Initiative for economic stabilization and youth employment
Project details
- Project number:2014.4116.1
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 3600 Nordafrika
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Tunisia
Summary
- Objectives:
The conditions of the employment situation of young women and men are improved in selected regions.
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Ministerium für Industrie und kleine und mittlere Unternehmen
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Total financial commitment:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 10 200 000 Euro - Financial commitment for the actual implementation phase:10 200 000 Euro
Cofinancing
not available
Previous project
not available
Follow-on project
- not available
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 20.11.2014 - 30.07.2022 - Actual project implementation phase:01.01.2015 - 30.07.2022
other participants
- Arge GFA Consulting Group GmbH-
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
- Trade Development
Principal (primary) policy objective
CRS code
25010 Business policy and administration
Evaluation
not availableProject description (DE)
Ausgangssituation
Seit der Revolution 2011 durchlebt Tunesien einen tiefgreifenden sozialen und politischen Wandel. Bisher konnte die Regierung der nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit wenig entgegensetzen, von der besonders Jugendliche, junge Akademiker/innen sowie Frauen betroffen sind. Zudem gibt es ein großes wirtschaftliches und soziales Ungleichgewicht zwischen den Regionen: Während in den vergangenen Jahrzehnten an der Küste exportorientierte Zuliefer- und Fertigungsindustrien entstanden, fehlt vielerorts im Landesinneren eine leistungsstarke Wirtschaftsstruktur.
Insbesondere die ländlichen Regionen bergen deshalb ein hohes Konfliktrisiko. Wirtschaftliche Entwicklung und mehr Beschäftigungsangebote sind deshalb wichtige Voraussetzungen für eine politisch-demokratische Stabilisierung. Die Regionen leiden jedoch unter schwach ausgeprägten Förderstrukturen für innovative Existenzgründungen. Sofern überhaupt Unternehmensgründungen stattfinden, erfolgen diese meist in Sektoren mit geringer Wettbewerbsfähigkeit. Hingegen werden in Branchen mit Wachstumspotenzial kaum Unternehmen gegründet, zum Beispiel im Bereich Informationstechnologie.
Ziel
Die Beschäftigungs- und Einkommenssituation, vor allem junger Frauen und Männer in benachteiligten Regionen, ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt Gründer/innen sowie junge Unternehmer/innen in 15 Gouvernoraten Tunesiens. Es umfasst drei Handlungsfelder.
1. Förderung von Existenzgründungen im Landesinneren
Gründer/innen im Landesinneren erhalten individuelles Coaching, auch in Nischenbereichen, um ihre Geschäftspläne zu verbessern und damit eine Gründung zu ermöglichen, Finanzierungen zu vermitteln und ihr Einkommen zu erhöhen. Dabei legt das Projekt ein Hauptaugenmerk auf zukunftsorientierte Branchen mit Wachstumspotenzial – zum Beispiel in der Informationstechnologie, der Textilbranche oder der Wiederverwertung von Rohstoffen. Außerdem unterstützt es ausgewählte zivilgesellschaftliche, private und staatliche Organisationen darin, ihr Angebot zur Existenzgründungsförderung auszubauen. In 8 Gouvernoraten werden zu diesem Zweck Kooperationsmechanismen unterstützt, die die lokalen Ökosysteme der Gründungsförderung repräsentieren. Ihre Angebote werden verbessert, ausgebaut und bedarfsorientiert angeboten.
2. Aufbau von Beratungsangeboten für Unternehmen in der Nachgründungsphase
Ein Beratungsangebot für die Nachgründungsphase wurde in zwei Pilotprojekten getestet und wird nun in 8 Gouvernoraten ausgebaut. Künftig wird es jungen Unternehmer/innen helfen, ihre Firma in den kritischen ersten Jahren zu konsolidieren und Wachstumspotenziale auszuschöpfen. In den Regionen des Landesinneren bieten Unterstützungskomitees die geschaffenen Angebote der Neu- und Nachgründungsförderung an. Dafür haben sich staatliche, zivilgesellschaftliche und private Vertreter mit Unterstützung des Projekts zusammengeschlossen. Auch Finanzakteure gehören zu den Komitees, um Unternehmen einen Zugang zu finanziellen Mitteln und Wissen zu vereinfachen.
3. Verbesserung der Dienstleistungen von Cyberparks für IKT-Existenzgründer/innen
Speziell auf Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ausgerichtete Industrieparks, sogenannte Cyberparks, werden befähigt, nachfrageorientierte Dienstleistungen anzubieten. 3 Cyberparks wurden dabei unterstützt, Strategiepläne zu erarbeiten und umzusetzen sowie ihre Managementkompetenzen zu verbessern. Jungen IKT-Existenzgründer/innen wurden kaufmännisches und branchenspezifisches Wissen vermittelt, um neue Produkte entwickeln zu können. In einem kostenlosen Massive Open Online Course (MOOC) wurden junge Absolvent/innen sowie Arbeitslose für Applikationsentwicklungen qualifiziert. Die innovativsten Applikationen der Teilnehmenden wurden in einem abschließenden Wettbewerb prämiert. Zusätzlich wurden die Entwickler/innen dabei unterstützt, ihre Apps zu verbessern, um sie über internationale Verkaufsplattformen anbieten und so Einkommen generieren zu können.
Der politische Träger des Vorhabens ist das tunesische Ministerium für Industrie und KMU. Weitere nationale Partner sind Innovations- und staatliche Geschäftszentren, Unternehmerverbände, Technologie- und Gründerzentren sowie Nichtregierungsorganisationen.
Das Vorhaben ist Teil der Sonderinitiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Stabilisierung und Entwicklung in Nordafrika und Nahost. Mit den Projekten der Sonderinitiative trägt das Ministerium dazu bei, wirtschaftliche und soziale Perspektiven für die Menschen in der Region zu schaffen. In diesem Rahmen stehen für Vorhaben der GIZ und anderer Durchführungsorganisationen in den Jahren 2014 bis 2021 bisher mehr als 300 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Im Fokus stehen dabei die Themenbereiche Jugend- und Beschäftigungsförderung, wirtschaftliche Stabilisierung, Demokratisierung sowie die Stabilisierung von Nachbarländern in Krisensituationen.
Wirkungen
Seit 2015 hat das Projekt mehr als 365 Gründer/innen sowie junge Unternehmer/innen in wirtschaftlich schwachen Regionen Tunesiens dabei unterstützt, ihre Firmen zu entwickeln sowie neue Jobs und Einkommen zu schaffen.
Ein konkretes Beispiel: In sieben Regionen im Landesinneren fand in den Jahren 2015 und 2016 die neue Unternehmermesse „Startup Tunisia" statt. Sie wurde von privaten und staatlichen Partnern getragen und vom Vorhaben unterstützt. Im Rahmen der Messe wurde ein Wettbewerb zu den besten Gründungskonzepten durchgeführt. Insgesamt nahmen 466 potenzielle Gründer/innen teil und reichten Unternehmenskonzepte online ein. Die Jury bewertete unter anderem Aspekte wie den Innovationsgrad, die Reife des Businessplanes, die Markteignung sowie das persönliche Engagement und die Motivation und wählte danach die besten Projektideen aus. Das Vorhaben analysierte die Konzepte und ermittelte notwendige Unterstützungsleistungen. Das Ergebnis: Mehr als 20 Personen haben bereits Ihre Geschäftsideen umgesetzt, weitere 82 innovative und vielversprechende Jungunternehmer/innen werden auf Ihrem Weg zur Unternehmensgründung begleitet, etwa bei der Produktion und Vermarktung von Lederwaren.
Unterstützt durch das Vorhaben haben bisher 1.520 Jugendliche, Unterbeschäftigte und Arbeitslose eine Beschäftigung aufgenommen und erzielen so ein regelmäßiges Einkommen, darunter 777 Frauen. Darüber hinaus nehmen 48 Unternehmer/innen an einer Nachgründungsberatung in den beiden Pilotregionen Sfax und Kairouan teil.
Project description (EN)
Context
Since the revolution in 2011, Tunisia has been undergoing profound social and political changes. So far, the government hasn’t been able to fully respond to the continuously high unemployment rate, which particularly affects the youth, young graduates and women. In addition, there is a great economic and social imbalance between the regions: While in the recent past export-oriented supply and manufacturing industries have been developing along the coast, the countries’ inner regions often lack a strong economic structure.
In particular rural regions therefore bear a high risk of conflict. Hence, economic development and the creation of more employment opportunities are important prerequisites for political and democratic stabilisation. However, the inner regions are disadvantaged by support structures that should be encouraging innovative business start-ups but remain insufficiently developed. Where business creation does occur, it is often limited to sectors of low competitive value. By contrast, only very few companies are created in sectors with growth potential, such as in the information technology sector.
Objective
The employment and income situation, especially of young women and men in disadvantaged regions, is improved.
Approach
The project supports young entrepreneurs in 15 governorates of Tunisia. It comprises three intervention areas.
1. Promotion of business creation in the interior of the country
Founders in the interior of the country receive personalised coaching, including in niche areas, to improve business plans and thus to enable them to formalise their company, access financing and increase their income. The project focuses on future-oriented industries with growth potential - for example in information technology, textiles or the recycling of raw materials. In addition, the project supports civil society, private and public organisations in expanding their range of services in entrepreneurship promotion. To this end, cooperation mechanisms in 8 governorates of the country are supported that bring together and represent the respective local ecosystems for entrepreneurs. Their services are improved, expanded and offered in a demand-oriented manner.
2. Developing advisory services for companies after formalisation
A consultancy service for businesses beginning their activities and production was tested in two pilot projects and is now being expanded in 8 governorates in total. It will support young entrepreneurs to consolidate their company in the critical first years and to exploit growth potential. In the regions of the interior of the country, support committees offer these newly created services. To this end, public, civil society and private representatives have joined forces with the support of the project. The committees also include financial stakeholders in order to facilitate access to financial resources and financial know-how for companies.
3. Improving cyberpark services for ICT start-ups
Industrial parks specifically geared to information and communication technology (ICT), so-called cyberparks, are enabled to offer demand-oriented services. 3 cyberparks were supported in developing and implementing strategic plans and in improving their management skills. Young ICT start-ups were taught commercial and industry-specific knowledge in order to be able to develop new products. In a free Massive Open Online Course (MOOC), young graduates and unemployed persons were trained in application development. The most innovative applications of the participants received awards in a final competition. In addition, the developers were supported in improving their apps in order to offer them on international sales platforms and thus generate income.
The political executing agency of the project is the Tunisian Ministry of Industry and Small and Medium Entreprises. Other national partners are innovation and state business centres, business associations, technology and incubation centres and non-governmental organisations.
The project is part of the Special Initiative of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) for the stabilisation and development in North Africa and the Middle East. With the projects of the Special Initiative, the Ministry contributes to creating economic and social prospects for the people in the region. Within this framework, more than 300 million euros have so far been made available for GIZ projects and other implementing organisations in the years 2014 to 2021. The focus is on the promotion of youth and employment, economic stabilisation, democratisation and the stabilisation of neighbouring countries in crisis situations.
Results
Since 2015, the project has helped more than 365 founders and young entrepreneurs in economically weak regions of Tunisia to develop their businesses and create new jobs and income.
A concrete example: The new "Startup Tunisia" entrepreneurial fair was held in seven regions in the interior of the country in 2015 and 2016. It was sponsored by private and public partners and supported by the project. As part of the fair, a competition for the best start-up concepts was held. A total of 466 potential founders took part and submitted business concepts online. The jury evaluated elements including the degree of innovation, the maturity of the business plan, market suitability as well as personal commitment and motivation, before then selecting the best project ideas. The project analysed the concepts and identified necessary support services. The result: More than 20 people have already implemented their business ideas, and a further 82 innovative and promising young entrepreneurs were supported on their way to setting up a business, for example in the production and marketing of leather goods.
With the support of the project, a total of 1,520 young people, underemployed and unemployed have taken up employment and thus earn a regular income, including 777 women. In addition, 48 entrepreneurs are taking part in an advisory service for growing their business in the two pilot regions of Sfax and Kairouan.
Project description (FR)
Situation initiale
Depuis la révolution de 2011, la Tunisie connaît de profondes mutations sociales et politiques. Dans sa lutte contre le chômage élevé qui touche notamment les jeunes et les femmes mais aussi les jeunes diplômés, le gouvernement n’a obtenu que de modestes résultats à ce jour. A cela s’ajoutent d’importantes inégalités économiques et sociales entre les régions : tandis que des industries manufacturières et de sous-traitance tournées vers l’exportation se sont développées sur le littoral au cours des dernières décennies, la plupart des régions de l’intérieur ne comptent pas d’autre structure économique que l’agriculture paysanne peu productive.
Dans les régions défavorisées de l’intérieur en particulier, le risque de conflit demeure élevé. Le développement économique et la baisse du chômage sont donc d’importants préalables à une stabilisation démocratique et économique du pays et figurent parmi les toutes premières priorités du gouvernement. Cependant, ces régions souffrent encore de la faiblesse des structures d’appui pour la création d’entreprises innovantes, d’une faible culture entrepreneuriale, ainsi que d’un taux de mortalité élevé des entreprises nouvellement créés.. Lorsque des entreprises sont créées, elles le sont le plus souvent dans les secteurs les plus facilement accessibles et à faible compétitivité, comme le commerce de détail. Dans les secteurs à potentiel de croissance, comme celui des technologies de l’information, il y a en revanche très peu de création d’entreprises.
Objectif
La situation en termes de revenus et d'emploi notamment des jeunes hommes et femmes, est améliorée dans les régions défavorisées.
Approche
Le projet appuie les créateurs et créatrices d’activités indépendantes ainsi que les jeunes entrepreneurs et entrepreneuses dans 15régions de l’intérieur du pays. Il s’articule autour de trois champs d’action.
1. Appui à la création d’entreprises dans l’intérieur du pays
Le projet assiste des groupes de population particulièrement défavorisés pour la création de microentreprises. À titre d’exemple, iI prête conseil aux femmes du nord-ouest du pays pour qu’elles modernisent et développent leur activité traditionnelle de tissage de tapis, et qu’elles améliorent ainsi les revenus de leur famille. Les femmes ont la possibilité, à cet effet, d’intégrer une coopérative réunissant des designers, des spécialistes du commerce électronique et des acheteurs.
Le projet encourage également les créations d’entreprises dans les secteurs d’avenir à fort potentiel de croissance, comme les technologies de l’information et les énergies renouvelables. À cet effet, des services de conseil sont offerts à des créateurs et créatrices d’entreprise. L’organisation de concours de création permet en outre d’identifier et de développer des idées d’activités innovantes. Des institutions locales et nationales de même que des entreprises privées sont recherchées pour sponsoriser et promouvoir ces concours. Les structures d’appui locales bénéficient d’un soutien pour développer des services nouveaux et innovants destinés aux créateurs et créatrices d’entreprises et pour les offrir durablement dans les régions.
2. Mise en place d’une offre de conseil aux entreprises en phase post-création
Conjointement avec ses partenaires, le projet met au point une offre d’appui systématique dédiée à la phase post-création. Il s’agit là d’aider les jeunes entrepreneurs et entrepreneuses à consolider leur activité pendant les premières années critiques de la création, à devenir autonomes et à exploiter pleinement leurs potentiels de croissance. Pour développer et mettre en œuvre une offre d’appui sur mesure, le projet commence par recenser les besoins des entreprises. Des offres de conseil adaptées sont ensuite mises au point sur cette base, des conseillers sont formés, et l’offre est diffusée dans les régions via les structures existantes d’appui à la création et d’appui aux entreprises. Un concept de financement est élaboré afin de réunir les conditions de durabilité nécessaires.
3. Amélioration des services offerts par les cyberparcs pour les créateurs et créatrices d’entreprises dans le domaine des technologies de l’information et de la communication (TIC)
Des parcs industriels spécialement conçus pour le domaine des technologies de l’information et de la communication (TIC), appelés cyberparcs, sont mis en mesure d’offrir des services axés sur la demande. 3 cyberparcs bénéficient d’un appui pour l’élaboration et la mise en œuvre de plans stratégiques ainsi que pour l’amélioration de leurs compétences de gestion. Des connaissances commerciales et spécifiques au secteur sont dispensées aux jeunes créateurs et créatrices d’entreprises dans le domaine des TIC, afin qu‘ils puissent mettre au point de nouveaux produits. Dans un cours en ligne ouvert à tous (Massive Open Online Course - MOOC), des jeunes et des demandeurs d’emploi sont formés au développement d’applications. Les applications les plus innovantes mises au point par les participants sont primés lors d’un concours final. En outre les développeurs et développeuses bénéficient d’un appui pour améliorer leurs apps afin qu’ils puissent les offrir à la vente sur des plateformes internationales et ainsi générer des revenus.
L’organisme de tutelle du projet est le Ministère tunisien de l’Industrie et du Commerce. D’autres partenaires nationaux sont les pépinières d’entreprises, les sociétés de complexe industriels et technologiques, les centres d’affaires étatiques, les fédérations d’entrepreneurs (p.ex. Jeune Chambre Internationale), les pôles technologiques et incubateurs, les organisations non-gouvernementales.
Le projet fait partie de l’initiative spéciale du Ministère fédéral allemand de la Coopération économique et du Développement (BMZ) pour la stabilisation et le développement en Afrique du Nord et au Proche-Orient. Les divers projets de la dite initiative spéciale contribuent à créer des perspectives sociales et économiques pour les habitants de la région. Dans ce cadre, plus de 300 millions d’euros supplémentaires ont été rendus disponibles à ce jour aussi bien pour les projets de la GIZ que pour ceux d’autres agences d’exécution, et ce, pour une période allant de 2014 à 2021. Les thèmes visés sont la promotion des jeunes et de l’emploi, la stabilisation économique, la démocratisation ainsi que la stabilisation des pays voisins se trouvant dans une situation de crise.
Résultats
Pour le moment, le projet accompagne plus de 200 créateurs/créatrices d’entreprises et de jeunes entrepreneurs/entrepreneuses dans les régions économiquement faibles de l’intérieur de la Tunisie à développer leurs entreprises, à créer des nouveaux emplois et à générer des revenus réguliers.
Le projet a appuyé le ministère des Technologies, de la Communication et de l’Économie numérique dans l’élaboration et la mise en œuvre d’une offre innovante de formations continues en développement d’applications mobiles. 1 340 jeunes de toutes les régions du pays ont achevé le premier cycle de cours en ligne ouverts à tous dans le cadre de l’action « m-dev Tunisia », et 1 000 d’entre eux ont mis leurs produits en ligne sur des plateformes de vente nationales et internationales. Les 200 meilleurs apprendront maintenant comment générer du revenu avec leurs applications
Soutenus par le projet, 70 jeunes, sous-employés ou au chômage ont maintenant un emploi indépendant et un revenu régulier, dont au moins 21 femmes. De plus, 61 entrepreneurs/entrepreneuses bénéficient d’un conseil post-création dans les 2 régions pilotes Sfax et Kairouan.