Förderung partizipativen Ressourcenmanagements zur Stabilisierung der Situation in Flüchtlingsaufnehmenden Gemeinden
Supporting participatory Resource Management to stabilize the Situation in Host Communities
Projektdetails
- Projektnummer:2014.4065.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Wasserverfügbarkeit in ausgewählten flüchtlingsaufnehmenden Gemeinden ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Water and Irrigation-MWI
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:14 397 000 Euro
Kombifinanzierung
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 1 397 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.04.2015 - 01.06.2025 - Aktuelles Projekt:23.06.2015 - 01.06.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14030 Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Jordanien gehört zu den trockensten Ländern der Welt. An manchen Orten gehen bis zu 70 Prozent des vorhandenen Wassers verloren. Die daraus resultierenden Engpässe waren bereits eine Herausforderung für die Gemeinden, als das System nur jordanische Haushalte versorgen musste. Im Juli 2022 waren in Jordanien, dem südlichen Nachbarland Syriens, offiziell mehr als 677.000 syrische Flüchtlinge registriert. Davon leben mehr als 80 Prozent außerhalb der offiziellen Flüchtlingslager. Die aufnehmenden Gemeinden müssen die notwendige Infrastruktur für die Flüchtlinge bereitstellen, was viele Gemeinden an ihre Grenzen bringt.
Ziel
Die Verfügbarkeit von sauberem Wasser in 14 der aufnehmenden Gemeinden und im Lager Jerash ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben wird in 14 aufnehmenden Gemeinden durchgeführt, um sicherzustellen, dass rund 78.000 Einwohner*innen – darunter mehr als 12.700 Geflüchtete – angemessenen Zugang zu Wasser haben. Die Maßnahmen umfassen die Instandsetzung baufälliger Wassernetze und die Verbesserung der Wassernutzungseffizienz und Wasserspeicherkapazität. Zudem werden in privaten Haushalten und öffentlichen Einrichtungen barrierefreie Zugänge zu Wasseranlagen errichtet.
Die schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) beteiligte sich an der Projektumsetzung in Bait Ras und im Lager Jerash und verbesserte das Wassermanagement auf Ebene der Haushalte für mehr als 15.000 Menschen.
Die Einwohner*innen der 14 Aufnahmegemeinden können ihre Anliegen bei regelmäßigen Dialogveranstaltungen vorbringen, bei denen Ortsansässige und syrische Flüchtlinge mit den zuständigen Wasserversorgern über Fragen rund um das Thema Wasser und die künftig erforderlichen Baumaßnahmen sprechen. So tragen Vertreter*innen aller gesellschaftlichen Gruppen entscheidend dazu bei, für eine gerechte Verteilung von Wasser in den Gemeinden zu sorgen und Konflikte zu entschärfen. Die Partizipation von Frauen wird durch die Etablierung sogenannter Water Wise Women-Gruppen erhöht. Aufgrund des Erfolgs der partizipativen Herangehensweise ist vorgesehen, ein partizipatives Ressourcenmanagement-Konzept beim zuständigen Wasserversorger zu verankern.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Jordan is one of the most arid countries in the world. In some locations, up to 70 per cent of water is being lost as a result. The ensuing shortages were already a challenge for municipalities when the system only had to supply Jordanian households. As of July 2022 Jordan, Syria’s southern neighbour, had officially registered more than 677,000 displaced people from Syria. More than 80 per cent of them are living outside of official refugee camps. Host communities have to provide the necessary infrastructure for refugees, which pushes many communities to their limits.
Objective
The availability of clean water in 14 of the host communities and in Jerash Camp has improved.
Approach
The project is being implemented in 14 host communities to ensure that around 78,000 residents – among them more than 12,700 refugees – have adequate access to water. Interventions include repairing dilapidated water networks, as well as improving water use efficiency and water storage capacities. Moreover, barrier-free entrances to water facilities are installed in private households and public institutions.
The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) contributed to the project implementation in Bait Ras and Jerash Camp, improving water management at the household level for more than 15,000 residents.
Residents of the 14 host communities can voice their concerns at regular dialogue meetings where local community members and Syrian refugees speak to the responsible water providers to discuss water-related issues and the future construction measures needed. Thus, representatives of all societal groups play a pivotal role in ensuring that water is distributed equitably across communities and in alleviating conflicts. Women participation is increased through establishing Water Wise Women (WWW) groups. Based on the success of the participatory approach, the plan is to anchor a participatory resource management concept at the responsible water provider.