Innovative Kooperationsansätze Wirtschaft (IKW)

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Projektdetails

  • Projektnummer:2013.1013.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G130 Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Überreg. Welt

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 407 337 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.09.2013 - 30.04.2017
  • Aktuelles Projekt:01.09.2013 - 30.04.2017

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    99810 Nicht spezifizierte Sektoren

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Ob es um Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder regionale Wirtschaftsförderung geht – der Privatsektor gestaltet die globalen strukturpolitischen Fragen längst mit. Für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist die Privatwirtschaft deshalb ein unverzichtbarer Partner, wenn es darum geht, innovative und effektive Lösungen zu finden. Innovationskraft, technisches Know-how und auch das Kapital des Privatsektors können genutzt werden, um in der internationalen Zusammenarbeit mehr Wirkung zu erzielen.
Vor diesem Hintergrund bemüht sich die deutsche EZ deutsche und europäische Unternehmen, die sich in Entwicklungs- und Schwellenländern (ESL) engagieren oder dies beabsichtigen, in den entwicklungspolitischen Kontext einzubinden, sodass in unseren Partnerländern ein sozialer, ökonomischer oder ökologischer Wandel unterstützt wird und gleichzeitig für die involvierten Unternehmen ein Mehrwert erzeugt wird.
Da durch technischen Fortschritt, gesellschaftlicher Entwicklung und zunehmender Globalisierung kontinuierlich neue Themenfelder in den Fokus der EZ rücken, werden neue/angepasste Modalitäten der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsakteuren, staatlicher EZ und Partnerländern benötigt.

Ziel
Durch das TZ-Vorhaben „Innovative Kooperationsansätze mit der Wirtschaft" (IKW) sind neue Formen der Zusammenarbeit zwischen EZ und deutschen/europäischen Unternehmen sowie unternehmensnahen Stiftungen entwickelt, aktuelle Trends und daraus resultierende neue Themenfelder für Kooperationen erschlossen und auf Realisierbarkeit und Relevanz getestet. Oberstes Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Partnerländern zu leisten und dabei selbstverständlich die entwicklungspolitischen Grundlinien der Bundesregierung und die Anforderungen des BMZ zu berücksichtigen.
Zielgruppe des Vorhabens sind generell arme Bevölkerungsgruppen in ESL, deren Lebensbedingungen sich durch nachhaltiges Wirken der EZ in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verbessern sollen. Durch die Komplexität der Themen und Trends für neue Kooperationsformate, ändern sich auch die entsprechenden Partner. Dies können neben der Zivilgesellschaft sowohl Unternehmen oder Unternehmensstiftungen, aber auch ganze Wirtschaftscluster und Sektoren in den Partnerländern als auch in Deutschland sein.

Vorgehensweise
Neue entwicklungspolitisch relevante Themen und aktuelle Trends für potentielle Kooperationen werden über verschiedene interne und externe Kanäle (BMZ, EZ-Scouts, Unternehmen, develoPPP.de und andere) artikuliert. Themen mit hoher Signifikanz werden aufgegriffen und zu Leistungsangeboten aufbereitet. Aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität der einzelnen Themen arbeitet IKW sowohl mit interner fachlicher Expertise, z.B. aus dem Fach- und Methoden-Bereich der GIZ, als auch mit externen Beratern zusammen. IKW führt Potentialanalysen und Markterkundungen durch, organisiert den Austausch zwischen und die Beteiligung von unterschiedlichen Akteuren und Netzwerken. Als Ergebnis entstehen neue Kooperationsformen zwischen deutschen und europäischen Unternehmen und der EZ/IZ in zusätzlichen Themenfeldern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Whether climate change mitigation, poverty reduction or regional economic development is on the agenda – the private sector has long participated in shaping global structural policy issues. Consequently, the private sector is a vital partner for development cooperation (DC) in finding innovative and effective solutions. The innovative thrust, technical expertise and capital resources of the private sector can be harnessed to boost the impact of international cooperation (IC).
Against this backdrop, German DC seeks to integrate German and European companies that are or intend to become actively involved in developing countries and emerging economies into the development process. This supports social, economic or environmental change in our partner countries, and simultaneously generates added value for the companies involved.
As technical progress, social development and increasing globalisation continuously shift new topics into the focus of DC, new and adapted cooperation mechanisms between the private sector, government DC and partner countries become necessary.

Objective
The Innovative Approaches for Private Sector Development technical cooperation (TC) programme develops new forms of cooperation between DC and German and European companies or corporate-based foundations, opens up current trends and resulting topics for cooperation, and investigates their feasibility and relevance. The primary objective is to contribute sustainably to improving living conditions in our partner countries, while at the same time, of course, respecting the German Government’s basic development policy guidelines and BMZ requirements.
In general, the programme targets the poor population groups in developing countries and emerging economies, whose living conditions are to be improved by sustainable DC work carried out together with the private sector. The complexity of the themes and trends for new cooperation formats also brings about a change in the corresponding partner landscape. Alongside civil society organisations, programme partners may be companies or corporate-based foundations, or even complete economic clusters and sectors in the partner countries, as well as in Germany.

Approach
New themes relevant to development policy and current trends for potential cooperation arrangements are communicated via various internal and external channels including BMZ, DC scouts, companies and develoPPP.de. Highly significant topics are taken up and developed into service packages. In view of the diversity and complexity of the individual topics, the programme uses both internal professional expertise, e.g. from GIZ’s Sectoral Department, and external consultants. The programme conducts potential analyses and market surveys, as well as organising exchanges between and the participation of different stakeholders and networks. This results in new forms of cooperation between German and European companies and development cooperation and international cooperation in additional thematic areas.