Förderung der Rückkehr somalischer Flüchtlinge durch einen gemeindeorientierten Reintegrationsansatz in Somalia

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.4053.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Somalia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Lebensgrundlagen von Rückkehrern-Rückkehreinnen, Binnenvertriebenen und lokaler Bevölkerung in Kismayo sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:24 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.11.2014 - 20.06.2024
  • Aktuelles Projekt:01.01.2015 - 20.06.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    73010 Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Somalia gilt seit 1991 als fragiler Staat. Das Land leidet seit über drei Jahrzehnten unter Bürgerkriegen, politischer Instabilität und Angriffen der Terrorgruppe Al Shabaab. Laut UNHCR sind seit Dezember 2014 über 93.000 somalische Flüchtlinge aus verschiedenen Asylländern freiwillig nach Somalia zurückgekehrt, etwa aus Kenia, Jemen, Dschibuti, Libyen, Tunesien und Eritrea.

Die Rückkehrenden schließen sich der Aufnahmegemeinschaft und den Binnenvertriebenen an. Konflikte entstehen, wenn diese Gruppen um die gleichen knappen Ressourcen konkurrieren. Viele der Rückkehrenden sind weiblich und oft die einzigen Ernährerinnen der Familie. Nichtsdestotrotz fällt es vielen von ihnen schwer, einen Job zu finden, da sie oft keine angemessene Ausbildung haben. Darüber hinaus nimmt geschlechtsspezifische Gewalt und häusliche Gewalt gegen Mädchen und Frauen in der Projektgegend zu.

Ziel
Die Lebensgrundlagen von Rückkehrenden, Binnenvertriebenen und lokaler Bevölkerung in Kismayo sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt die Behörden von Kismayo dabei, Binnenvertriebene und Rückkehrende aus Nachbarstaaten wiedereinzugliedern. Das Projekt ist in fünf verschiedenen Handlungsfeldern aktiv, um die Lebensgrundlage der Menschen zu verbessern:

- Es baut die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur wieder auf. Dies verbessert das Dienstleistungsangebot und die Lebensgrundlagen vor Ort.
- Es schafft ein förderliches Umfeld für die Einkommensmöglichkeiten. Zu den Maßnahmen gehören Gründerprogramme, Schulungen und der Zugang zu Mikrokreditangeboten.
- Es stärk die Regierungspartner institutionell – individuell und organisatorisch. So hat das Vorhaben beispielsweise ein Lernnetzwerk für Generaldirektor*innen von Partnerministerien eingerichtet, über das die Ministerien in Jubaland besser zusammenarbeiten.
- Es stellt psychosoziale Unterstützungsdienste bereit.
- Es richtet kurzfristige Angebote zur Prävention von COVID-19 ein.

Stand: Januar 2023 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Somalia has been classed as a fragile state since 1991. For three decades, the country has been afflicted by civil wars, political instability and attacks by the Al Shabaab terrorist group. According to the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), more than 93,000 Somali refugees have voluntarily returned to Somalia from various asylum countries since December 2014, including from Kenya, Yemen, Djibouti, Libya, Tunisia and Eritrea.

The returnees join the host community and internally displaced people. Conflicts arise when these groups compete for the same scarce resources. Many of the returnees are female and often the sole breadwinners in their families. Nonetheless, many have difficulty finding a job because they often lack adequate education and training. In addition, gender-based violence and domestic violence against girls and women are on the rise in the project region.

Objective
The livelihoods of returnees, internally displaced people and the local population in Kismayo have improved.

Approach
The project supports the authorities in Kismayo in reintegrating internally displaced people and returnees from neighbouring states. The project operates in five fields of activity to improve people’s livelihoods:

It rebuilds the social and economic infrastructure. This improves the services on offer and livelihoods in the country.
It creates an environment that supports income-generating opportunities. The measures include start-up programmes, training courses and access to microcredit opportunities.
It strengthens the institutions of government partners – individually and organisationally. For example, the project has set up a learning network for the Director-Generals of partner ministries that allows the ministries in Jubaland to work together more effectively.
It provides psychosocial support services.
It sets up short-term measures for preventing COVID-19.

Last update: January 2023