will offer alternative financing options to provide (financial) impetus for project development and implementation, make time and space for actors and networks to collaborate, and support participants using modern methods of self-organisation, flat hierarchies, team-development strategies and other resources. The networks will share knowledge and good practice, and develop, prepare and pilot solutions.

The initial work topics are:
1. Requirements for implementing innovative approaches
2. Using new media in health care (e-health)
3. Using ICT solutions in agriculture (ICT4Ag)
4. Employing young adults in conservation projects (future4nature)