Regionale Kooperation zur verbesserten Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungspersonal

Projektdetails

  • Projektnummer:2013.2065.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Asien NA, China VR, Indonesien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Philippinen, Thailand, Vietnam

Zusammenfassung

  • Ziele:

    In der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN)-Region sind die inhaltlichen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine bedarfsorientierte länderübergreifende Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungsfach- und Führungskräften verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Zuständige Ministerien der Partnerländer

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:7 600 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2016.2130.9

    Regionale Kooperation zur verbesserten Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungspersonal

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    11.12.2013 - 30.01.2021
  • Aktuelles Projekt:01.07.2014 - 30.06.2018

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die zehn ASEAN-Mitgliedsstaaten wollen bis 2015 einen gemeinsamen Raum für Wirtschaft, soziale Entwicklung und Sicherheit schaffen und die bestehenden Unterschiede abbauen. Mit der ASEAN-Integration verbunden ist der freie Austausch von Gütern, Dienstleistungen, Investitionen, Kapital und mit gewissen Einschränkungen auch von qualifizierten Fachkräften zwischen den ASEAN-Staaten.
Diese regionalen Entwicklungen haben weitreichende Folgen für die Reformanstrengungen in der beruflichen Bildung in den einzelnen Ländern. Bisher werden Berufsbildungsstrategien und -politiken weitgehend national entwickelt, und die Berufsbildungssysteme sind zu wenig auf den zunehmend regional integrierten Arbeitsmarkt ausgerichtet.
Entsprechend ist das Bildungsangebot der nationalen Berufsbildungsinstitutionen hinsichtlich Umfang und Qualität noch nicht an die neuen Erfordernisse angepasst. Vor allem fehlen qualifizierte Führungskräfte, Berufsschullehrer und Ausbilder, die befähigt sind, in beruflichen Bildungseinrichtungen kompetent Lehr- und Führungstätigkeiten auszuüben.

Ziel

Personelle, inhaltliche, institutionelle Voraussetzungen für die Verbesserung der Qualität und für eine regionale Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungsfachpersonal und -führungskräften sind geschaffen.

Vorgehensweise
Um eine vergleichbare Leistungsfähigkeit der Berufsbildungssysteme in den ASEAN-Ländern zu erreichen, soll die regionale Zusammenarbeit intensiviert werden. Dazu gehört auch die Abstimmung auf politischer Ebene.
Länderübergreifende Netzwerkformate, wie Konferenzen, Dialogforen oder Seminare, unterstützen den regionalen Austausch, den Politikdialog und die Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern sowie den bilateralen Berufsbildungsvorhaben in Vietnam, Indonesien, Myanmar und Laos. Die auf regionaler Ebene entwickelten Reformvorschläge werden in den politischen Prozess der jeweiligen Länder eingebracht und befördern damit die Harmonisierung.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vorhabens ist die außeruniversitäre Aus- und Weiterbildung des Berufsbildungspersonals. Fach- und Führungskräfte aus Ministerien, Berufsbildungsinstitutionen sowie Verbänden und der Wirtschaft werden zu regional relevanten Themen qualifiziert. Sie sollen unter anderem in die Lage versetzt werden, an die Anforderungen der Wirtschaft angepasste Weiterbildungsprogramme selbst zu konzipieren, zu implementieren und zu evaluieren. Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojektes „Regional Leadership and Capacity Building für berufliche Bildung in Indonesien, Laos und Vietnam" wird ein regionaler Multiplikatorenpool ausgebaut, der mittelfristig die Breitenwirksamkeit des Vorhabens erhöht.

Regionale Zusammenarbeit steht auch im Zentrum der bereits etablierten regionalen Kooperationsplattform zur verbesserten Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungspersonal in Asien. In diesem Netzwerk arbeiten Ministerien und Universitäten, die eine zentrale Rolle in der Berufsschullehrerausbildung in der Region einnehmen, gemeinsam an Aspekten der Durchlässigkeit und Praxisorientierung der Berufsbildung unter Berücksichtigung der Gleichberechtigung der Geschlechter. Die Plattform berät politische Entscheidungsträger auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse.

Angeknüpft wird beispielsweise an folgende Ergebnisse der beiden Vorgängervorhaben, regionale Kooperationsplattform und „Regional Leadership and Capacity Building für berufliche Bildung":
• Reformvorschläge aus Forschungsprojekten, etwa zu regionaler Standards in der Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungspersonal, wurden in den politischen Dialog eingebracht.
• Die regionale Kooperationsplattform hat die institutionellen Rahmenbedingungen an den beteiligten Universitäten verbessert und zu einer wirkungsvolleren Beratung von Berufsbildungsreformen beigetragen.
• Das regionale Vorhaben zu internationalen Kompetenzentwicklung hat Nachwuchsführungskräfte schulischer und betrieblicher Berufsbildung geschult, um fachrichtungsbezogene Qualifikationskonzepte zu entwickeln und sie als Multiplikatoren in ihren Institutionen einzuführen und umzusetzen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The 10 ASEAN member states want to develop a common area for their economies, social development, and security and overcome current differences by 2015. ASEAN integration involves the free exchange of goods, services, investments, capital and, with some restrictions, qualified workers between the states.
These regional developments have far-reaching consequences for efforts to reform vocational education in individual countries. Strategies and policies for vocational education and training have largely been developed on a national level, but the various training systems are not oriented to a regionally integrated job market.
The scope and quality of the national vocational training institutions' educational offers have not yet been adapted to the new requirements. Competent managers, vocational teachers and instructors are particularly lacking.
Objective

The program objective is to support and create personnel, institutional and thematic preconditions for quality improvement and regional harmonisation of the education and training of TVET personnel in South East Asia.

Approach
Regional cooperation must be intensified to make all ASEAN countries' vocational education and training systems equally effective. Efforts at the political level also need to be coordinated. RECOTVET is active in particular in three different action areas that are closely interlinked and create synergies.

Firstly RECOTVET focusses on international network formats, such as conferences, dialogue forums and seminars that promote regional exchange, political dialogue and cooperation with decision-makers, as well as with bilateral vocational education programmes in Indonesia, Laos, Myanmar and Viet Nam. Reform proposals developed at the regional level are being introduced in the political processes of the various countries, thereby fostering harmonisation.

Secondly, human capacity development for TVET personnel is a key focus. Specialists and managers from ministries, vocational training institutions, and businesses receive training on regionally relevant topics.. Results of the former project ‘Regional Leadership and Capacity Building for Vocational Training in Indonesia, Laos and Vietnam’ will help create a regional pool of multipliers to broaden the new project's medium-term impact.

The third action area is focusing on university collaboration. The Regional Cooperation Platform (RCP) aims at improving the education and training of vocational instructors in Asia. In this network, key ministries and universities for training vocational teachers collaborate on issues concerning flexibility to move between different educational systems and the practical orientation of course content, as well as taking into account gender equality. The platform makes use of the latest research findings to advise political decision-makers.

The two predecessor programmes ‘Regional Cooperation Platform’ and ‘Regional Leadership and Capacity Building for Vocational Training’ have produced the following results:
• Reform proposals from research projects, such as regional standards for educating and training vocational instructors, have been introduced into the political dialogue.
• The regional cooperation platform has improved the participating universities' institutional frameworks and advised on reforming vocational training.
• The regional project on human capacity development has offered young managers school-based and in-company vocational training in order to design specialised qualification concepts, which they in turn introduce and implement as multipliers in their institutions.