Internship Programme Ukraine

Project details

  • Project number:2014.2263.3
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 3910 Region West
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Ukraine

Summary

  • Objectives:

    The employability of graduates is increased.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Ministerium für Entwicklung der Gemeinden und Territorien der Ukraine (MinRegion)

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:1 000 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • 2017.2097.8

    Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    30.10.2014 - 02.11.2021
  • Actual project implementation phase:30.10.2014 - 31.07.2018

other participants

  • Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    11430 Advanced technical and managerial training

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation
Die wachsende Arbeitslosigkeit junger Erwachsener ist eine zentrale Herausforderung der Ukraine. Laut einer Erhebung der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von 2012 sind 17 Prozent der 15- bis 24-jährigen Erwerbsbevölkerung arbeitslos, während sich die gesamte Arbeitslosenquote auf 8 Prozent beläuft. Die ukrainische Regierung betreibt aktiv die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung von Jugendbeschäftigung. So zielt das 2013 verabschiedete Arbeitsgesetz darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt zu fördern und regt Arbeitgeber dazu an, Arbeitsplätze für junge Menschen zu schaffen. Eine neue Aufgabe der staatlichen Arbeitsvermittlung ist es, Praktika von Absolventen von Hochschulen oder beruflichen Bildungszentren bei Unternehmen im Rahmen eines staatlichen Praktikumsprogramms zu fördern. Trotz der zahlreichen Gesetzesinitiativen und der Verabschiedung von Gesetzen und Verordnungen im Bereich Jugendbeschäftigung ist die Politik wenig wirksam.

Ziel
Die Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventinnen und -absolventen in der Ukraine ist erhöht.

Vorgehensweise
Das Vorhaben wurde vollständig und direkt an den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vergeben (Vorgabe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ). Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von praxisnahen Kenntnissen und Fähigkeiten durch drei- bis fünfmonatige Betriebspraktika in deutschen Unternehmen.
In den Praktika erwerben die Stipendiatinnen und Stipendiaten erste praktische und interkulturelle Erfahrungen sowie wichtige Kenntnisse über Organisationsstrukturen, moderne Managementsysteme und Projektarbeit. So erhöhen sie deutlich ihre Chancen, in ihrem Heimatland einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren Qualifikationen angemessen ist.
Die Praktika werden in deutschen Unternehmen durchgeführt, die in Branchen tätig sind, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine eine Schlüsselrolle spielen, beispielsweise in der Landwirtschaft, beim Maschinen- und Anlagenbau, der Schwerindustrie, dem IT- sowie dem Energie- und Bergbausektor. Für das Stipendiatenprogramm wird an ukrainischen Universitäten geworben. Ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit Bewerbungsgesprächen wird in Lwiw in der Westukraine, in Kiew in der Zentralukraine sowie in Dnjepopetrovsk in der Ostukraine durchgeführt. Innerhalb der Stipendienauswahl wird auf eine ausgewogene Verteilung der Stipendien zwischen weiblichen und männlichen Bewerbern geachtet. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten im Vorfeld des Programms Unterstützung bei der organisatorischen Vorbereitung des Praktikumsaufenthalts, Deutschkurse und Einführungsveranstaltungen.
Ergänzend werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Ende der Praktika bei der Suche nach adäquat bezahlten und ihrem Studium entsprechenden Arbeitsplätzen unterstützt. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft entwickelt gemeinsam mit Kooperationspartnern Aktivitäten zur Arbeitsvermittlung für ehemalige Teilnehmende des Stipendienprogramms und lokal tätige Unternehmen. Zudem organisiert das Programm nach Beendigung des Praktikums Veranstaltungen, um Alumni und Unternehmen miteinander in Kontakt zu bringen. Durch diese Aktivitäten werden die Chancen der Absolventinnen und Absolventen erhöht, im Anschluss an das Stipendienprogramm in der Ukraine einen ihren Qualifikationen entsprechenden Arbeitsplatz bei lokal tätigen Unternehmen zu erhalten.
Über ein aktives Alumni-Netzwerk bleiben die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch nach Programmende in Kontakt, können sich langfristige berufliche und private Kontakte aufbauen und befördern zusätzlich den Kontakt zwischen den ukrainischen Regionen.
Die Praktika geben den Teilnehmenden des Programms eine entscheidende Weiterqualifizierung in Form von praktischer internationaler Erfahrung. Das erhöht ihre Beschäftigungsfähigkeit maßgeblich. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft initiiert, in enger Abstimmung mit der UCCI, ein Alumni-Netzwerk und prüft die Integration in das bestehende Alumni-Netzwerk der vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten Managerfortbildung.
Alumni-Veranstaltungen wie Seminare und Workshop fördern den weiteren Austausch der Stipendiatinnen und Stipendiaten untereinander. Darüber hinaus werden Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in die Diskussionen einbezogen. Die Alumni fungieren als Multiplikatoren für die Vermittlung der Bedeutung von Praktika für Studierende und als Vorbild für eine freundschaftliche Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen ukrainischen Regionen.
Eine Vorauswahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Interviews Mitte Februar 2015 hat stattgefunden.
 

 

Project description (EN)

Context
The growing unemployment among young adults is a major problem in Ukraine. According to a survey conducted by the International Labour Organization (ILO) in 2012, 17 per cent of 15 to 24 year-olds in the working population are unemployed, while the overall unemployment rate stands at eight per cent. The Ukrainian Government is actively developing measures to promote youth employment. For example, an employment act came into force in 2013 that aims to enhance the competitiveness of young people in the labour market, and encourages employers to create jobs for them. The state employment agency has also taken on the new task of promoting internships in industry for graduates of universities and vocational training institutes, within the scope of a government internship programme. However, despite the numerous legislative initiatives and the adoption of laws and regulations on youth employment, attempts to address the situation through policy have remained largely ineffective.

Objective
The employability of university graduates in Ukraine has improved.

Approach
At the request of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the entire project has been contracted directly to the Committee on Eastern European Economic Relations. The project’s focus is on the imparting of practical knowledge and skills through three to five-month internships at German companies.
During these internships, scholarship holders gain initial practical and intercultural experience, and learn about organisational structures, modern management systems and project work. This significantly increases their chances of finding a job commensurate with their qualifications in their home country.
The internships are at German companies operating in sectors that play a key role in Ukraine’s economic development, such as agriculture, mechanical and plant engineering, heavy industries, IT and the energy and mining sector. The programme is advertised at Ukrainian universities. A multistage selection process takes place, with interviews in Lviv in western Ukraine, Kyiv in central Ukraine and Dnjepopetrovsk in eastern Ukraine. Care is taken to ensure an equal balance of male and female applicants in the selection process. Successful candidates are prepared for their internship through the provision of organisational support, German language courses and induction events.
Following their internships, the young people receive support in seeking an appropriately paid job in a field that matches their qualifications. Together with its cooperation partners, the Committee on Eastern European Economic Relations is developing a series of activities designed to help place alumni with local companies. In addition, after the internship the programme organises events at which alumni and companies can meet. These activities increase the chances of alumni finding a suitable job at a local company after they have completed the internship programme.
An active alumni network also enables scholarship holders to remain in touch with each other after they return home. This allows them to establish long-term professional and private contacts, and also fosters contact between the Ukrainian regions.
The internships provide programme participants with highly valuable further training in the form of practical, international experience. This substantially increases their employability. The Committee on Eastern European Economic Relations is setting up an alumni network in close coordination with UCCI, and is examining the best way of integrating it into the existing alumni network run by the manager training programme, which is financed by the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy.
Alumni events such as seminars and workshops further encourage interns to remain in contact with each other. Representatives from the business community, politics and civil society are also included in the discussions. The alumni act as multipliers, demonstrating the importance of internships for students, and are role models for cooperation between citizens from different Ukrainian regions in a spirit of friendship.
The candidates for the 2015 intake were shortlisted for interview in mid-February 2015.