Kapazitätsaufbau im Bildungswesen

Projektdetails

  • Projektnummer:2014.2007.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Qualifizierungsleistungen des Berufsbildungssystems entsprechen den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Alle Akteure des Hochschulsystems sind in der Lage, unter den sich wandelnden Rahmenbedingungen eine qualitätsgesicherte Hochschulausbildung sicherzustellen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Federal Ministry of Education

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 650 352 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2011.2215.9

    Kapazitätsaufbau im Bildungswesen

Nachfolger-Projekt

  • 2017.2148.9

    Kapazitätsaufbau im Bildungswesen

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    27.01.2012 - 30.11.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2015 - 30.06.2018

Sonstige Beteiligte

  • Arge Gopa-ECN
  • CHE Centrum für Hochschul-
  • sequa gGmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11110 Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Der Erwerb relevanter Kompetenzen ist eine Voraussetzung für Beschäftigung und produktive Arbeit. Im äthiopischen Growth and Transformation Plan (GTP) wird dem Bildungssektor deshalb eine Schlüsselrolle zugeschrieben im Hinblick auf die Steigerung des Wirtschaftswachstums, die Erreichung von Entwicklungszielen und den Plan, Äthiopien bis 2025 zu einem Land mit mittlerem Einkommen zu machen. Äthiopien hat große Fortschritte beim quantitativen Ausbau der tertiären Bildung gemacht, doch im Hinblick auf Qualität und Relevanz besteht weiterhin Aufholbedarf.

Die Schlüsselakteure des Berufsbildungs- und des Hochschulbildungssektors sind nicht ausreichend in der Lage, die Bildungsinhalte an den Bedarfen der Wirtschaft auszurichten und das Bildungssystem auf die Anforderungen der nahen Zukunft auszurichten.

Ziel

Die Beschäftigungsfähigkeit von äthiopischen Jugendlichen und jungen Erwachse-nen hat sich durch die reformierten Qualifizierungsleistungen des Berufsbildungssystems verbessert. Die Akteure des Hochschulsystems sind in der Lage, eine qualitätsgesicherte Hochschulausbildung sicherzustellen.

Vorgehensweise und Wirkungen

Das Vorhaben hat die Schlüsselakteuer im Berufsbildungs- und Hochschulsektor darin unterstützt, den institutionellen und rechtlichen Rahmen für die beiden Subsektoren zu stärken und damit die Grundlagen für bedarfsorientierte Tertiärbildung zu legen. Ein neues Berufsbildungsgesetzt wurde verabschiedet, Berufsstandards mit Privatunternehmen gemeinsam überarbeitet, die nationale Lehrerausbildung verbessert und die Kooperationen zwischen Berufsschulen und Unternehmen in der Ausbildung gestärkt. Durch die Ausbildung von über 2000 Berufslehrer/innen wurde die Berufsbildung für mehr als 350.000 Berufsschüler/innen verbessert. Über 100 Unternehmen kooperieren inzwischen direkt mit Berufsschulen bei der praxisnahen Berufsausbildung.

Für die Hochschulbildung wurden zentrale und dezentrale Qualitätsmanagement-Systeme eingeführt, die Praxisorientierung in ausgewählten Studiengängen verbessert und Preäsidenten, Vizepräsidenten und Direktoren der Partneruniversitäten im Hochschulmanagement ausgebildet. Insgesamt wurden mehr als 15.000 Hochschulabsolvent/innen mit den Aktivitäten des Vorhabens unmittelbar qualifiziert. Über 750.000 Studierende haben von den verbesserten Bedingungen an den Universitäten profitiert.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Relevant skill acquisition is a prerequisite for employment and productivity at work. The Ethiopian Growth and Transformation Plan (GTP) assigns a key role to the education sector for accelerating economic growth, achieving developmental goals and becoming a middle-income country by 2025. While the country has made great progress in quantitative expansion of tertiary education, quality and relevance are still lagging behind.

The capacities of the key actors of the technical and vocational education and training (TVET) sector and the higher education sector are too low to ensure a demand-oriented education and ensure that the education sector develops a skilled workforce that meets the requirements of the economy in the near future.

Objective

The employability of Ethiopian youth and young adults has improved as a result of the reformed vocational education and training system. The actors in the higher education system are enabled to assure quality of higher education.

Approach and results

The project has supported the key actors of the TVET and higher education sector to strengthen the institutional and legal framework for the subsectors and therewith lay the foundation for more employment-relevant education. The new TVET proclamation was adopted, occupational standards reviewed and modernised together with actors from the private sector, the teacher training was improved and the cooperation of TVET colleges and companies improved. Through the training of more than 2.000 TVET teachers the vocational education for almost 350.000 TVET students was improved. Today, more than 100 companies cooperate directly with TVET colleges to make the education more practice-oriented.

At the universities, the project introduced central and decentral quality management systems, improved the practice-orientation in selected study programmes and trained presidents, vice-presidents and directors of universities in the management of higher education. More than 15.000 graduates were reached directly from the project’s activities. Over 750.000 students benefit from the improved conditions in the higher education sector.