Regionalvorhaben zur Förderung des grenzüberschreitenden Tourismus an der mittleren und unteren Donau

Projektdetails

  • Projektnummer:2012.2281.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Bulgarien, Kroatien, Moldau, Rumänien, Serbien, Ukraine

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Tourismus an der mittleren und unteren Donau sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Network of Associations of Local Authorities in South-East Europe (NALAS)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 621 924 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2009.2239.3

    Regionalvorhaben zum Aufbau eines Donaukompetenzzentrums

Nachfolger-Projekt

  • 2015.2074.1

    Regionalvorhaben zur Förderung des grenzüberschreitenden Tourismus an der mittleren und unteren Donau über das DCC-III

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.09.2009 - 30.06.2018
  • Aktuelles Projekt:02.08.2012 - 18.04.2016

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Handelsentwicklung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die mittlere und untere Donauregion vereint neue EU-Länder wie Bulgarien, Rumänien und Kroatien, mögliche Kandidaten wie Serbien und bisher noch wenig mit Europa vernetzte Länder wie die Ukraine und die Republik Moldau. Der Jugoslawienkrieg und die schwierigen Demokratisierungsprozesse mit vielen politischen Wechseln schwächen bis heute die wirtschaftliche Stabilität der Region. Tourismuspolitik wird vorwiegend national, nicht regional betrieben. Diese Herausforderung hat dazu geführt, eine Kooperationsplattform im Bereich Tourismus anzuregen. Sie soll als „Donaukompetenzzentrum" dazu beitragen, eine Marke „Donau" zu schaffen, neue Arbeitsplätze im Tourismussektor aufzubauen und die EU-Donaustrategie umzusetzen, durch die die Länder der Donau zu einer Makroregion zusammenwachsen sollen.
Ziel
Die Rahmenbedingungen zur regionalen, grenzüberschreitenden Tourismusentwicklung sind verbessert.
Vorgehensweise
Für die Förderung des grenzüberschreitenden Tourismus wurde mit dem Donaukompetenzzentrum (DKZ) eine regionale Plattform zur Wirtschafts- und Tourismusförderung für private und öffentliche Tourismusakteure geschaffen. Das Zentrum bietet Dienstleistungen im Tourismus an und fördert touristische Unternehmen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der mittleren und unteren Donauregion sollen davon profitieren.
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GIZ das Donaukompetenzzentrum (DKZ) dabei, als regionale Kooperations- und Marketingplattform im Bereich Tourismus und Biodiversität tätig zu sein. Das Zentrum soll als Partner der Donauanrainerstaaten, der EU und anderer relevanter Institutionen der Region agieren. Zu seinen Aufgaben zählen, regionale Tourismusprodukte zu entwickeln, einzuführen und zu bewerben. Zudem sollen neue Qualitätsstandards für touristische Leistungen im Donauraum entwickelt und eingeführt werden. Sie sollen zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung und zur neuen Marke „Donau" beitragen.
Wirkungen
Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit konnten folgende Wirkungen erzielt werden:
• Das Donaukompetenzzentrum hat über 70 Mitgliedsorganisationen aus allen zehn Donauländern und finanziert seine kleine, effektive administrative Struktur selbst.
• Das DKZ ist führender Partner mehrerer von den Ministerien und anderer Tourismusakteure angefragter EU-Projekte und Serviceleistungen.
• Mitglieder des DKZ wurden beraten, geschult und konnten so ihre Geschäftsfelder regional erweitern.
• Neue grenzüberschreitende Tourismusmaßnahmen wurden mit den DKZ-Mitgliedern entwickelt und die Destination Donau erstmals als regionale Marke eingeführt.
• Die für Tourismus zuständigen Ministerien Bulgariens, Kroatiens, Rumäniens und Serbiens haben mit Unterstützung des Projektes 2011 eine vertiefte Kooperation ihrer Länder im Bereich Tourismus an der Donau vereinbart. Das DKZ hat daraufhin gemeinsame Projekte zur Kooperation bei Messen, dem Aufbau eines Donautourismus-Webportals und zur Umsetzung des von der EU geförderten Projektes zur Bewerbung zweier regionaler Kulturrouten (Römer und Weinstraßen) umgesetzt.
• Das DKZ ist in beratender Funktion in zwei Arbeitsgruppen der Europäischen Donaustrategie eingebunden.
• Das DKZ ist die einzige regionale Plattform im Bereich Tourismus, die Partner aller Donauländer sowie des öffentlichen, und privaten Sektors sowie Nichtregierungsorganisationen vernetzt.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Middle and Lower Danube region comprises newer EU countries such as Bulgaria, Romania and Croatia, possible candidates for accession such as Serbia, and countries that until now have had few links with Europe such as Ukraine and the Republic of Moldova. The war in Yugoslavia and challenging democratisation processes have given rise to many political changes and are still undermining economic stability in the region. For the most part, tourism policy operates on a national rather than a regional basis. This situation has given rise to the idea of establishing a cooperation platform in the field of tourism, the Danube Competence Center (DCC). It aims to establish a Danube brand, create new jobs in the tourism sector and implement the EU Strategy for the Danube Region, which envisages that the countries along the Danube will form a coordinated macroregion.
Objective
The conditions for the promotion of regional, cross-border tourism have improved.
Approach
The Danube Competence Center (DCC) has been established to promote cross-border tourism, concentrating on economic development and tourism for both private and public actors in the tourism industry. It is a regional platform offering tourism services and promoting companies in the sector, and is intended to benefit small and medium-sized enterprises (SMEs) in particular in the Middle and Lower Danube region.
Working on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), GIZ supports the Danube Competence Center (DCC) in its activities as a regional cooperation and marketing platform in the areas of tourism and biodiversity. The Center is intended to act as a partner for the riparian states, the EU and other relevant institutions in the region. Its tasks include developing, launching and advertising regional tourism products. In addition, new quality standards for tourism services in the Danube region are to be developed and introduced. They are to contribute to the sustainable development of tourism and to the new ‘Danube brand’.
Results
The following results have been achieved within the framework of international cooperation:
• The Danube Competence Center has over 70 member organisations from all ten countries on the Danube, and finances its small, effective administrative structure independently.
• The DCC is the leading partner for several of the ministries and other tourism stakeholders in EU projects and services that are in demand.
• Members of the DCC have received advice and training, which has enabled them to expand their areas of activity in the region.
• New cross-border tourism measures have been developed in consultation with the DCC members and the Danube has been introduced as a regional tourism brand for the first time.
• In 2011, with support from the project, the ministries responsible for tourism in Bulgaria, Croatia, Romania and Serbia agreed on more in-depth cooperation between their countries on tourism in the Danube region. The DCC then implemented joint projects for cooperating on trade fairs, creating a Danube tourism web portal and implementing a project backed by the EU to advertise two regional culture routes (the Roman Emperors Route and the Danube Wine Route).
• The DCC has an advisory role in two working groups on the European Danube Strategy.
• The DCC is the only regional platform in the field of tourism which connects partners from all the Danube countries, the public and private sector and non-governmental organisations.